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Container beschäftigen Ferienausschuss

Die wilden Müllablagerungen gäben kein gutes Bild ab, heißt es im Stadtrat. Er will mit dem Entsorger Kufi in einer der nächsten Sitzungen nach einer Lösung suchen.



Die Zustände rund um die Wertstoffcontainer bemängelte der SPD-Fraktionsvorsitzende Walter Wejmelka in der Sitzung des Selber Ferienausschusses. Unser Bild zeigt die Situation neben dem Skatepark. Foto: Florian Miedl
Die Zustände rund um die Wertstoffcontainer bemängelte der SPD-Fraktionsvorsitzende Walter Wejmelka in der Sitzung des Selber Ferienausschusses. Unser Bild zeigt die Situation neben dem Skatepark. Foto: Florian Miedl  

Selb - Ein leidiges Thema ist bei der Sitzung des Ferienausschusses des Selber Stadtrats, die Bürgermeister Dr. Klaus von Stetten leitete, auf den Tisch gekommen. SPD-Stadtrat Walter Wejmelka sprach in der Fragestunde wieder einmal den Zustand der öffentlichen Wertstoffcontainer an. Ein Thema, das sich keineswegs nur auf Selb beschränkt.

Als Beispiel nannte Wejmelka die Container am Christian-Höfer-Ring. Der Platz vor den Containern sei oft vermüllt, es lägen dort Sachen, die nicht hingehörten, kritisierte der Stadtrat. "Solche Plätze sind keine gute Visitenkarte für Selb", fuhr Weijmelka fort. Er verwies in diesem Zusammenhang auf das Festival Mediaval, das unmittelbar bevorstehe, wozu zahlreiche Gäste erwartet würden. Wejmelka erinnerte auch daran, dass die Container eigentlich als Ergänzung für die Wertstoffhöfe gedacht seien und damit die Wege für den Bürger verkürzen sollten.

Bürgermeister von Stetten erwiderte daraufhin, dass Selb keinesfalls alleine sei mit diesem Problem. Die gleichen Beschwerden gebe es auch in anderen Kommunen. Es sei zwar nicht zu tolerieren, aber immer noch besser als wilde Müllablagerungen in der freien Natur. Wie man dem Problem zu Leibe rücken könne, will der Stadtrat nun mit einem Vertreter des Kufi in einer der nächsten Sitzungen beraten.

Stefan Merz (CSU/FWS) erkundigte sich danach, ob die Stadt - die neue Wintersaison stehe bevor - das Gespräch mit den Verantwortlichen der Eishalle wegen der Situation im Ein- und Ausgangsbereich gesucht habe. Von Stetten versprach, sich bei der Verwaltung zu erkundigen und dann Bericht zu erstatten.

Weiter wies Merz auf eine Gefahrenstelle am Ende des Radweges bei Unterweißenbach hin. Das Hinweisschild auf das Ende des Weges sei von Zweigen eines dort stehenden Baumes verdeckt. Deshalb sollte man das Schild versetzen oder den Baum ausschneiden, schlug er vor. Überprüfen sollte man auch bei der Baustelle an der Wittelsbacher Straße, ob dort noch eine Sperrung notwendig sei.

Bereits auf dem Verwaltungsweg wurden mehrere Baugesuche positiv beschieden. So der Neubau eines "Offenstalls" mit Mistlege zur Pferdehaltung in der Christoph-Krautheim-Straße 30a, der ehemaligen "Hazienda". Hier hakte allerdings Stadtrat Roland Graf (SPD) ein und erkundigte sich, ob in einem Wohngebiet wirklich ein Stall mit hohen Misthaufen gewünscht und genehmigungsfähig sei. Von Stetten sagte zu, das bei der Verwaltung noch einmal zu thematisieren, verwies allerdings darauf, dass es sich dort nicht um ein reines Wohngebiet handle.

Genehmigt wurden zudem der Anbau eines Schuppens an eine bestehende Werkshalle im Anwesen Zur Hohen Warte 13 in Selb-Silberbach, der Bau einer Halle in der Hohenberger Straße 35 in Selb und die Erweiterung eines bestehenden Balkons im Anwesen Uhlandweg 30.

Städtebaulich vertretbar ist der Bau eines 20 Meter hohen Mattenzauns Am Steingeröll 14. Zusätzlich plant der Bauherr dahinter noch Einpflanzungen.

Bereits in einer vorhergegangenen Stadtratssitzung hatte sich Stadtrat Erwin Benker (CSU/FWS) nach dem rechtlichen Hintergrund für die Sperrung eines Fußwegs in der Bahnhofstraße in Plößberg erkundigt. Laut Stellungnahme der Stadt gehört das Grundstück nicht der Stadt, sondern sei Privatgrund. Deshalb sei auch das Verbotsschild rechtens.

Benker hatte weiter bemängelt, dass der Wirtschaftsweg zwischen der Straße nach Selb-Plößberg und Lauterbach grob aufgeschottert sei und damit wenig geeignet sei für Fahrrad- oder Rollatorfahrer. Dabei handelt es sich um einen Wirtschaftsweg der Stadt Selb, sagte die Verwaltung dazu. Da der Weg in erster Linie der Erschließung der angrenzenden Wiesen und Felder diene, sei er nur grob geschottert. Die Nutzung für Radfahrer oder Fußgänger sei zweitrangig.

In der Stadtratssitzung vom 8. August hatte die Liste 1 beantragt, einen oder mehrere Vertreter des Arbeiterwohlfahrt-Bezirksverbands zu einer Sitzung einzuladen. Telefonisch hat die AWO bereits zugesagt, dass zu einer der nächsten Stadtratssitzungen ein Vertreter kommt, teilte Bürgermeister von Stetten mit.

In der abschließenden Bürgersprechstunde wurde bemängelt, dass seit einigen Wochen an der Wildenauer Straße offenbar herrenlose Autos stehen und nicht beseitigt werden.

Autor

Herbert Scharf
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Veröffentlicht am:
29. 08. 2019
19:36 Uhr

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Autor

Herbert Scharf

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Veröffentlicht am:
29. 08. 2019
19:36 Uhr



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