Lade Login-Box.
Corona Ticker
Topthemen: CoronavirusKommunalwahl 2020WohnzimmerkunstBlitzerwarnerHof-Galerie

Länderspiegel

"Sabine" verliert an Kraft: Doch es bleibt stürmisch

Orkantief Sabine ist über Oberfranken hinweggewegt. Manche Straßen sind noch gesperrt. Am Dienstag normalisiert sich das öffentliche Leben wieder. Jedoch bleibt es stürmisch.



verschiedene
Auch am Hinteren Steinbühl in Zell im Fichtelgebirge war die Straße durch einen Baum blockiert.   Foto: Feuerwehr Zell » zu den Bildern

Dienstag, 16.11 Uhr: Auch wenn das Orkantief "Sabine" an Kraft verliert, das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe warnt bis in den Mittwoch hinein weiter vor Orkan- und teils schweren Sturmböen sowie vor starken Gewittern in Oberfranken. 

Die stets aktualisierten Wetter-Warnmeldungen für Ihre Region finden Sie hier >>>

Dienstag, 15.46 Uhr: Nach dem Abflauen des Sturmtiefs «Sabine» läuft der Luftverkehr auch in Bayern weitgehend nach Plan. «Das hat sich im Laufe des Tages wieder normalisiert, und der weit überwiegende Teil des geplanten Verkehrs konnte stattfinden», sagte ein Sprecher des Flughafens München am Dienstag. Auch in Nürnberg lief mit Ausnahme zweier Annullierungen alles wie gewünscht.

Am Vortag hatte es in München von 7.45 Uhr bis in den Nachmittag hinein einen Abfertigungsstopp gegeben. Auch danach hoben nur wenige Flugzeuge ab. Am Dienstag gab es «für den gesamten Tag 94 annullierte Flüge, von über 1000», sagte der Sprecher. Insgesamt seien an den beiden Sturmtagen aber rund 1000 Flüge ausgefallen.

10.02.2020 - Orkantief Sabine - Foto: verschiedene

verschiedene
verschiedene
verschiedene
verschiedene
verschiedene
verschiedene
verschiedene
verschiedene
verschiedene
verschiedene
verschiedene
verschiedene
WG: FFW Lichtenberg 10.02.2020 verschiedene
WG: FFW Lichtenberg 10.02.2020 verschiedene
verschiedene
verschiedene
verschiedene
verschiedene
WG: Schule martinsberg Einsatz verschiedene
WG: Schule martinsberg Einsatz verschiedene
WG: Schule martinsberg Einsatz verschiedene
WG: Schule martinsberg Einsatz verschiedene
WG: Schule martinsberg Einsatz verschiedene
WG: Schule martinsberg Einsatz verschiedene
WG: Martinsberg-Wischaktion verschiedene
WG: Martinsberg-Wischaktion verschiedene
Sturmschaden Oberkotzau-Kautendorf verschiedene
Sturmschaden Oberkotzau-Kautendorf verschiedene
Sturmschaden Oberkotzau-Kautendorf verschiedene
Sturmschaden Oberkotzau-Kautendorf verschiedene
Sturmschaden Oberkotzau-Kautendorf verschiedene
Sturmschaden Oberkotzau-Kautendorf verschiedene
Sturmschaden Oberkotzau-Kautendorf verschiedene
verschiedene
Coburg
Orkantief Sabine in Wölbattendorf verschiedene
Orkantief Sabine in Wölbattendorf verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
verschiedene
verschiedene
Sturm auf dem Brocken verschiedene
Sturmtief verschiedene
Eine heftige Sturmböe erfasst die Schirme von zwei Passantinnen verschiedene

Dienstag, 15.34 Uhr: Bei der Länderbahn kam es vor allem in den waldreichen Netzen des Vogtlandes, Ostsachsens und des Bayerischen Waldes zu zahlreichen Baumstürzen. Die Erkundungsfahrten und Aufräumarbeiten durch Feuerwehr, THW und DB Netz seien mittlerweile größtenteils abgeschlossen worden, teilt das Unternehmen am Dienstagnachmittag mit. Der Zugverkehr wurde wieder Stück für Stück aufgenommen. Stellenweise gebe es noch Verspätungen, da die Geschwindigkeitsbeschränkungen erst nach und nach aufgehoben werden. Noch im Laufe des Dienstages sei mit dem schrittweisen Übergang zum Normalbetrieb zu rechnen. In Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung der Witterung könnten sich aber jederzeit Veränderungen ergeben.

Dienstag, 15.30 Uhr: Die Versicherungsbranche dürfte bei den Zerstörungen durch Sturmtief «Sabine» vergleichsweise glimpflich davongekommen sein. Die versicherten Schäden belaufen sich in Deutschland wohl auf 500 bis 700 Millionen Euro, wie der Versicherungsmakler Aon am Dienstag in Hamburg mitteilte. Dass es nicht schlimmer kam, führt Aon auch darauf zurück, dass der Fernverkehr der Deutschen Bahn, der Flugverkehr der Lufthansa-Tochter Eurowings und der Fährbetrieb an den Küsten rechtzeitig eingestellt worden war.

«Sabine» hat Deutschland seit Sonntag erfasst und den Angaben zufolge vor allem im Süden hohe Schäden angerichtet. Gut zwei Jahre zuvor war Sturm «Friederike» über das Land gefegt und hatte Sachschäden von rund 900 Millionen Euro verursacht. Nach früheren Angaben des Versichererverbands GDV waren seit 1997 nur die Stürme «Lothar» (1999), «Jeanett» (2002) und «Kyrill» (2007) noch stärker als «Friederike».

Dienstag, 13.30 Uhr: Ein Arbeiter ist im unterfränkischen Ostheim (Landkreis Rhön-Grabfeld) von einer Windböe erfasst und vom Dach einer Biogasanlage geblasen worden. Der 41-Jährige stürzte vier Meter tief und erlitt eine nicht lebensgefährliche Rückenverletzung, wie das Polizeipräsidium Unterfranken am Dienstag mitteilte. Der Mann war am Vortag im Auftrag einer Erlanger Firma mit Wartungsarbeiten an der Lüftungsanlage der Biogasanlage beschäftigt gewesen, als ihn gegen 13.40 Uhr eine Böe erfasste. Er wurde vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Am Montag hatte das Orkantief «Sabine» auch in Bayern für große Aufregung und viele Schäden gesorgt.

Dienstag, 13.19 Uhr: Nach Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) soll es in der Region vorerst weiter ungemütlich bleiben. Neben schweren - und in den Kammlagen der östlichen Mittelgebirge sowie auf Alpengipfeln auch orkanartigen - Sturmböen kann es am Dienstag immer wieder regnen beziehungsweise schneien. Bei kräftigen Schauern könne es auch im Flachland zu Glätte durch Schneematsch kommen, warnten die Meteorologen. Die Temperaturen bleiben zunächst weitestgehend mild.

In der Nacht zum Mittwoch sollten sich die Böen örtlich bis auf 60 Kilometer pro Stunde abschwächen. Durchs Mittelgebirge fegen dann aber weiterhin schwere Sturm- und orkanartige Böen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde. Vereinzelt fallen Schnee-, Regen- oder Graupelschauer, auch Gewitter sind möglich. Nachts fallen die Temperaturen auf bis zu minus zwei Grad. Die Meteorologen warnten örtlich vor glatten Straßen.

