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Rehau

Viel Geld für viel schnelleres Netz

In den Breitbandausbau der Stadt Rehau fließen 1,74 Millionen Euro. Weiße Flecken im schnellen Netz soll des bald nicht mehr geben.



Die Bundesrepublik fördert den Glasfaser-Ausbau in den Kommunen. Davon profitiert auch die Stadt Rehau. Foto: Symbolbild
Die Bundesrepublik fördert den Glasfaser-Ausbau in den Kommunen. Davon profitiert auch die Stadt Rehau. Foto: Symbolbild  

Rehau/Berlin - Die Breitband-Erschließung im Raum Rehau kommt einen entscheidenden Schritt voran. Christian Schmidt, geschäftsführender Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, hat 124 Förderbescheide aus dem milliardenschweren Bundesprogramm für den Glasfaserausbau vergeben. 375 Millionen Euro Fördermittel fließen an Landkreise und Kommunen in unterversorgten Regionen. Der Zuschuss ermöglicht Gesamtinvestitionen von 782 Millionen Euro.

Zur Übergabe eingeladen war auch die Stadt Rehau, vertreten durch Bürgermeister Michael Abraham. Er bekam einen Förderbescheid in Höhe von 869 633 Euro, der vom Freistaat Bayern mit einer Summe von 695 706 EUR ergänzt wird, sodass für den weiteren Breitbandausbau in Rehau insgesamt 1,56 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung stehen. Die Rehauer Stadträte hatten bereits im Juli dieses Jahres beschlossen, in den kommenden Haushalten den Eigenanteil in Höhe von 174 000 Euro bereitzustellen, sodass eine Ausgabesumme von insgesamt 1,74 Millionen Euro zur Verfügung steht.

"Wir stellen die Weichen für die digitale Zukunft unseres Landes. Mit den Förderbescheiden bauen wir rund 30 000 Kilometer neue Glasfaser und unterstützen die Landkreise und Kommunen dabei, ihren Anschluss an das superschnelle Breitband zu organisieren", sagte Christian Schmidt bei der Übergabe. Insgesamt ermögliche das Bundesprogramm rund 320 000 Kilometer neue Glasfaser. Dafür investiere der Bund über 3,45 Milliarden Euro und schaffe Netz-Geschwindigkeiten bis in den Gigabit-Bereich.

Bürgermeister Abraham betonte, dass mit diesen Mitteln die sogenannten "weißen Flecken", also die Flächen, die bislang noch gar nicht mit leistungsfähigem Breitband erschlossen sind, mit dem schnellen Netz versorgt werden sollen. "Größter Brocken" hierbei ist der Ortsteil Faßmannsreuth. Aber auch andere, bisher nicht versorgte Teile von Ortsteilen und Weiler profitieren von dieser Förderung. "Nachdem bereits eine Ausschreibung erfolgt ist und damit der künftige Auftragnehmer feststeht, kann nach dem Abschluss von einigen vorbereitenden Maßnahmen der Baubeginn im Frühjahr 2018 erfolgen", freut sich der Bürgermeister auf die erfreuliche Entwicklung in diesem Bereich.

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21. 12. 2017
18:24 Uhr

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21. 12. 2017
18:24 Uhr



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