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Rinder-Betrug: Landwirt verkauft Herde und erhält kein Geld

Ein Bauer aus dem Landkreis Coburg verkauft 26 Angusrinder an einen Mann. Der nimmt die Tiere mit, bezahlt aber nicht. Der finanzielle Schaden ist immens.



Herde Angusrinder. Symbolfoto.
Herde Angusrinder. Symbolfoto.   Foto: Stefan Puchner/dpa

Coburg - In den meisten Fällen haben es Betrüger auf das Geld ihrer Opfer abgesehen. Oft zielen ihre vielfältigen Maschen auf hochwertige Autos, Wertgegenstände oder Immobilien ab. Ende 2019 zeigte ein Landwirt aus dem Landkreis Coburg jedoch etwas eher Ungewöhnliches bei der Polizei an: Ihm hatte ein Schwindler 26 Angusrinder abgenommen, wie die Polizei an diesem Donnerstag berichtet.

Zunächst verlief das Vorhaben des Rinderbesitzers nach Plan. Er hatte eine Anzeige im Internet platziert, um seine Herde zu verkaufen. Ein Interessent kontaktierte ihn. Man einigte sich auf einen Preis von knapp 28.400 Euro.

Ende November 2019 erschien der Käufer auf dem Hof des Mannes. Er hatte bereits eine Spedition dabei, die den Transport der Horntiere in das gut 350 Kilometer entfernte Celle (Niedersachsen) übernahm.

Der Landwirt wartete aber vergeblich auf das Geld. Stattdessen bekam er einen Scheck auf dem Postweg. Bereits die eingetragene Summe in Höhe von 30.000 US-Dollar machte ihn stutzig, da dies bei entsprechender Umrechnung nicht dem vereinbarten Kaufpreis entsprach.

Durch eine Überprüfung des Schecks in der Bank stellte sich heraus, dass der Aussteller bei dem eingetragenen amerikanischen Kreditinstitut überhaupt kein Konto besaß. Der Scheck war also gefälscht.

Wegen des hohen finanziellen Schadens übernahm das Betrugs-Kommissariat der Coburger Kriminalpolizei die weitere Sachbearbeitung. Die Ermittler machten den Aufenthaltsort des vermeintlichen Käufers sowie die verschwundene Rinderherde ausfindig. In enger Zusammenarbeit mit der Polizei vor Ort erwirkten sie einen Durchsuchungsbeschluss und stellten im Januar auf der Weide des 26-jährigen Tatverdächtigen 24 Rinder sicher. Zwei der Tiere waren in der Zwischenzeit verendet.

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Veröffentlicht am:
27. 02. 2020
14:40 Uhr

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Veröffentlicht am:
27. 02. 2020
14:40 Uhr



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