Dienstag, 13.11 Uhr: Nach den heftigen Stürmen des Orkantiefs «Sabine» normalisiert sich das öffentliche Leben in Bayern wieder. Polizei und Feuerwehr verzeichneten am Dienstag deutlich weniger wetterbedingte Einsätze als am Vortag. In Franken rollte der Bahnverkehr wieder weitgehend nach Plan. In Südbayern hingegen gab es noch Behinderungen, einige Strecken blieben zunächst gesperrt. Obwohl der Deutsche Wetterdienst (DWD) weiterhin vor orkanartigen Sturmböen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde warnte, normalisierte sich auch der Flugbetrieb am Münchner Flughafen. Etwa 80 von 1000 Flügen sollten jedoch noch ausfallen.

«Aufgrund neuer aufkommender Sturmböen und Schneefall ist die Situation weiter angespannt», teilte die Deutsche Bahn (DB) am Dienstagvormittag mit. Bei der Deutschen Bahn hatten seit Montag rund 500 Einsatzkräfte an der Beseitigung von etwa 100 Störstellen gearbeitet - in aller Regel handelte es sich um umgestürzte Bäume. Auch die Polizei - etwa in Niederbayern - konstatierte: «Es lässt sich feststellen, dass es sich bei den angefallenen Einsätzen überwiegend um umgestürzte Bäume, abgerissene Äste oder sonstige Gegenstände, welche Straßen blockierten oder auf geparkte Fahrzeuge stürzten, handelte.»

Dienstag, 12.40 Uhr: Das Orkantief, das in Ländern wie Großbritannien, Frankreich und Belgien «Ciara» genannt wird, erreichte am Dienstag den äußersten Norden der Mittelmeerinsel Korsika - mit Böen von 219 Stundenkilometern. Das liege leicht unter dem Rekord vom Januar 2018, als am Cap Corse 225 Stundenkilometer erreicht wurden, berichtete der Wetterdienst Météo France. Der Sturm löste auf der französischen Ferieninsel erhebliche Verkehrsprobleme aus - betroffen waren Fährverbindungen zum Festland und Flüge, wie der Radionachrichtensender Franceinfo berichtete.

In Polen erlag einem Bericht der Nachrichtenagentur PAP zufolge als drittes Todesopfer eine 21-Jährige im Krankenhaus ihren Verletzungen, die am Montagabend im Skiressort Bukowina Tatrzanska bei starkem Wind von Dachteilen getroffen worden war. Eine 52-jährige Frau und ihre 15-jährige Tochter waren nach dem Zwischenfall in dem Skigebiet bereits am Montag gestorben.

Dienstag, 11.20 Uhr: Opfer des Sturmtiefs „Sabine“ wurde am Montagmittag ein 30-jähriger  Lkw-Fahrer bei Höchstädt im Landkreis Wunsiedel. Der Mann war mit seinem Kleintransporter mit Planenaufbau auf der Staatsstraße 2176 in Richtung Marktleuthen unterwegs. Wie die Polizei am Dienstag weiter berichtet, wollte der Mann wegen des starken Seitenwinds auf Höhe der Abfahrt Braunersgrün am Straßenrand warten, bis der Wind nachlässt. Doch plötzlich wurde sein Lkw von einer starken Böe erfasst und regelrecht von der Straße ins angrenzende Feld gedrückt. Er blieb unverletzt. Allerdings entstand am Lkw ein Schaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.

Dienstag, 11.11 Uhr: Auch noch im Laufe des Montags sorgte das Sturmtief „Sabine“ in Coburg und im Landkreis für mehrere Polizeieinsätze.

Auf der Lauterer Höhe in der Oudenaarder Straße machte sich am Montagnachmittag eine Bratwurstbude selbständig, die dort in einer Parkbucht abgestellt und auch vorschriftsmäßig gesichert war.

Im Seßlacher Stadtteil Heilgersdorf musste um 12.30 Uhr die Polizei eine Straße sperren, da eine Windböe Teile eines Daches abgedeckt hatte. Da drohte, dass weitere Teile auf die Straße fallen, sperrte die Polizei den Straßenabschnitt. Die Stadt Seßlach bemüht sich gemeinsam mit dem Eigentümer um eine schnellstmögliche Sicherung des Daches, teilt die Polizei am Dienstagmorgen mit.

Zu einem Ausweichmanöver mit Blechschaden kam es am Montag um 14.50 Uhr am Bausenberg zwischen den Coburger Stadtteilen Cortendorf und Rögen. Ein 30-Jähriger fuhr mit seinem Auto von Rögen in Richtung Cortendorf. Im Laufe eine Linkskurve wich er einem herabfallenden Ast aus und krachte in die Schutzplanke. Am Fahrzeug des Mannes entstand ein Schaden in Höhe von 4000 Euro.

Dienstag, 10.34 Uhr: Die Sperrung der Kreisstraße HO 32, Thiemitz Richtung Räumlas ist aufgehoben worden. Die Straße ist wieder frei befahrbar. Das teilt das Landratsamt Hof mit.

Weiter gesperrt bleibt die Kreisstraße HO 40, Oberkotzau Richtung Kautendorf. Die Mitarbeiter des Bauhofes seien  aktuell dabei, die Fahrbahn von umgestürzten Bäumen zu befreien.

Dienstag, 10.29 Uhr: Nach dem heftigen Sturm bleibt es in Bayern vorerst ungemütlich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Dienstag weiterhin vor orkanartigen Sturmböen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde. An den Alpen regnet es außerdem immer mal wieder, ab 700 Metern fällt Schnee. Bei drei Grad im Fichtelgebirge und zehn Grad am Untermain bleibt es weitestgehend mild.

In der Nacht zum Mittwoch schwächen sich die Böen örtlich bis auf 60 Kilometer pro Stunde ab. Durchs Mittelgebirge und auf den Alpengipfeln fegen weiterhin schwere Sturm- und orkanartige Böen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde. Vereinzelt fallen Schnee-, Regen- oder Graupelschauer, auch Gewitter sind möglich. Nachts fallen die Temperaturen auf bis zu minus zwei Grad, in den Alpentälern bis auf minus fünf Grad. Die Meteorologen warnen örtlich vor glatten Straßen.

Dienstag, 10.08 Uhr: Das Sturmtief „Sabine“ beschäftigte im Dienstbereich der Polizeiinspektion Ludwigsstadt hauptsächlich die Freiwilligen Feuerwehren. Sie mussten einige Bäume auf Kreis- und Staatsstraßen beseitigen. Dafür waren die Straßen zeitweise gesperrt. Ansonsten hat der Sturm im Ludwigsstadter Raum keine größeren Schäden verursacht.

Dienstag, 8.57 Uhr: Nach teils erheblichen Verkehrsproblemen durch Sturmtief «Sabine» zum Wochenstart hat es in der Nacht zum Dienstag nur noch wenige wetterbedingte Einsätze in Bayern gegeben. In Nürnberg deckte der Wind in der Innenstadt ein Dach ab, die Polizei sperrte in der Folge eine Straße, wie sie am Dienstagmorgen mitteilte. Auch in der Oberpfalz war die Staatsstraße 2394 in Richtung Kehlheim wegen eines abgedeckten Dachs und auf der Fahrbahn liegender Teile zunächst nicht befahrbar. Pendler mussten am Dienstagmorgen einen größeren Umweg auf sich nehmen.

