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Selb

Jugendliche bekommen Taxi-Zuschuss

Mit fünf Euro greift die Stadt 16- bis 26-Jährigen bei Fahrten in Selb unter die Arme. Das Konzept könnte Vorbild für den Landkreis sein.



Selb - Gute Nachrichten auch für Jugendliche, die mit dem Taxi fahren: Die Stadt Selb wird ihnen mit fünf Euro pro Fahrt innerhalb der Stadt und ihrer Ortsteile unter die Arme greifen. Das hat der Stadtrat am Mittwoch auf Antrag der Aktiven Bürger einstimmig beschlossen.

Der Sprecher der Aktiven Bürger, Dr. Klaus von Stetten, stellte das Konzept (wir berichteten) noch einmal kurz vor. Im Rahmen des Projektes "Selber Jugend sicher unterwegs" beteiligt sich die Stadt demnach von Freitag, 18 Uhr, bis Sonntag, 5 Uhr, sowie an Feiertagen von 18 Uhr am Vorabend bis 5 Uhr am Folgetag mit jeweils fünf Euro an jeder Mietauto-Fahrt von Jugendlichen zwischen 16 und 26 Jahren mit einem Selber Unternehmen. Allerdings nur, wenn sich Start und Ziel in Selb oder den Ortsteilen befinden. Die Mietautounternehmen sollen eine Quittung ausstellen und mit der Stadt abrechnen.

"Das Projekt läuft vom 1. Januar bis zum 30. Juni probeweise und soll gegebenenfalls verlängert werden", sagte von Stetten. Sollte es sich bewähren, könnte man auch eine Handy-App einrichten. Von Stetten sagte, man wolle mit dem Projekt für mehr Sicherheit der Jugendlichen auf den Straßen sorgen. Die Zahl der Unfälle von unerfahrenen, übermüdeten oder alkoholisierten Fahrern soll reduziert werden. Der Fraktionssprecher wies darauf hin, dass in Lichtenfels und Kulmbach ein "Fifty-Fifty-Taxi" erfolgreich eingeführt worden sei.

Die Idee fand auch bei den anderen Fraktionen Unterstützung. Walter Wejmelka sah darin einen Einstieg in einen "intelligenten ÖPNV". Willi Neupert und Dr. Hermann Friedl (beide CSU/FWS) begrüßten das Projekt, plädierten aber dafür, nur bis zu einem Alter von 21 oder 24 Jahren zu bezahlen. Dem hielt von Stetten entgegen, dass man sich an der Unfallstatistik orientiere.

Den Vorschlag von Neupert und Ortssprecher Matthias Häußer, das Gebiet zu erweitern und bei der Bezuschussung von Fahrten außerhalb von Selb auch den Landkreis ins Boot zu nehmen, griff von Stetten auf: Gerade sei ein derartiger Vorschlag in der Post an den Kreistag. Vielleicht könne man das Projekt auf den Landkreis ausdehnen und weiter vernetzen. Dies wolle man im Kreistag beraten und vielleicht im Herbst umsetzen. "Bis dahin haben wir Erfahrungen gesammelt", sagte Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch dazu. "Wir könnten damit eine Vorreiterrolle übernehmen." ago

Damit wollen wir für mehr

Sicherheit der Jugendlichen

auf den Straßen sorgen.


zitat

Dr. Klaus von Stetten, Aktive Bürger


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Veröffentlicht am:
20. 12. 2018
18:24 Uhr

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20. 12. 2018
18:24 Uhr



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