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Rehau

14 neue Wohnungen mitten in Rehau

Der Spatenstich ist gesetzt. Auf dem Wolfschlucht-Areal beginnen die Abrissarbeiten.



Es kann losgehen mit dem Abriss. Im Bild (von links) Bauingenieur und Bauleiter Udo Fischer, Martin Drehobel (sitzend) und Frank Drehobel von der Firma Probau Massivhaus GmbH, Bürgermeister Michael Abraham, Birgit Dietel von der Firma Dietel, Steinel & Kollegen, die für die Vermarktung der Wohnungen zuständig zeichnet, und der Rehauer Stadtkämmerer Ulrich Beckstein vor dem Wolfschlucht-Areal. Die Häuser weichen einer Neubebauung mit 14 Wohnungen und Tiefgarage. Foto: von Dorn
Es kann losgehen mit dem Abriss. Im Bild (von links) Bauingenieur und Bauleiter Udo Fischer, Martin Drehobel (sitzend) und Frank Drehobel von der Firma Probau Massivhaus GmbH, Bürgermeister Michael Abraham, Birgit Dietel von der Firma Dietel, Steinel & Kollegen, die für die Vermarktung der Wohnungen zuständig zeichnet, und der Rehauer Stadtkämmerer Ulrich Beckstein vor dem Wolfschlucht-Areal. Die Häuser weichen einer Neubebauung mit 14 Wohnungen und Tiefgarage. Foto: von Dorn  

Rehau - Am gestrigen Mittwoch war es soweit: Der Spatenstich für die Neubebauung des Wolfschlucht-Areals in der Pfarrstraße in Rehau ist vollzogen. 14 Wohnungen samt Tiefgarage sollen entstehen. Bürgermeister Michael Abraham betonte, nach langen Jahren der harten Arbeit werde nun der Startschuss gegeben: für den Abbruch nicht nur des ehemaligen Gasthofes Wolfschlucht, sondern auch weiterer angrenzender leer stehender Gebäude. Abraham betonte, mit dem Bauprojekt entstehe eine neue Wohnanlage inmitten der Stadt. Der Baustil sei modern, die Anbindung gut. Das Projekt biete "alles was wir dringend für die Zukunft zur Entwicklung unserer Stadt Rehau brauchen". Deshalb sei der Spatenstich ein "freudiges Ereignis". Acht Jahre lang habe es gedauert, bis nun der Startschuss fiel. "Deshalb fallen ab heute die Gebäude, um dem Neubau Platz zu machen."

Die Entwicklung des "Wolfschluchtareals"

Juli 2010: Die Stadt Rehau erwirbt das Anwesen Pfarrstraße 17, Wolfschlucht mit Freifläche.

Ab 2014: Gespräche der Stadt mit der Firma Probau mit dem Ziel der Nebebauung.

Ende 2014: Die Stadt vermittelt den Ankauf der ehemaligen Werkstatt an Probau.

2015: Weitere Planungen werden zurückgestellt, damit das Projekt "Drogerie Zapf" verwirklicht werden kann

2016/2017: Die Stadt nutzt die Möglichkeit, die Anwesen Pfarrstraße 13 und 15 zu erwerben; erst damit wird eine Bebauung möglich, die das Stadtbild verbessert und auch wirtschaftlich umzusetzen ist.

Anfang 2018: Die Stadt bittet Probau, die Planungen zu konkretisieren.

10. April: Der Bausenat erteilt das Einvernehmen zum Bauantrag

April bis August: Die Stadt begleitet den Bauantrag in Abstimmung mit Nachbarn und Landratsamt aktiv.

13. September: Die Baugenehmigung ist erteilt.

2. Oktober: Beurkundung des Grundstücksverkaufs der Stadt an Probau.

10. Oktober: Beginn der Abrissarbeiten.

 

Ein besonderer Dank ging an die Familie Drehobel von der Firma Probau, die als Bauträger aufttritt, und an Birgit Dietel, die die Vermarktung der Wohnungen übernommen hat.

 

Abraham sprach von einem Trend, "dass wir hier hochwertigen und modernen Wohnraum nicht nur vermieten, sondern auch Investoren und Eigentümer dafür finden". So lasse sich das Projekt zum erfolgreichen Abschluss bringen. Wegen des Neubaus werde es künftig das Babette-Baumgärtel-Gässchen an dieser Stelle nicht mehr geben; es werde um das Gebäude geführt. Hierfür sind noch Planungen vom Schillerplatz bis zum Kinderspielplatz nötig.

Autor

Uwe von Dorn
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Veröffentlicht am:
10. 10. 2018
18:52 Uhr

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Uwe von Dorn

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10. 10. 2018
18:52 Uhr



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