Auch die Staatsstraße 2145 in Richtung Arber war wegen umgefallener Bäume gesperrt. In Niederbayern rückte die Polizei zwischen Montag und Dienstag insgesamt 25 Mal wegen umgefallener Bäume aus, in Oberfranken meldeten die Beamten etwa 12 Verkehrsbehinderungen durch umgestürzte Bäume auf den Straßen. Die Bäume seien vorrangig auf kleinen Nebenstraßen in Wald- oder in Wohngebieten umgestürzt und hätten deswegen keinen großen Einfluss auf den Berufsverkehr gehabt, hieß es.

Dienstag, 5.45 Uhr: Auch am Dienstag sind noch Auswirkungen von "Sabine" zu spüren. Wegen einem umgestürzten Baum kommt es unter anderem zu Behinderungen zwischen Gattendorf und Gumpertsreuth. Eine aktuelle Übersicht zur Verkehrslage in der Region gibt's hier >>>

Montag, 22.50 Uhr: Die stets aktualisierten Wetter-Warnmeldungen für Ihre Region finden Sie hier >>>

Montag, 22.22 Uhr: Wegen mehrerer Bäume, die drohen, auf die Straße zu fallen, ist die Kreisstraße HO 32 Thiemitz Richtung Räumlas weiterhin gesperrt. Eine Beseitigung der Bäume sei derzeit aufgrund der Gefahrenlage nicht möglich. Aktuell geht das Landratsamt Hof davon aus, dass die Sperrung bei voraussichtlich Dienstagabend andauern wird.

Weiterhin gesperrt bleibt, wie bereits berichtet, außerdem die Kreisstraße zwischen Oberkotzau und Kautendorf. Diese Sperrung wird nach aktuellem Stand bis Dienstagmittag andauern, wie es auf der Homepage des Landratsamts am Montagabend weiter heißt.

Vorsorglich bleibt auch der Streckenabschnitt Wurlitz Richtung Kautendorf gesperrt. Ebenso wie die Verbindungsstraße Mittelschieda Richtung ST 2177. Mittelschieda sei derzeit nur über Hallerstein erreichbar, teilt das Hofer Landratsamt weiter mit.

Eine aktuelle Übersicht zur Verkehrslage in der Region gibt's hier >>>

Montag, 22.02 Uhr: Laut Kultusministerium soll der Unterricht am Dienstag in einigen Teilen Niederbayerns weiter ausfallen. Nach Angaben vom Montagabend waren davon Schulen in den Landkreisen Dingolfing-Landau, Freyung-Grafenau, Passau und Rottal-Inn betroffen. An den oberfränkischen Schulen dagegen soll der Unterricht am Dienstag wieder normal stattfinden.

Montag, 21.59 Uhr: Am Flughafen München, Deutschlands zweitgrößtem Airport, wurden am Montag etwa 630 von 1050 Flügen annulliert. Wegen des Sturms wurden keine Maschinen mehr be- oder entladen, am Vormittag kam der Flugbetrieb dadurch zum Erliegen. Erst am frühen Abend hoben wieder Maschinen ab. Auch an den Flughäfen Nürnberg und Memmingen kam es zu Ausfällen, aber in einem deutlich geringeren Umfang.

Montag, 21.11 Uhr: Pendler, Schüler und Studenten haben die Auswirkungen des Orkan-Tiefs am Montag am heftigsten gespürt. In Teilen Oberfrankens fiel der Strom stundenlang aus. Die Helfer waren im Dauereinsatz: eine Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse des Tages >>>

Montag, 20:34 Uhr: Bereits kurz nach der Ankündigung des Sturms durch die Wetterdienste hatte die Deutsche Bahn geraten, für Montag oder Dienstag geplante Fahrten zu verschieben. Alle bereits gekauften Tickets im Fernverkehr vom 9. bis einschließlich 11. Februar können demnach bis mindestens Dienstag, 18. Februar, genutzt werden. Das gilt auch für zuggebundene Tickets. Fahrkarten lassen sich alternativ kostenlos stornieren. Auch bei Zugverspätungen kommt die Bahn ihren Kunden entgegen. Denn generell gelten bei Bahnfahrten die Fahrgastrechte – egal, ob Sturm oder nicht. Das heißt: Erreichen Reisende ihr Ziel mit großer Verspätung, erstattet die Bahn einen Teil des Ticketpreises. Wer von einem Flugausfall betroffen ist, wird in der Regel umgebucht. So teilt etwa Lufthansa mit, dass betroffene Kunden auf andere Flüge automatisch und kostenlos umgebucht und darüber per Handy informiert werden. Bei einer Annullierung und deutlichen Verspätungen steht Fluggästen nach EU-Recht jedoch keine Entschädigung zu.

Montag, 20.06 Uhr: Die Kindertagesstätten in Stadt und Landkreis Hof sind am Montag unterschiedlich mit der Sturmwarnung umgegangen: Einige - wie Helmbrechts und Schwarzenbach an der Saale - hatten geschlossen, andere hatten Notgruppen eingerichtet, die anderen ganz normal geöffnet. Lesen Sie hier mehr dazu >>>

Montag, 20.03 Uhr: Mehrere Bäume sind in der Orkannacht entlang der Kreisstraße von Oberkotzau nach Kautendorf umgeknickt. Am Montag hieß es, dass die Räumung noch bis Dienstagmittag andauern könnte.

Montag, 19.59 Uhr: Sturmtief "Sabine" hat am Sonntag und Montag nicht nur auf Straßen, Schienen und Flughäfen Chaos angerichtet, sondern auch in den sozialen Netzwerken. Fällt am Montag der Schulunterricht in Stadt und Landkreis Hof aus oder nicht? Bis am Sonntagabend letztlich offiziell feststand, dass die Kinder tatsächlich zu Hause bleiben dürfen, machten einige verwirrende Meldungen die Runde.

Montag, 19.36 Uhr: Das Sturmtief hat viele Schäden hinterlassen. Für Betroffene stellt sich jetzt die Frage, ob diese auch versichert sind.

Montag, 19.31 Uhr: Sturm "Sabine" mit Spitzenwerten - Bei Fürstenzell im niederbayerischen Landkreis Passau wurden nach Angaben des DWD 154 Stundenkilometer gemessen. "Das ist in solchen Tieflagen eine absolute Spitze", sagte Meteorologe Martin Schwienbacher. Über den Großen Arber, mit 1455 Metern höchster Berg des Bayerischen Waldes, fegte der Orkan mit bis zu 161 Stundenkilometern. Auf Deutschlands höchstem Berg, der 2962 Meter hohen Zugspitze, registrierte die dortige Messstation 158 Stundenkilometer. "Sabine" komme zumindest in Bayern ziemlich nahe an den Sturm "Kyrill" heran, der im Januar 2007 auch hier schwere Schäden verursacht hatte. Lesen Sie hier mehr dazu >>>

Montag, 18.57 Uhr: Nach dem Orkan "Sabine" rechnet die Deutsche Bahn (DB) auch am Dienstag mit Zugausfällen und Verspätungen. Vor allem im Werdenfelser Land rund um Garmisch-Partenkirchen und im Allgäu seien immer noch Bahnstrecken blockiert, teilte die DB am späten Montagnachmittag mit. "Andernorts läuft der Zugverkehr wieder an." An mehr als 100 Stellen seien Schäden behoben worden. "Vor allem umgestürzte Bäume auf Oberleitungen und Gleise blockierten die Strecken."

Zunächst hatten die DB und die privaten Eisenbahnunternehmen am Montagmorgen wegen des Sturmtiefs nahezu den gesamten regionalen Bahnverkehr in Bayern eingestellt. Im Fernverkehr waren zuvor schon keine Züge mehr gefahren.

