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Rehau

Tierquäler schneidet Ohren ab

Bei Hazlov sind vier gequälte Hunde aufgetaucht. Eine Tierschützerin sucht auf Facebook nach dem Täter.



Drei Rüden und eine Hündin der Rasse Kangal hat wohl ein Tierquäler im tschechischen Grenzland ausgesetzt.	Symbolbild: dpa/Andrea Warnecke
Drei Rüden und eine Hündin der Rasse Kangal hat wohl ein Tierquäler im tschechischen Grenzland ausgesetzt. Symbolbild: dpa/Andrea Warnecke  

Rehau/Hazlov/Eger - Wunde Pfoten, Körperpartien, aus denen Eiter quillt, und abgeschnittene Ohren - was sich nach einem Bild aus einem Horrorfilm anhört, ist für vier Kangal-Hunde in Tschechien nahe der deutschen Grenze Realität geworden. Tierschützer fanden die Tiere in den vergangenen zwei Wochen in der Nähe von Hazlov. Dort seien schon öfter verwahrloste Hunde aufgetaucht, erzählt Sonja Preiss, die erst kürzlich den Rehauer Tierschutzpreis gewonnen hat. Die Tiere seien so aggressiv, dass der Tierarzt sie sedieren müsse, um sie zu behandeln.

Sie spricht für das Tierheim Hranicná in Eger, das die Hunde nun aufgenommen hat. Die Betreiberin habe Preiss damit beauftragt, die Sache in Deutschland an die Öffentlichkeit zu bringen, um den Tierschänder zu finden, der die Hunde so zugerichtet hat. Also schrieb sie einen Text und verbreitete ihn über Facebook-Seiten weiter. Allein den Beitrag auf der Seite des Tierschutzvereins Rehau haben in den ersten 24 Stunden über 870 Menschen geteilt.

Die tschechische Polizei sei informiert. Doch vermutet die Tierschützerin, dass der Täter in Deutschland wohnt. Insgesamt gebe es in der Region nur drei Personen, die Kangal-Hunde züchten. Ihr Verdächtiger sei kein Unbekannter. Schon mehrfach sei er wegen nicht artgerechter Haltung von Hunden aufgefallen.

Der oberfränkischen Polizei ist keine solche Person im deutsch-tschechischen Grenzland bekannt. Im gesamten Gebiet Hochfranken gebe es derzeit mehrere Verfahren gegen derartige Hundehalter - auch in Zusammenhang mit Kangal-Hunden.

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Nico Schwappacher

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Veröffentlicht am:
30. 12. 2017
00:00 Uhr

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30. 12. 2017
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