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Selb

Drei Etappen durch das Elbsandsteingebirge

Zwei Sportler der Hutschenreuther-Laufgruppe schlagen sich wacker: Gerd Brunner und Stefan Sieder erreichen beachtliche Platzierungen.



Die beiden Selber Läufer Gerd Brunner (links) und Stefan Sieder (rechts) nach der Siegerehrung in Hinterhermsdorf. Foto: pr.
Die beiden Selber Läufer Gerd Brunner (links) und Stefan Sieder (rechts) nach der Siegerehrung in Hinterhermsdorf. Foto: pr.  

Selb - An einem Laufevent der besonderen Art haben kürzlich zwei Mitglieder der Hutschenreuther-Laufgruppe Selb teilgenommen. Gerd Brunner und Stefan Sieder absolvierten mit weiteren 195 Läufern den kompletten Drei-Etappen-Lauf im Rahmen der 10. "Panoramatour Sächsische Schweiz".

Dabei galt es, an drei Tagen insgesamt 53 Kilometer zu laufen, wobei die einzelnen Laufzeiten am Ende zu einem Gesamtergebnis addiert wurden. Die unterschiedlichen Streckenprofile machten den Lauf dabei so besonders, heißt es in einer Mitteilung.

Petrus hatte dabei ein Einsehen mit den Läufern und bescherte ihnen nach der sommerlichen Hitze ein kühles und somit ideales Laufwetter. Am Anreisetag holten die beiden Athleten in Königstein zuerst ihre Startunterlagen ab. Und dann ging es schon auf die erste Etappe: den Festungslauf Königstein. Die Festung ist eine der architektonisch und historisch wertvollsten Bergfestungen Europas. Die Läufer erwartete ein anspruchsvolles, bergiges Profil auf der 7,8 Kilometer langen Strecke. Nach dem Startschuss ging es für 623 Läufer zuerst auf eine Stadtrunde, bevor sie in den Wald einbogen, um dann auf größtenteils schmalen, wurzelreichen Pfaden stetig bergauf bis zur Festung Königstein zu laufen. Die Teilnehmer mussten dabei 255 Höhenmeter überwinden. Auf dem Festungsplateau umrundete man zuerst die Festung auf dem Patrouillenweg, bevor man durch das Burgtor in die Festung einbog. Entlang der inneren Festungsmauer, von der man auch während des Laufens einen wunderbaren Ausblick auf die Sächsische Schweiz und die Elbe genießen konnte, ging es dem Ziel entgegen, das die beiden Selber nach 45:56 Minuten erreichten. Bei der Läufer-Party stärkte man sich für den nächsten Lauftag.

Früh am nächsten Morgen startete der zweite Etappen-Lauf über 30 Kilometer in Krippen bei Bad Schandau. Ziel war Hinterhermsdorf nahe der tschechischen Grenze. Die ersten sechs Kilometer führten zum Warmlaufen flach an der Elbe entlang, die das Feld bei Bad Schandau überquert. Bevor man in den Nationalpark Sächsische Schweiz gelangte, mussten die beiden Läufer der Hutschenreuther-Laufgruppe erst noch den steilen Wolfsgraben erklimmen, was teilweise nur im Gehen möglich war.

Die anspruchsvolle Laufstrecke führte dann quer durch den Nationalpark mit seinen wuchtigen Felsformationen. Auf den zu überwindenden 580 Höhenmetern passierten die Läufer auch das Kirnitzschtal. Die beiden Selber Sportler genossen auch dabei immer wieder die herrlichen Ausblicke auf die Landschaft. Bei Kilometer 25 erwartete die Läufer noch ein knapp drei Kilometer langer Anstieg, bevor das Ziel der zweiten Etappe in Hinterhermsdorf nach 2:57 Stunden erreicht war. In der Tageswertung errang Gerd Brunner den ersten Platz in seiner Altersklasse.

Am Nachmittag war Erholung angesagt, um sich auf den dritten Etappentag vorzubereiten. Die beiden Selber unternahmen mit ihren mitgereisten Familien Ausflüge nach Dresden oder entspannten sich in der Therme in Bad Schandau.

Am dritten und letzten Etappentag stand ein 15-Kilometer-Lauf mit 200 Höhenmetern auf dem Programm. Start und Ziel des deutsch-tschechischen Grenzlaufes war Hinterhermsdorf. Die Strecke war vom Untergrund und von der Landschaft sehr vielfältig und abwechslungsreich. Sie führte auch fünf Kilometer weit durch das wunderschöne Khaatal in Tschechien. Nach einer Stunde und 20 Minuten erreichten die Selber das Ziel der letzten Etappe.

In einer Gesamtzeit von 5:04 Stunden absolvierten die beiden Selber die drei Läufe über insgesamt 53 Kilometer.

Für Gerd Brunner bedeutete dies den ersten Platz in seiner Altersklasse in der Gesamtwertung. Ein hervorragendes Ergebnis für den Selber, das mit einem Pokal gewürdigt wurde. Stefan Sieder erreichte in seiner Altersklasse den 18. Platz.

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Veröffentlicht am:
14. 08. 2018
16:44 Uhr

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