Montag, 18.49 Uhr: Das Sturmtief löst rund 90 Einsätze in der Region Kronach aus. Schwerwiegende Schäden bleiben dort aber die Ausnahme. Feuerwehr und Polizei haben alles im Griff.

Montag, 18.37 Uhr: Sabine fegte zwar über die Coburger Region, doch die Schäden hielten sich in Grenzen. Auch, weil die Menschen Vorsorge getroffen haben. Viele blieben zu Hause.

Montag, 18.35 Uhr: Viele Verlage in Bayern haben wegen des Sturms am Montag keine Zeitung herausgebracht. Die Zusteller der Frankenpost hingegen wagten sich auf die Straße.

Montag, 18.21 Uhr: Der LandkreisWunsiedel ist vom Orkan weitgehend verschont geblieben. Dennoch musste die Feuerwehr zu vielen Einsätzen ausrücken.

Montag, 17.40 Uhr: An den Schulen in der Stadt und im Landkreis Coburg findet am Dienstag wieder normaler Unterricht statt. Dies teilte Schulamtsdirektor Uwe Dörfer am Montagnachmittag mit. Grundlage für die Entscheidung sei, dass örtlich zwar noch mit Sturmböen zu rechnen sei, nicht aber, wie am Montag, mit orkanartigen Winden.

Montag, 17.35 Uhr: Auch der Landkreis Haßberge blieb nicht verschont: Etwa bei der Firma Weigang in der Eberner Bahnhofsstraße hatte der Sturm mehrere Wellblechplatten von Dächern gerissen.

Montag, 16.20 Uhr: Die Polizei Oberfranken zieht für den Zeitraum zwischen Sonntagabend und Montagnachmittag trotz vieler Einsätze eine weitestgehend positive Zwischenbilanz.

Zwischen 3 Uhr und 15 Uhr kam es am Montag oberfrankenweit zu mehr als 300 Notrufen und mehr als 320 Einsätze. Zum Großteil handelte es sich dabei um Verkehrsbehinderungen durch herabgerissene Äste oder umgestürzte Bäume, die die Straßen blockierten. Die Feuerwehren und Straßenmeistereien hätten die Bäume jeweils schnell beseitigen können, heißt es weiter.

Darüber hinaus beschäftigten umgewehte Bauzäune, Toilettenhäuschen, Trampoline und Mülltonnen sowie gelöste Teile von Dacheindeckungen die Einsatzkräfte. In Stadtsteinach brach am Montagvormittag das Stallzelt eines dort gastierenden Zirkus zusammen. Dabei wurde niemand verletzt. Die zwischenzeitlich entlaufenen Ponys blieben unversehrt und befänden sich nun wieder in Sicherheit.

Auf Oberfrankens Straßen kam es zu einigen Verkehrsunfällen, bei denen zwei Personen verletzt wurden: Gegen 6.20 Uhr wehte eine Sturmböe auf der Staatsstraße zwischen Altendorf und Neuses an der Regnitz im Landkreis Bamberg einen Kleinwagen von der Fahrbahn. Die Fahrerin zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Kurz vor 7 Uhr fuhr ein 27-jähriger Radfahrer in Hof über ein umgewehtes Verkehrszeichen, das auf dem Radweg entlang der Ernst-Reuter-Straße lag. Der junge Mann stürzte und erlitt Prellungen.

Bereits gegen 5 Uhr warf der Seitenwind den Anhänger eines Kleinlasters auf der Autobahn A 70 zwischen Scheßlitz und dem Autobahnkreuz Bamberg um. Das Zugfahrzeug blieb zwar stehen und der Fahrer unverletzt, es kam jedoch zu zeitweisen Verkehrsbehinderungen auf dem rechten Fahrstreifen.

Bei acht weiteren Verkehrsunfällen kollidierten Fahrzeuge mit umgestürzten Bäumen, wobei ein Gesamtsachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich entstand.

Montag, 16 Uhr: Der Fernverkehr der Deutschen Bahn (DB) ist am Montagnachmittag auch in Bayern wieder freigegeben worden. Der Zugverkehr könne mit Einschränkungen schrittweise wieder anlaufen, berichtete die Bahn. Am Vormittag war der Fernverkehr nach dem Orkantief "Sabine" schon in Norddeutschland wieder freigegeben worden, in Bayern und Baden-Württemberg mussten die Züge aber noch stehenbleiben.
 

Montag, 15.59 Uhr: Der Länderbahn-Zugverkehr in Bayern bleibt am Montag weiterhin eingestellt, da zahlreiche Strecken beeinträchtigt sind. Das teilt die Länderbahn am Montagnachmittag mit. Zudem werde laut den aktuellen Prognosen des Deutschen Wetterdienstes noch nicht mit einer flächendeckenden Entspannung der Sturmlage gerechnet.

Vereinzelt starteten am Nachmittag Erkundungsfahrten, die allerdings aufgrund der Vielzahl der umgestürzten Bäume und des anhaltend starken Windes wieder eingestellt wurden. Auf der Strecke Hof-Selb-As gab es eine Kollision mit einem umgestürzten Baum während einer Erkundungsfahrt. Der Triebwagen wurde dabei beschädigt, Menschen kamen nicht zu Schaden.

Die Länderbahn-Verkehre in Sachsen wurden seit Mittag sukzessive wieder aufgenommen. Durch die anhaltende Starkwindlage könne es aber erneut zu Beeinträchtigungen kommen, der morgige Betriebsstart wird in Sachsen zunächst mit Erkundungsfahrten ohne Fahrgäste starten.

Montag, 15.45 Uhr: Die Anzahl der von Stromausfällen betroffenen Haushalte hat sich bayernweit mittlerweile auf rund 25.000 verringert. Der Sturm und die damit verbundenen Störungen hätten sich aktuell auf Ostbayern, insbesondere Niederbayern verlagert. In Oberbayern sei das Störungsaufkommen gegenwärtig überschaubar. Im südlichen Oberbayern und im Voralpenland sind derzeit rund 1.000 Haushalte spannungslos. In Oberfranken war es am Montagmorgen ebenfalls zu Stromausfällen gekommen.

Montag, 15.37 Uhr: Das Polizeipräsidium Oberpfalz meldet seit 10 Uhr 40 weitere Einsätze wegen des Unwetters. Zwischen 3 Uhr und 14.15 Uhr kam es im Regierungsbezirk zu 100 Polizeieinsätzen. Bäume waren umgestürzt. Vereinzelt wurden Verkehrsunfälle gemeldet, wobei niemand verletzt wurde.

Einsatzschwerpunkte seien die Landkreis Neumarkt und Regensburg gewesen. Nach derzeitigem Stand gehen die polizeilichen Einsätze jedoch zurück, berichtet die oberpfälzische Polizei weiter.

Montag, 15.30 Uhr: Das Sturmtief Sabine führte seit 4 Uhr in den acht Integrierten Leitstellen des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), darunter auch die Leitstellen Coburg, Bayreuth und Hochfranken, für ein erhöhtes Einsatzaufkommen. Am Nachmittag sprach das BRK von 600 unwetterbedingten Einsätzen. Insgesamt seien 100 Mitarbeiter im Einsatz gewesen. Es hätte mehr als 1000 Notrufe gegeben.

Meist waren die Kräfte im Einsatz, weil Straßen durch umgefallene Bäume versperrt waren. Teile von Dächern wurden zudem abgedeckt.

