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Studie: Höllentalbahn und Werrabahn könnten reaktiviert werden

In der Region könnten zwei Bahnstrecken reaktiviert werden. Das geht aus einer Studie des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und der Allianz pro Schiene hervor.



Mehr als 3000 Kilometer stillgelegte Bahnstrecken lassen sich aus Sicht zweier Verkehrsverbände ohne allzu großen Aufwand reaktivieren. Denn damit ließen sich zahlreiche Lücken im deutschen Schienennetz schließen und die steigenden Passagierzahlen besser bewältigen, teilten der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und Allianz pro Schiene am Montag in Berlin mit. Zu den Abschnitten gehören auch die alte Werratalbahn zwischen Coburg und Eisfeld sowie der stillgelegte Teil der Höllentalbahn zwischen Marxgrün und Blankenstein. 

Seit Jahren gibt es auch in der Region Bemühungen in dieser Sache: Im Frankenwald sorgt die Initiative Höllennetz dafür, dass das Thema auf der Agenda bleibt. Für die Schließung der seit 1945 klaffenden Schienenlücke zwischen Eisfeld in Thüringen und Coburg ist das Bestreben im vergangenen Jahr in eine Sackgasse geraten. Zwar hatten sowohl das Land Thüringen als möglicher Zugbesteller, als auch die Deutsche Bahn als Streckeneigentümerin ihren prinzipiellen Willen zum Wiederaufbau signalisiert, machen aber konkrete Schritte von der Zustimmung des Landes Bayern abhängig, auf dessen Gebiet der Großteil der knapp 20 Kilometer langen Strecke läge. Das Verkehrsministerium teilte dann im Herbst mit, man sehe "keinen volkswirtschaftlichen Nutzen" in dem Projekt, dass je nach Variante 100 Millionen Euro oder noch viel mehr kosten würde.

Die Verbände machten bundesweit 186 Streckenabschnitte aus, die in den vergangenen Jahrzehnten stillgelegt wurden und bei denen es sich lohne, sie wieder in Betrieb zu nehmen. Die Abschnitte sind zwischen einem und 60 Kilometer lang. Nähme man sie alle wieder in Betrieb, ließe sich das gesamte deutsche Schienennetz um acht Prozent erweitern, sagte ein VDV-Sprecher.

Nicht mehr genutzte Bahnstrecken wieder in Betrieb zu nehmen, könnte ein Schritt zur Umsetzung des Projekts "Deutschland-Takt" sein, mit dem das Bundesverkehrsministerium die Schiene stärken will. Das Zugfahren soll so pünktlicher und schneller werden, das Erreichen der Anschlüsse direkter und verlässlicher.

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Veröffentlicht am:
22. 05. 2019
11:20 Uhr

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22. 05. 2019
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