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Kirchturmdenken überwinden

Seit November koordiniert Sabrina Gartinger Projekte der Gemeinde-Allianz Dreiländereck. Jetzt wurde die Umsetzungsmanagerin offiziell in ihr neues Amt eingeführt.



Zur Amtseinführung der neuen Umsetzungsmanagerin für Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) im Dreiländereck Bayern-Sachsen-Böhmen kamen alle ILE-Beteiligten im Rathaus Rehau zusammen. Unser Bild zeigt (von links) den Rehauer Bürgermeister Michael Abraham, den Regnitzlosauer Bürgermeister Hans-Jürgen Kropf, die neue Umsetzungsmanagerin Sabrina Gartinger, Thomas Müller, ILE-Betreuer am Amt für Ländliche Entwicklung in Bamberg, und den Schönwalder Bürgermeister Klaus Jaschke. Foto: Köhler
Zur Amtseinführung der neuen Umsetzungsmanagerin für Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) im Dreiländereck Bayern-Sachsen-Böhmen kamen alle ILE-Beteiligten im Rathaus Rehau zusammen. Unser Bild zeigt (von links) den Rehauer Bürgermeister Michael Abraham, den Regnitzlosauer Bürgermeister Hans-Jürgen Kropf, die neue Umsetzungsmanagerin Sabrina Gartinger, Thomas Müller, ILE-Betreuer am Amt für Ländliche Entwicklung in Bamberg, und den Schönwalder Bürgermeister Klaus Jaschke. Foto: Köhler  

Rehau - Die Gemeinde-Allianz Dreiländereck Bayern-Böhmen-Sachsen, bestehend aus den Gemeinden Regnitzlosau, Rehau und Schönwald, hat eine neue Umsetzungsmanagerin: Seit 1. November koordiniert Sabrina Gartinger die gemeinsamen Projekte, setzt die Ziele in die Tat um und erfüllt sie mit Leben. Dabei arbeitet sie eng mit dem Rehauer Hauptamtsleiter Hans-Peter Zeeh zusammen.

Zur Person

Die 28-jährige gebürtige Hoferin Sabrina Gartinger hat Geografie in Bayreuth studiert und danach für zwei Jahre in Niederbayern gearbeitet. Mit ihrem Arbeitsplatz in Rehau erfüllt sich ihr Wunsch, wieder in die Heimat zurückzukehren. Ihr übergeordnetes Ziel ist es, die Region noch attraktiver zu gestalten und das dann nach außen zu kommunizieren. Privat engagiert sich Sabrina Gartinger, die in Waldfrieden wohnt, ehrenamtlich für die Wasserwacht und fährt gerne Fahrrad - wobei Hobby und Beruf sich treffen, denn: "Ich hoffe, dass ich dank gut ausgebauter Radwege die Region bald noch besser erkunden kann."

 

Zur offiziellen Amtseinführung der neuen Umsetzungsmanagerin hatte Bürgermeister Michael Abraham seine Amtskollegen aus Regnitzlosau und Schönwald, Hans-Jürgen Kropf und Klaus Jaschke, ins Rathaus Rehau eingeladen. Mit dabei war auch Thomas Müller, ILE-Betreuer am Amt für Ländliche Entwicklung in Bamberg. ILE steht für Integrierte Ländliche Entwicklung und ist die Grundlage der Gemeinde-Allianz. "Unser interkommunaler Zusammenschluss ist eine Besonderheit, denn er wirkt sogar über Landkreisgrenzen hinaus zusammen", erläuterte Bürgermeister Abraham das Projekt. Dabei gehe es um alle Bereiche, die der ländlichen Entwicklung zugutekämen. Die kommunale Selbstverwaltung bleibe davon unberührt. "Die Teilnahme ist absolut freiwillig", betonte auch Thomas Müller. Es gehe darum, das Kirchturmdenken zu überwinden, denn: "Viele Probleme lassen sich nur gemeinsam lösen." Anerkannte ILE-Zusammenschlüsse, von denen es in Oberfranken 14 und in ganz Bayern 111 gebe, würden mit Fördergeldern bei ihren Projekten unterstützt. So komme man in Bereichen, für die es sonst keinen Cent gebe, an Fördermöglichkeiten heran. Ein Beispiel dafür ist der Wegebau: "Wir sind sehr froh, dass wir dank ILE unsere landwirtschaftlichen Wege ertüchtigen können", sagte Bürgermeister Hans-Jürgen Kropf. Auch die Reaktivierung von Rad- und Wanderwegen falle in diesen Bereich. Außerdem haben die drei Gemeinden eine gemeinsame Freizeitkarte mit Wander- und Radwegen herausgegeben, die auch über touristische Ziele und Besonderheiten der Region informiert. Als etwas ganz Besonderes gilt, dass die Standesamtsverwaltung von Schönwald über die Landkreisgrenze hinweg in Rehau abgewickelt wird. "Über ILE wächst man zusammen", sagte dazu der Schönwalder Bürgermeister Klaus Jaschke. Auch der Perlenradweg von Rehau nach Schönwald, der dank ILE asphaltiert werde, sei ein Beispiel dafür, wie die Allianz die Menschen der beteiligen Kommunen zusammenführe. Und man könne noch viel mehr machen: "Wir sind gespannt auf die neuen Themen und Ansätze, die wir mit der gemeinsamen Umsetzungsmanagerin nun erarbeiten werden.". M.Köhler

 

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Veröffentlicht am:
23. 11. 2019
00:00 Uhr

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23. 11. 2019
00:00 Uhr



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