Montag, 15 Uhr: Das Sturmtief Sabine fegte auch über den Frankenwald hinweg. Der größte Einsatz war an der Schule am Martinsberg in Naila. Dort wurde das Dach in Mitleidenschaft gezogen. Wasser drang ins Gebäude. Lesen Sie dazu mehr hier >>>

Montag, 14.30 Uhr:  Das Sturmtief "Sabine" hat am Montag die Schließung sowohl der Plassenburg als auch der Kulmbacher Eisbahn nötig gemacht. Aus Sicherheitsgründen, teilt die Kulmbacher Stadtverwaltung mit, mussten beide Einrichtungen geschlossen bleiben. Wenn sich der Sturm beruhigt hat und keine Gefahr mehr besteht, sollen beide Einrichtungen wieder öffnen.

Der Sturm hat vom Dach der Plassenburg mehrere Ziegel gelöst. Die Dachziegel stürzten in die Tiefe. Wegen der Gefahr, die dadurch vom Burgdach ausgeht, hat sich de Stadt entschlossen, die Burg und die Burganlage am Montag für die Öffentlichkeit zu sperren. Es werde sofort versucht, die Gefahr zu beseitigen und auch die Schäden am Dach der Burg zu reparieren, heißt es aus dem Kulmbacher Rathaus.

Auch von den Stadtwerken kommt die Nachricht, dass die Eisbahn aus Sicherheitsgründen geschlossen werden musste. Bei den starken Windböen war die Möglichkeit, dass sich Scheiben aus der Bande lösen, nicht auszuschließen gewesen. Das hätte sich zu einer ernsthaften Gefahr für Benutzer auswirken können. Je nach Wetterlage soll auch die Eisbahn so schnell wie möglich wieder für den täglichen Betrieb geöffnet werden, teilen die Stadtwerke mit. Alle Nutzer, die vor verschlossenen Türen standen, werden um Verständnis gebeten, dass diese Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden mussten. mbu

Montag, 14.20 Uhr: Auch im Landkreis Kulmbach hielt das Sturmtief die Einsatzkräfte in Atem. Wie die Stadtsteinacher Polizei am frühen Montagnachmittag mitteilt, kollidierte am Montagmorgen ein Autofahrer in Marktleugast mit einer Baustahlmatte, die vom Wind umhergeworfen wurde. Der Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Am Wagen entstand geringer Sachschaden.

Ebenfalls in den Morgenstunden kam es in Marktleugast zu einem Auffahrunfall. Ein 22-Jähriger aus dem Landkreis Hof fuhr aus Hohenberg kommend in Richtung Kreisel, als unmittelbar vor ihm ein Baum auf die Fahrbahn stürzte. Er konnte rechtzeitig abbremsen und damit den Zusammenstoß verhindern. Ein nachfolgender 40-Jähriger aus dem Landkreis Hof konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf den stehenden Pkw auf. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Schaden. Die beiden Autofahrer kamen mit dem Schrecken davon.

Auf der Staatsstraße 2195 schleuderte ein Windstoß einen Gegenstand gegen die Windschutzscheibe eines Autos. Dabei ging die Windschutzscheibe zu Bruch. Der 66-jährige Fahrer aus dem Landkreis Kulmbach blieb unverletzt.

Gegen Mittag fuhr ein 59-Jähriger mit seinem Wagen durch Kupferberg, als eine Windböe ein Wahlplakat löste und gegen das Auto schleuderte. Auch hier kam der Fahrer mit dem Schrecken davon. Am Fahrzeug entstand ein Schaden.

In Grafengehaig entfachte der starke Wind die Asche einer im Freien stehenden Abfalltonne. Die Freiwillige Feuerwehr konnte den Brand rechtzeitig löschen. Der Schaden ist gering, berichtet die Polizei weiter.

Montag, 14.04 Uhr:  "Sabine" hat auf der Verbindungsstraße zwischen Oberkotau und Kautendorf eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Über die Straße verteilt liegen etwa 20 Bäume, weitere im angrenzenden Wald. Wegen den Aufräumarbeiten wurde die Straße bis Dienstagmittag komplett gesperrt und eine Umleitung über Wurlitz für den  aus Oberkotzau kommenden Verkehr eingerichtet.

Montag, 13.51 Uhr: Der beliebte Treffpunkt bei den Beikheimer Kellern zwischen Beikheim und Schneckenlohe an der Steinach hat einen Baum weniger. Orkanböen ließen eine kräftige Eiche in die Steinach kippen.

 

Montag, 13.22 Uhr: Zwischen Schauberg und Tettau im Landkreis Kronach drohte, ein Baum auf die Staatsstraße zu fallen. Die Feuerwehr griff ein.

 

Montag, 12.30 Uhr: Das Sturmtief "Sabine" hat in Stadtsteinach ein Zirkuszelt zerstört. Mehrere Tiere sind ausgebüxt. Mehr dazu lesen Sie hier >>>

 

Montag, 12.20 Uhr: Unglaublich, was Orkantief Sabine anrichtet: Sogar die Bratwurstbude am Coburger Markrplatz hat geschlossen. Niemand kann sich daran erinnern, wann dies jemals der Fall gewesen wäre.

Montag, 11.25 Uhr: Wie das Landratsamt Hof meldet, bleibt die Verbindungsstraße HO 40 zwischen Oberkotzau und Kautendorf weiterhin gesperrt. In den frühen Morgenstunden sind dort mehrere Bäume auf die Straße gefallen. Die Mitarbeiter des Kreisbauhofes seien vor Ort, wegen des starken Windes werde jedoch damit gerechnet, dass die Räumung bis Dienstagmittag andauern wird. 

Montag, 11 Uhr: Wie die Polizeiinspektion Hof meldet, sind durch den Sturm in Hof und näherer Umgebung insgesamt 14 Bäume umgefallen.

Montag, 10.22 Uhr: Wegen des Wetters bleibt der Verkehr im agilis-Netz Mitte bis mindestens 12 Uhr komplett eingestellt, auch danach sind Verspätungen und Zugausfälle nicht auszuschließen. Im Netz Nord verkehren auf einzelnen Strecken Züge mit verringerter Geschwindigkeit, teilweise kommt es aber auch hier noch zu Sperrungen bis mindestens 14 Uhr. Dies betrifft insbesondere folgende Streckenabschnitte:

  • Bamberg – Ebern (voraussichtlich bis mindestens 10.30 Uhr)
  • Coburg – Bad Rodach (voraussichtlich bis mindestens 14 Uhr)
  • Hof, Hauptbahnhof – Bad Steben (voraussichtlich bis mindestens 12 Uhr)
  • Hof, Hauptbahnhof – Münchberg (unbestimmte Dauer)

Auf allen Strecken ist mit Verspätungen und Zugausfällen zu rechnen, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens am Montagvormittag.  Aktuelle Infos gibt's unter www.agilis.de/sturmtief_sabine sowie beim Servicetelefon 0800 589 28 40.

Montag, 10.03 Uhr: Aufatmen nach der Sturmnacht auch im Coburger Grünflächenamt: "Im Stadtgebiet sind wir bisher sehr glimpflich davongekommen", sagt Stadtförster Stephan Just. Im Hofgarten seien außer ein paar herabgefallener kleiner Äste keine Schäden zu beklagen.

