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Elisabeth-Kinderhaus feiert Jubiläum

25 Jahre lang gibt es die Einrichtung in Hohenberg bereits. Am Samstag finden ein Festgottesdienst und ein Sommerfest statt.



Im naturbelassenen Garten des Kinderhauses können die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen.	Foto: pr.
Im naturbelassenen Garten des Kinderhauses können die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Foto: pr.  

Hohenberg - Am kommenden Samstag feiern das Elisabeth-Kinderhaus Hohenberg und der Förderverein ihr 25-jähriges Bestehen. Mit Stolz und Freude kann die Kirchengemeinde mit ihren Mitarbeiterinnen auf eine lebendige Entwicklung der Einrichtung in den vergangenen 25 Jahren zurückblicken.

Anlässlich des Jubiläums lädt das Kinderhausteam um 13 Uhr zu einem Festgottesdienst in die Elisabeth-Kirche ein. Dort gestalten die Kinder den Gottesdienst. In einem kleinen Theaterstück blicken sie gemeinsam mit den Gästen auf die Entstehung der Einrichtung vor 25 Jahren zurück. Anschließend ist die Festgemeinde zum Sommerfest auf das Kinderhausgelände geladen.

Dort warten verschiedene Attraktionen auf die kleinen und großen Gäste. Hauptattraktion des Tages ist das extra aus Augsburg angereiste Märchenzelt, dass für Kinder sowie Erwachsene mitreißende Geschichten bereithält. In einem Kunstprojekt können Besucher eine Zaunlatte für den neuen Gartenzaun gestalten, der in Zukunft den Eingangsbereich schmücken wird. Darüber hinaus wartet eine abwechslungsreiche Spielstraße auf alle Kinder. Um 18 Uhr endet das Fest mit einem Luftballonwettbewerb. Als Hauptpreis wartet auf den glücklichen Sieger ein Kindermountainbike der Firma Ghost aus Waldsassen. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Der Elternbeirat und der Förderverein bewirten die Gäste.

1993 öffnete das Kinderhaus mit 33 Kindern in zwei Gruppen. Heute werden 63 Kinder unter einem Dach betreut. Für die Krippenkinder steht seit 2008 ein moderner Erweiterungsbau bereit. Kindergarten- und Hortkinder können sich in einem teiloffenen pädagogischen Konzept auf einer Fläche von 360 Quadratmetern ausleben und ihren persönlichen Interessen in verschiedenen Funktionsräumen nachgehen. Dahinter steht der pädagogische Ansatz, Kindern möglichst viel Freiraum zuzugestehen, damit sie sich gemäß persönlicher Neigungen frei entwickeln können. "Aneignung von Welt" und ein "Vertrautwerden mit der Welt" stehen im Vordergrund des Elisabeth-Kinderhauses.

Basierend auf einer engen, liebevollen Beziehung zu den Kindern ermöglichen die Betreuerinnen ihren Schützlingen, fernab von Leistungsdruck ihrem kindlichen, phantasievollen Spiel nachzugehen. Hierfür stehen den Kindern ein Bauzimmer, ein Theaterraum, ein Atelier, eine Brotzeitstube, eine Bewegungsbaustelle sowie eine Leseecke und ein Hortfreizeitzimmer zur Verfügung. Darüber hinaus haben sie täglich die Möglichkeit, ein riesiges, naturbelassenes Außengelände mit einem Schlittenberg zu nutzen. Nach dem Prinzip der Partizipation beteiligen sich die Kinder aktiv an vielen "anfallenden Arbeiten" im Haus und übernehmen so Verantwortung für ihre Einrichtung.

In die Planung des pädagogischen Alltags werden die Kinder ebenso eingebunden wie in die Planung baulicher Veränderungen, die ihre Belange betreffen. Seit 2011 ist die Einrichtung "Sprachkita" und Teilnehmer des Bundesprogrammes "Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist". Im Rahmen dieses Förderprogrammes wird eine zusätzliche Fachkraft in der Kita eingesetzt, die sich um eine alltagsintegrierte Sprachförderung der Kinder bemüht. Als Kindertagesstätte im Grenzland pflegt die Einrichtung eine Kooperation mit dem ersten Kindergarten der Diakonie in Eger. Bei gegenseitigen Besuchen und Exkursionen im Nachbarland, gefördert durch das Programm Tandem, wird ein erstes Interesse für die Sprache und Kultur Tschechiens geweckt.

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Veröffentlicht am:
03. 07. 2018
16:50 Uhr

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95352 Hohenberg
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03. 07. 2018
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