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Grundschule will digitaler werden

Die Ausstattung eines Digitalen Klassenzimmers ist nicht unkompliziert. In Regnitzlosau geht die Gemeinde eigene Wege.



Beim Projekt Digitales Klassenzimmer im Landkreis Hof will die Gemeinde Regnitzlosau für ihre Volksschule eigene Wege gehen. Foto: Köhler
Beim Projekt Digitales Klassenzimmer im Landkreis Hof will die Gemeinde Regnitzlosau für ihre Volksschule eigene Wege gehen. Foto: Köhler  

Regnitzlosau - Der Gemeinderat Regnitzlosau hat es einstweilen abgelehnt, für die Realisierung des Projekts Digitales Klassenzimmer im Landkreis Hof einen Dienstleistungsvertrag mit der Gesellschaft für Kommunalinterne Dienstleistungen für den Landkreis Hof abzuschließen. Grund dafür ist, dass damit gleichzeitig die Firma Poscimur GmbH unter anderem für eine rechtssichere Sammelausschreibung der Hardware beauftragt worden wäre.

Wie Bürgermeister Hans-Jürgen Kropf zuvor erläutert hatte, ist die "Digitale Schule des Freistaates Bayern" um ein Bundesprogramm erweitert worden, wonach auch der Bund im Rahmen des "DigitalPakts Schule" Mittel für die Ausstattung der Schulen bereitstellt. Im Landratsamt Hof sei eine Gesellschaft für Kommunale Dienstleistungen mbH (GKD) für den Landkreis Hof gegründet worden, der unter anderem Aufgaben zur Realisierung des Projekts "Digitales Klassenzimmer" in den gemeindlichen Schulen übertragen worden seien. Im Rahmen einer Ausschreibung der GKD sei die Firma Poscimur als wirtschaftlichster Bieter für die Erstellung eines pädagogischen Gesamtkonzeptes, geeigneter Medienkonzepte für einzelne Räume wie auch die Sammelausschreibung der Hardware hervorgegangen. Für die Gesamtprojektierung einschließlich eines Ortstermins in der Schule würden brutto knapp über 3000 Euro anfallen. Wie Kropf sagte, könnte es ratsam sein, die geplante Anschaffung von 25 Tablets für die Schule zurückzustellen, um herauszufinden, ob sie mit dem Konzept kompatibel seien.

CSU-Fraktionsvorsitzender Fritz Pabel sagte, bei einer Fraktionssitzung habe man sich darüber unterhalten, dass die Projektierungskosten für eine kleine Schule relativ hoch seien. Dem schloss sich auch Frank Hopperdietzel an. Er äußerte außerdem Zweifel am pädagogischen Gesamtkonzept der Firma, da ihre Mitarbeiter eher wenig Erfahrung mit der Situation an Schulen hätten. Er schlug stattdessen vor, auf einen Anbieter mit Erfahrung zu setzen, der ein Gesamtpaket mit 25 Tablets auf Leihbasis für fünf Jahre zu einem Preis von knapp 18 000 Euro anbiete. Im Rahmen eines vierwöchigen Probeabos könne die Schule das Angebot zunächst testen. Bürgermeister Kropf sagte, bei dem Alternativkonzept gelte es zunächst zu prüfen, ob das Leasing förderfähig sei. Den Beschluss, sich dem Vertrag mit der GKD nicht anzuschließen, könne man danach immer noch ändern. Manfred Köhler

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Veröffentlicht am:
09. 10. 2019
20:06 Uhr

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09. 10. 2019
20:06 Uhr



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