Montag, 8.55 Uhr:  Stürmisch, aber trotzdem weitgehend ruhig, verlief die Nacht in der Stadt und im Landkreis Coburg. Die Polizeiinspektion Coburg hat mehrere Verkehrsbehinderungen mit geringen Sachschäden verzeichnet. Am Vorderen Floßanger in Coburg wurde eine Dixi-Toilette auf die Straße geweht. An der neuen Angerturnhalle landete ein Bauzaun auf der Fahrbahn. Und im Stadtgebiet wurde zwei Mal der Feueralarm ausgelöst. "Beides Fehlalarmierungen wahrscheinlich durch den Wind", so Sprecher Stefan Probst. Im Landkreis Coburg musste die Verbindungsstraße zwischen Weidach und Wiesenfeld, die "Wildbahn", wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden. In Untersiemau wehte es ein Trampolin auf die Ortsdurchfahrt. Dass größere Unfälle und Schäden ausblieben, führt Stefan Probst auf die Umsichtigkeit der Bürger zurück. "Behörden und Wetterdienste haben gestern Abend bestens informiert und entsprechende Warnhinweise ausgegeben", sagte er. Viele hätten daher gerade in den Morgenstunden das Auto stehen lassen. "Die Straßen waren leer wie in den Ferien."

Montag, 8.51 Uhr:  Der Hofer Schulamtsdirektor Stefan Stadelmann teilt mit, dass am morgigen Dienstag der Unterricht in Stadt und Landkreis Hof wieder planmäßig stattfinden kann.

 

Montag, 8.34 Uhr: Ein Blick in die benachbarte Oberpfalz: Seit 3 Uhr gibt es dort laut Polizei mehr als 30 Einsätze durch das Unwetter. Meist blockieren umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste die Straßen. Bis 8 Uhr zählte das Präsidium acht Unfälle. Im Landkreis Amberg-Sulzbach wurde am Montagmorgen das  Dach eines Pferdestalls abgedeckt.

 

Montag, 8.30 Uhr: "Wir haben die Lage im Griff", sagte ein Sprecher der Polizei in Oberfranken. Bisher habe es zwar jede Menge umgefallene Bäume gegeben, die aber keinen größeren Schaden oder Verletzte zur Folge hatten. Auch in den anderen bayerischen Regierungsbezirken sind Polizei und Feuerwehr in erhöhter Alarmbereitschaft.

Montag, 8.26 Uhr: Die Kreisstraße Ho 41 bei Geroldsgrün ist wieder passierbar. Die Kreisstraße HO 40 zwischen  Oberkotzau und Kautendorf bleibt bis voraussichtlich heute Nachmittag gesperrt.

Montag, 8.19 Uhr: Das Landratsamt Lichtenfels informiert, dass seit 4 Uhr die Kreisstraße LIF 23 zwischen Burgkunstadt und Ebneth und die Ortsverbindungsstraße Michelau - Schwürbitz gesperrt sind.

Montag, 8.07 Uhr:  Der Sturm ist noch nicht vorbei. Viele Straßen in der Region sind durch abgeknickte Bäume versperrt. So zum Beispiel die Kreiststraße 2711 zwischen der Abzweigung nach Elbersreuth und der B 173. Die B 303 zwischen Tröstau und der Kreuzung Silberhaus. Die Verbindungsstraße zwischen Göpfersgrün und Hauenreuth. Die B 85 Kronach-Bayreuth zwischen der Anschlussstelle Kulmbach/Neudrossenfeld und der Einmündung Neudrossenfeld-Süd.

Montag, 7.49 Uhr: Auch die Hochschule Coburg sagt wegen des Unwetters alle für heute geplanten Prüfungen ab.

Montag, 7.32 Uhr: Die Integrierte Leitstelle Hochfranken  (ILS) spricht von einer stürmischen Nacht, die aber nur weniger Einsätze bedurfte. Gegen 4.30 Uhr begann die Hauptphase des Sturms mit Orkanböen, ab 6 Uhr flaute der Wind wieder langsam ab. "Die Gesamtlage hat sich momentan beruhigt", so die ILS.
So wurden zwischen 4 und 7 Uhr insgesamt 90 unwetterbedingte Einsätze an die Feuerwehren, die Bauhöfe und Straßenbaulastträger vermittelt. Meist blockierten Bäume die Straßen, auch abgedeckte Dächer und lose Fasadenteile sorgten für Einsätze. Es gab auch zwei Unfälle, bei denen Autofahrer umgestürzte Bäume rammten und sich dabei leicht verletzten.

Montag, 7.16 Uhr: Nach dem Unwetter ist auch die Staatsstraße 2176 zwischen Weißdorf und Kirchenlamitz nicht mehr befahrbar.

Montag, 7.12 Uhr: Die Feuerwehren in der Region haben alle Hände voll zu tun - so auch in Zell im Fichtelgebirge unterstützen die Freiwilligen den Bauhof beim Räumen der Straßen.

Montag, 6.24 Uhr: Immer mehr Straßen sind wegen umgestürzter Bäume gesperrt: Die Staatsstraße 2177 zwischen den Abzweigungen Mittelschieda und Hallerstein, auch die Zufahrt zum Waldbad wurde gesperrt. Auch zwischen Wurlitz und Kautendorf geht nichts mehr. Ebenfalls gesperrt: die Verbindungsstraße Wolfersgrün-Geroldsgrün.

Montag, 6.11 Uhr: Wegen des Unwetters kommt es aktuell zu Stromausfällen im Landkreis Hof. Betroffen sind Thron und Pillmersreuth, zwei Ortsteile von Schwarzenbach am Wald, Teile von Marxgrün sowie Issigau und der Schauensteiner Ortsteil Haidengrün.

Montag, 5.49 Uhr: Die Kreisstraße HO 40 zwischen Oberkotzau und Kautendorf ist gesperrt. Grund sind abgebrochene Bäume und Äste, die wegen der Wetterverhältnisse momentan nicht beseitigt werden können, teilt der Landkreis Hof auf seiner Facebook-Seite mit. Die Straßenmeisterei des Landkreises Hof ist mit erhöhtem Personal im Einsatz.

Montag, 5.17 Uhr: Die HWK für Oberfranken stellt es den Azubis frei, am Montag die Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisungen an den HWK-Bildungszentren zu besuchen.

Montag, 5 Uhr:  Großes Glück hatte ein Autofahrer, der am frühen Montagmorgen von Lichtenberg nach Naila fahren wollte. Um kurz vor 5 Uhr früh stürzte auf diesem Streckenabschnitt ein Baum um, der direkt neben dem Wagen des Mannes aufschlug. Hierbei trafen Äste das Fahrzeug und verursachten dadurch einen Schaden in etwa von 5000 Euro. Der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt.

Montag, 4.53 Uhr: Orkantief "Sabine" fegt über Deutschland und bremst die meisten Verkehrsverbindungen aus. Der Fernverkehr der Deutschen Bahn steht bis mindestens 10 Uhr komplett still - das Unternehmen erwartet Störungen den ganzen Tag über. An den Flughäfen fallen hunderte Starts und Landungen aus. Etliche Autobahnen sind gesperrt. Menschen wurden von umstürzenden Bäumen oder herumfliegenden Gegenständen verletzt. Und der Orkan soll noch stundenlang weiter stürmen: Die stärksten Böen und teils auch Starkregen erwarten die Meteorologen jetzt für den Süden.

