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Selb

"Das ist ein Gottesgeschenk"

Hildegard Glenk feiert ihren 100. Geburtstag. Die drittälteste Selberin genießt ein hohes Ansehen - nicht nur in der Familie.



Ihren 100. Geburtstag feierte am Dienstag in Selb Hildegard Glenk. Unser Foto zeigt die Jubilarin mit (von links) Tochter Maria Färber, Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch, Tochter Hedwig Holecek, Landrat Dr. Karl Döhler, Enkelin Annette Schmidt, Dekan Dr. Volker Pröbstl und Pfarrer Andreas Münster. Foto: Silke Meier
Ihren 100. Geburtstag feierte am Dienstag in Selb Hildegard Glenk. Unser Foto zeigt die Jubilarin mit (von links) Tochter Maria Färber, Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch, Tochter Hedwig Holecek, Landrat Dr. Karl Döhler, Enkelin Annette Schmidt, Dekan Dr. Volker Pröbstl und Pfarrer Andreas Münster. Foto: Silke Meier  

Selb - Hildegard Glenk ist die drittälteste Selberin - am Dienstag wurde sie 100 Jahre alt. An ihrem Ehrentag gratulierten Familie und Freunde, Landrat Dr. Karl Döhler, Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch, Dekan Dr. Volker Pröbstl und Pfarrer Andreas Münster. Tochter Hedwig Holecek sagte, den 100. Geburtstag von Hildegard Glenk feiern zu können, sei ein großes Geschenk. "Als Christenmenschen sagen wir, es ist ein Gottesgeschenk." Hildegard Glenk, geborene Hagen, gehöre einer Generation an, die viel geleistet habe.

Mit 18 Jahren heiratete Hildegard Glenk den Pfarrer und späteren Münchberger Dekan Heinzleo Glenk. Auch in schweren Zeiten, getrübt durch Kriegswirren, habe Pfarrfrau Hildegard Glenk ihren Mann unterstützt. Sechs Kinder gingen aus der Ehe hervor. Mit zwölf Enkeln und 20 Urenkeln ist die Jubilarin im hohen Alter gesegnet.

Während der Dienstjahre ihres Mannes übernahm sie Hausbesuche, Bibelstunden sowie Frauen- und Seniorenkreise. Vielen sei sie eine geduldige Seelsorgerin gewesen. Der Familie ist Hildegard Glenk ein großes Vorbild in ihrer Rolle als Hausfrau und Mutter.

Seit 17 Jahren darf sie die Zeit im Paul-Gerhardt-Haus genießen und sich verwöhnen lassen. "Sie wird hier liebevoll betreut", betonte Hedwig Holecek. Die Jubilarin wird von der Familie geschätzt für ihr Wissen, ihre Erfahrungen und ihre Souveränität. Stolz seien die Angehörigen auf die Liebe, Hilfsbereitschaft und Fürsorge der Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter. "Sie ist eine Frau der Kraft, des Herzens und des guten Willens."

Einer ihrer Vorfahren, Diakon Friedrich Wilhelm Hagen, werde nach den Worten Hedwig Holeceks seit über 200 Jahren in Selb verehrt. Hagen gilt als Begründer und Urvater des Wiesenfestes, das auf ein Fest von Schülern im Schulgarten zurückzuführen ist. Bis heute ist es Tradition, im Festzug junge Baumpflanzen im Bollerwagen zu ziehen und am Dienstag nach dem Wiesenfest in einer Streuobstwiese zu pflanzen.

In der Runde der Gratulanten hielt Dekan Dr. Volker Pröbstl eine Andacht. Er überbrachte auch die Glück- und Segenswünsche des Münchberger Dekans Erwin Lechner sowie von Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner.

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Silke Meier
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Veröffentlicht am:
11. 10. 2017
00:00 Uhr

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11. 10. 2017
00:00 Uhr



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