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Selb

Hohenberg zählt fast 4000 Gäste

Der Förderverein Tourismus zieht Bilanz. Mehr als 17 0000 Übernachtungen registriert er im vergangene Jahr.



Vorsitzender Jürgen Hoffmann mit den Geehrten Betty Seidel, Gabi Gewinner und Wilhelm Siemen für das Porzellanikon (von links). Foto: Peter Pirner
Vorsitzender Jürgen Hoffmann mit den Geehrten Betty Seidel, Gabi Gewinner und Wilhelm Siemen für das Porzellanikon (von links). Foto: Peter Pirner  

Hohenberg - "Wir sind ein kleiner, aber feiner Verein", so begrüßte Jürgen Hoffmann, Bürgermeister und Vorsitzender des Fördervereins für Tourismus und Kultur in Hohenberg, die Mitglieder und Gäste zur Jahreshauptversammlung. Mit seinen 43 Mitgliedern fördere der Verein den Tourismus in Hohenberg erheblich, insgesamt wurden 48 Termine wahrgenommen. Zweiter Vorsitzender Dieter Geiger berichtete von 3949 Gästen und 17 301 Übernachtungen in Hohenberg im Jahr 2018. Bei diesem ordentlichen Ergebnis hätten die Übernachtungen von Arbeitern eine nicht unerhebliche Rolle gespielt.

Ehrungen

Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Gabi Gewinner und Erwin Rupprecht geehrt. Bereits seit 35 Jahren ist das Porzellanikon Mitglied im Förderverein. Seit 40 Jahren sind dabei: Thea Fürbringer, Konrad Geiger, Wolfgang Gollner, Karl Röder, Betty Seidel und Ralf Taubert.


In seinem Jahresbericht erinnerte Jürgen Hoffmann an die Sommerlounge des Fördervereins Fichtelgebirge. Der Veranstaltungsort rund um die Burg Hohenberg, eine tolle Organisation und bestes Wetter hätten bei Tausenden Besuchern einen positiven Eindruck hinterlassen, sagte der Bürgermeister. In Hohenberg selbst gebe es Gaststätten und Vermieter mit einem attraktiven Angebot an Speisen und Übernachtungsmöglichkeiten, das Porzellanikon mit seinen Ausstellungen, die Unternehmen mit ihren Werksverkäufen, Vereine mit ihren Veranstaltungen, den "Runden Tisch Tourismus" und die Stadt selbst mit dem künftigen Gemeinschaftshaus und die Rundwanderwege, für die ein aktueller Flyer aufgelegt wurde. Dazu komme die Burg, die nach der Komplettsanierung Übernachtungsmöglichkeiten für 110 Personen bieten werde, das freie Wlan-Netz und die Webcam, über die man sich weltweit einen ersten Eindruck von Hohenberg machen könne. Die Stadt arbeite eng mit der Tourismuszentrale Fichtelgebirge und mit dem Landratsamt zusammen.

Vieles wird also bereits geleistet, dafür bedankte sich Jürgen Hoffmann bei allen Beteiligten. Genauso wichtig sei es aber, mit vollem Engagement weiterhin für ein gutes touristisches Angebot in Hohenberg zu sorgen. Auch die finanziellen Möglichkeiten sprechen dafür, eng mit anderen zusammenzuarbeiten. Kassier Herbert Mähner erstattete den Kassenbericht. Ihm wurde von den Revisoren eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt. Daraufhin wurde der gesamte Vorstand einstimmig von den Mitgliedern entlastet.

Für das Porzellanikon berichtete Verwaltungsleiter André Zaus über die gute Zusammenarbeit, die er weiter intensivieren möchte: "Ziehen wir gemeinsam an einem Strang!" Sowohl in Selb als auch in Hohenberg mache das Porzellanikon auf die heimischen Gaststätten und auf das touristische Angebot aufmerksam. Das Museum mache Werbung auf Tourismusmessen und bemühe sich verstärkt um Busgruppen, die mindestens einmal übernachten. "Dafür ist eine gute Gastronomie und Hotellerie erforderlich." Auch Direktor Wilhelm Siemen rief dazu auf: "Lassen Sie uns gemeinsam Erfolge erzielen" und bedankte sich herzlich für die Ehrung für 35 Jahre Mitgliedschaft.

Für die Tourismuszentrale wies Leiter Ferdinand Reb auf die hohe Lebensqualität im Wirtschafts- und Tourismusraum Fichtelgebirge hin. "Wir möchten unsere Gäste für die größere Region ansprechen und sie damit zu einem längeren Aufenthalt bewegen." Ein entscheidendes Werkzeug dafür sei die Onlinebuchbarkeit der Übernachtungsmöglichkeiten, bei der die Tourismuszentrale mit einem kompetenten Anbieter zusammenarbeite. "Ich lade Sie ein, das mal auszuprobieren. Es ist einfach und Kosten entstehen nur bei einer erfolgreichen Buchung. Zudem bietet das Unternehmen einen prima Service an."

"Die Menschen hier lieben das Fichtelgebirge wieder, das tragen wir nach außen." So stellte die Leiterin der Willkommensagentur im Landratsamt, Katharina Hupfer, den "Freiraum für Macher" vor. Verschiedene Zielgruppen wie Unternehmen, Bewerber für einen Arbeitsplatz, Touristen oder Familien würden angesprochen und auf das Fichtelgebirge aufmerksam gemacht. "Mit unserem Guerilla-Marketing erzielen wir mittlerweile bundesweit hohe Aufmerksamkeit bei Unternehmen im Touristikbereich." Die verschiedenen Akteure in Hohenberg könnten sich an vielen Stellen beteiligen, warb Katharina Hupfer, und verteilte ein entsprechendes Informationsblatt.

Autor

Peter Pirner
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Veröffentlicht am:
10. 04. 2019
17:00 Uhr

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Peter Pirner

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10. 04. 2019
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