10.02.2020 - Orkantief Sabine - Foto: verschiedene

verschiedene
verschiedene
verschiedene
verschiedene
verschiedene
verschiedene
verschiedene
verschiedene
verschiedene
verschiedene
verschiedene
verschiedene
WG: FFW Lichtenberg 10.02.2020 verschiedene
WG: FFW Lichtenberg 10.02.2020 verschiedene
verschiedene
verschiedene
verschiedene
verschiedene
WG: Schule martinsberg Einsatz verschiedene
WG: Schule martinsberg Einsatz verschiedene
WG: Schule martinsberg Einsatz verschiedene
WG: Schule martinsberg Einsatz verschiedene
WG: Schule martinsberg Einsatz verschiedene
WG: Schule martinsberg Einsatz verschiedene
WG: Martinsberg-Wischaktion verschiedene
WG: Martinsberg-Wischaktion verschiedene
Sturmschaden Oberkotzau-Kautendorf verschiedene
Sturmschaden Oberkotzau-Kautendorf verschiedene
Sturmschaden Oberkotzau-Kautendorf verschiedene
Sturmschaden Oberkotzau-Kautendorf verschiedene
Sturmschaden Oberkotzau-Kautendorf verschiedene
Sturmschaden Oberkotzau-Kautendorf verschiedene
Sturmschaden Oberkotzau-Kautendorf verschiedene
verschiedene
Coburg
Orkantief Sabine in Wölbattendorf verschiedene
Orkantief Sabine in Wölbattendorf verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
Orkantief Sabine in Coburg verschiedene
verschiedene
verschiedene
Sturm auf dem Brocken verschiedene
Sturmtief verschiedene
Eine heftige Sturmböe erfasst die Schirme von zwei Passantinnen verschiedene

Sonntag, 23.04 Uhr: Die Stadt Hof weist darauf hin, dass der Abfallzweckverband Stadt und Landkreis Hof am Montag wie geplant die Mülltonnen leert. Sollte jemand seine Tonne nicht herausstellen können, kann er sie telefonisch zur Nachleerung anmelden. Die Nachleerung erfolge sukzessive im Laufe der Woche.

Sonntag, 22.55 Uhr: Sogar die Universität Bayreuth reagiert auf das Orkantief: Für Montag werden alle Prüfungen abgesagt. Studenten und Mitarbeiter sollen die Wetterlage genau verfolgen. Das gab die Universität am Sonntagabend auf Facebook bekannt: "Beschäftigte und Studierende der Universität Bayreuth werden darum gebeten, die aktuelle Wetterlage und die Verhältnisse auf den Schienen und Straßen zu beobachten und selbst zu entscheiden, ob es ihnen möglich ist, am Montag sicher an den Campus zu kommen. Dabei gilt: Sicherheit geht vor!" Die Nachholtermine für ausgefallene Prüfungen werden individuell neu festgesetzt. Auch die Anwesenheitspflicht wird aufgeweicht. Beschäftigte können selbst entscheiden, ob sie auf den Campus kommen - außer es liegen dringende dienstliche Gründe vor: "Vorgesetzte müssen dann informiert werden, Arbeitszeit kann durch Urlaub oder Nacharbeit ausgeglichen werden."

Sonntag, 21.35 Uhr:  Nach der Deutschen Bahn hat die Länderbahn den Zugverkehr in Nordbayern und Sachsen eingestellt. Es seien bereits Schäden an der Infrastruktur entstanden, teilte das Bahnunternehmen mit. Deshalb werde der Zugverkehr im sächsischen Vogtland, in Ostsachsen und in Nordbayern gestoppt. Betroffen sind die Netze der Züge Alex (Hof-Regensburg), Vogtlandbahn, Trilex, Oberpfalzbahn und Waldbahn. Die Züge fuhren maximal mit verminderter Geschwindigkeit bis zu ihrem Endbahnhof. Laut Mitteilung können "die Störungen lange anhalten".

Sonntag, 21 Uhr: In und um Hof nimmt der Wind stetig zu. Das Orkantief soll von Norden nach Süden durch Deutschland ziehen. Laut Deutschem Wetterdienst könnten Bäume entwurzelt werden, so schon in Thüringen geschehen. So stark wie Orkan Kyrill 2007 soll "Sabine" jedoch nicht werden, meinen Wetter-Experten. Bilder von dem Orkan 2007 sehen Sie hier >>>

Sonntag, 20.22 Uhr: "Sabine" hat Deutschland erreicht. Der Deutsche Wetterdienst verzeichnete am frühen Abend im Westen und Nordwesten schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von 90 bis 100 km/h, vereinzelt sogar orkanartige Böen von 100 bis 115 km/h. Für weite Teile Deutschlands galt die zweithöchste Unwetterwarnstufe, in einigen Regionen Baden-Württembergs und Bayerns die höchste. Zahlreiche Flugverbindungen wurden gestrichen.

Sonntag, 19.54 Uhr: Die Stadt Schwarzenbach an der Saale teilt mit, dass am Montag auch alle Kindergärten geschlossen sind. Ebenfalls die Kindertagesstätten der evangelischen Kirchengemeinde Erkersreuth.

Sonntag, 19.33 Uhr: Auch an der FOS, BOS und Berufsfachschulen in Stadt und Landkreis Hof findet am Montag kein Unterricht statt. Dieser Entscheidung haben  sich die Freie Montessori-Volksschule Berg und die Freie Waldorfschule Hof  angeschlossen. Die Lebenshilfe Hof ist mit einer Notbetreuung besetzt.

Sonntag, 19.10 Uhr: Die evangelische Kirchengemeinde Helmbrechts entschließt sich ebenfalls dazu, Kinderkrippe Rasselbande und Kindergarten Heimeranstraße am Montag zu schließen. Nur eine Notbesetzung werde die Kinder empfangen, deren Eltern die Nachricht nicht mehr erreicht.

Sonntag, 18.32 Uhr: Die Deutsche Bahn informiert Reisende über die aktuelle Verkehrslage und Auswirkungen des Sturmtiefs über eine Hotline:  Die Nummer lautet 08000 99 66 33.

Sonntag, 18.28 Uhr: Wegen des Orkantiefs hat die Deutsche Bahn den Fernverkehr in Nordrhein-Westfalen eingestellt. Sukzessive solle der Fernverkehr bundesweit eingestellt werden. Man habe sich entschieden, «beginnend in NRW nach und nach alle Züge des Fernverkehrs bundesweit an größeren Bahnhöfen enden zu lassen», schrieb die Bahn in ihrem für den Sturm eingerichteten Presseblog. Im Regionalverkehr waren zuvor bereits mehrere Strecken gesperrt worden, weil umgestürzte Bäume die Gleise blockiert hatten.

Sonntag, 18 Uhr: Der Regierungsbezirk Oberpfalz schließt sich den oberfränkischen Nachbarn an: An allen Schule entfällt der Unterricht.

Sonntag, 17.54 Uhr: Auch an der Musikschule der Hofer Symphoniker entschied man sich am Sonntagabend dazu, den für Montag geplanten Unterricht komplett zu streichen.

Sonntag, 17.40 Uhr: Der Schulausfall, über den schon das ganze Wochenende spekuliert wurde, ist nun offiziell. Wegen des Orkantiefs haben am Montag alle staatlichen Schulen in Oberfranken geschlossen:

  • Stadt und Landkreis Bamberg
  • Stadt und Landkreis Bayreuth,
  • Stadt und Landkreis Coburg
  • Stadt und Landkreis Hof
  • Landkreis Kronach
  • Landkreis Kulmbach
  • Landkreis Lichtenfels
  • Landkreis Wunsiedel

Das hat die zuständige Koordinierungsgruppe nach sorgfältiger Abwägung und unter Beachtung der aktuellen Wetterlage in enger Abstimmung mit der integrierten Leitstelle Hochfranken, der Katastrophenschutzbehörde des Landkreises, der Polizei und der Regierung von Oberfranken entschieden, heißt es in einer Mitteilung des Schulamtes am Sonntagabend. Eine Notbetreuung an den jeweiligen Grund- und Mittelschulen in Hof sei bis 11.20 Uhr sichergestellt.

Sonntag, 16.23 Uhr:  Die Unwetterzentrale hat für Bayern die Warnung noch einmal konkretisiert. Sie warnt vor "extrem starken Unwettern" in diesen Bereichen:

  • Naila, Schwarzenbach am Wald, Bad Steben, Geroldsgrün und Helmbrechts im westlichen Landkreis Hof
  • Rehau, Schwarzenbach an der Saale, Weißdorf, Zell im Fichtelgebirge, Sparneck im südlichen Landkreis Hof
  • Schönwald, Selb, Kirchenlamitz, Weißenstadt, Tröstau, Wunsiedel im Landkreis Wunsiedel
  • Gefrees, Bad Berneck, Mehlmeisl, Bischofsgrün, Weidenberg im Landkreis Bayreuth
  • Steinbach am Wald, Tettau, Teuschnitz, Tschirn, Wallenfels und Ludwigsstadt im Landkreis Kronach
  • Pechbrunn, Immenreuth, Waldershof, Ebnath, Kemnath in der nördlichen Oberpfalz.

 

Sonntag, 14.15 Uhr: Das Orkantief nähert sich Deutschland - und das Land wappnet sich für die kommenden Stunden gegen Gefahren. Am Nachmittag sollte der Sturm auf Nordrhein-Westfalen treffen. Wegen des aufziehenden Orkans strichen Flughäfen wie Frankfurt/Main, München, Köln/Bonn, Hannover und Bremen Dutzende Starts und Landungen. Die Deutsche Bahn kündigte den Ausfall zahlreicher Zugverbindungen an. Etliche Fährverbindungen zu den Nordseeinseln wurden eingestellt. Und auch Fußballspiele fielen aus, etwa das rheinische Bundesliga-Derby Mönchengladbach gegen Köln.

Bereits am Samstag hat die Integrierte Leitstelle Hochfranken (ILS) vor dem Orkantief gewarnt:

Samstag, 17.20 Uhr: Die ILS Hochfranken gibt wichtige Verhaltenstipps. "Räumen Sie Mülltonnen ins Haus. Auch Gartenmöbel, Wäscheständer, Blumentöpfe im Garten, auf Fensterbrettern, auf Terrassen oder Balkonen können zu gefährlichen Geschossen werden. Parken Sie ihre Fahrzeuge möglichst in einer Garage, sollte dies nicht möglich sein, parken Sie möglichst weit weg von Bäumen. Meiden Sie während des Sturmes den Aufenthalt im Freien, schließen Sie Fenster und Türen, Außen-Rollläden und Fensterläden. Machen Sie einen großen Bogen um Baugerüste oder um baufällige Häuser, da sich dort Gerüstteile oder Fassadenelemente lösen könnten." Weiter heißt es:  "Sollten Sie während des Sturmes eine akute Gefahr für sich oder andere erkennen, die Sie selbst nicht gefahrlos beseitigen können: Wählen sie den Notruf 112.
Bewahren Sie Ruhe, unsere Kolleginnen und Kollegen fragen ihren Notruf ab und legen dafür einen Einsatz im Einsatzleitsystem an. Wir legen eine Priorität für jeden Einsatz fest und arbeiten alles mit unseren Einsatzkräften nach Dringlichkeit ab. Auch unsere Feuerwehren können nicht überall gleichzeitig sein, aber wir sind dran und krachen rein, versprochen!"

Samstag, 14.50 Uhr: Der Landkreis Hof berichtet auf seiner Facebookseite, dass sich die Prognosen der Wetterdienste verfestigen. "Nach jetzigem Erkenntnisstand rechnen wir mit einem Beginn des Sturms am Montagmorgen zwischen 4 und 5 Uhr. Die Integrierte Leitstelle Hochfranken geht dabei von starken Böen bis zu 100 Stundenkilometern, in exponierten Höhenlagen bis 120 Stundenkilometern aus." Zwischen 6 und 7 Uhr erwarten Experten die Akutphase“ mit Orkanböen um die 120 Stundenkiloemter. "Momentan ist noch nicht vorhersehbar, wie stark das Sturmtief Sabine tatsächlich ausfallen wird. Das Landratsamt Hof steht deshalb in ständigem Austausch mit der Integrierten Leitstelle sowie dem Schulamt Hof."

Autor

Sandra Lessner

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
08. 02. 2020
16:27 Uhr

Aktualisiert am:
11. 02. 2020
16:11 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Böen Debakel Deutsche Bahn AG Orkantief Sabine Orkantiefs Stürme Wetterbericht Windgeschwindigkeit Zerstörung
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


 
Mehr zum Thema
In der Schule am Martinsberg in Naila hatte der Sturm die Flachdachfolie weggerissen. Foto: Sandra Hüttner

10.02.2020

Kyrills kleine Schwester fegt über das Land

Das Sturmtief "Sabine" kommt in Bayern nahe an den Ausnahmesturm des Jahres 2007 heran. Zumindest was die Windgeschwindigkeiten angeht. » mehr

Im Zugverkehr wie hier am Bahnhof Coburg kam es zu Verspätungen und Ausfällen. Fotos: Frank Wunderatsch

10.02.2020

Alles noch mal gut gegangen

Sabine fegt zwar über die Region, doch die Schäden halten sich in Grenzen. Auch, weil die Menschen Vorsorge getroffen haben. Viele blieben zu Hause. » mehr

verschiedene

10.02.2020

"Sabine" deckt ein Firmendach ab

Nicht nur die Schule fällt wegen des Sturmtiefs aus, sondern stellenweise auch der Strom. Die Orkanböen hinterlassen auch rund um Ebern einige Sachschäden. » mehr

verschiedene

10.02.2020

Nur geringe Schäden im Wald

Einigermaßen glimpflich ist der Wald im Fichtelgebirge davongekommen, als am Montag früh das Orkantief "Sabine" über die Region hinwegfegte. » mehr

10.02.2020

Völlig durchnässt im Auftrag für die Leser

Viele Verlage in Bayern haben wegen des Sturms am Montag keine Zeitung herausgebracht. Die Zusteller der Frankenpost hingegen wagten sich auf die Straße. » mehr

verschiedene

10.02.2020

Straße wohl noch am Dienstag gesperrt

Hier ist vermutlich bis Dienstagmittag kein Durchkommen: Mehrere Bäume sind in der Orkannacht entlang der Kreisstraße von Oberkotzau nach Kautendorf umgeknickt. » mehr

Bildergalerie » zur Übersicht

248A4044-2B49-4552-91F8-2619684F66FB Region

Aktion: Malen für Oma und Opa | 27.03.2020 Region
» 20 Bilder ansehen

Your-Stage-Festival 2020 in Hof

Your-Stage-Festival 2020 in Hof | 01.03.2020 Hof
» 115 Bilder ansehen

Workout in der Corona-Krise Lorenzreuth

Workout in der Corona-Krise | 26.03.2020 Lorenzreuth
» 10 Bilder ansehen

Autor

Sandra Lessner

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
08. 02. 2020
16:27 Uhr

Aktualisiert am:
11. 02. 2020
16:11 Uhr



^