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Kassen fördern fitte Kinder

Mädchen und Jungen über sechs Jahre erhalten ihren Beitrag für die Kindersportschule Hochfranken zum Teil zurück. Deren Mitarbeiter haben sich eigens in Kursen schulen lassen.



Spaß bei der Bewegung steht im Mittelpunkt bei der Kindersportschule Hochfranken. Foto: Neidhardt
Spaß bei der Bewegung steht im Mittelpunkt bei der Kindersportschule Hochfranken. Foto: Neidhardt  

Selb/Wunsiedel - Vorbeugen ist besser als heilen - und billiger. Diese Erkenntnis machen sich Krankenkassen seit Jahren zu eigen. Sie unterstützen Menschen, die sich unter Anleitung richtig bewegen und so Krankheiten vorbeugen. Und das tun sie auch bei sehr jungen Leuten. Davon werden künftig Mädchen und Jungen im Mindestalter von sechs Jahren profitieren, wenn sie sich unter geschulter Anleitung bei der Kindersportschule (Kiss) Hochfranken bewegen. Denn sie können sich von jetzt an die Kosten für gezielte Angebote bei ihrer Krankenkasse zurückholen.

"Kiss"-Trainingszeiten

Trainingszeiten der Kiss:

Selb: Jahnturnhalle, Montag und Mittwoch, 15.30 bis 17.45 Uhr;

Rehau: Dreifachturnhalle sowie Marktredwitz , Dörflaser Turnhalle,

jeweils Dienstag, 16 bis 17 Uhr

Schulen , an denen die Kiss Stunden anbietet: Hof: Christian-Wolfrum-, Eichendorff, Anger- und Sophienschule, Pestalozzischule Rehau , Luitpoldschule Selb , die Grundschulen Schauenstein, Konradsreuth, Feilitzsch, Schönwald und Wunsiedel sowie die Mittelschulen in Marktredwitz, Wunsiedel, Selb (Bogner-) sowie Rehau .

Kontakt: www.kiss-hochfranken.de, Telefon 0176/21054730


Mit diesem neuen Anreiz will Kiss-Leiterin Tina Weiser ihre Einrichtung attraktiver machen. Von selbst läuft diese Art der Förderung allerdings nicht. Acht ihrer 14 Mitarbeiter haben sich bei einer Fortbildung für Prävention weitergebildet. Ein Testlauf an einer Schule vor den Ferien, den die AOK gefördert hat, bestätigte Weiser, dass sie und ihr Team auf dem richtigen Kurs steuern.

"Dreiphasige Kiss" lautet das Stichwort, mit dem das Angebot ab sofort überschrieben ist. Phase eins und zwei des Angebotes widmen sich dabei dem Präventions- und Gesundheitssport, ehe sich Phase drei mit allgemeinem Breitensport befasst. Das Besondere am neuen Angebot beschreibt die Kiss-Leiterin so: "Die Kinder lernen: Wie hebe ich etwas richtig? Wie trage ich den Schulranzen am besten? Was passiert mit meinem Körper, wenn ich laufe? Wie messe ich meinen Puls?" Grundsatzfragen wie diese werden schon seit der Gründung der Kiss gestellt und beantwortet. Von nun soll das Angebot aber noch spezifischer und tiefer sein. "Damit wollen wir für unsere Einrichtung noch mehr Schüler als bisher sichern", sagt Tina Weiser.

Nach den Sommerferien geht die Kiss in ihr sechstes Jahr nach der Gründung. Sie ist zwar sehr gut besucht, die Leiterin freut sich aber über jeden Neuzugang. "Wir haben keine genauen Schnuppertermine. Interessenten können einfach vorbeikommen und mitmachen."

Gewachsen ist die Einrichtung in jüngster Zeit vor allem durch ihr Engagement an den Schulen. Neben der normalen Sportstunde, in der gelehrt wird, wie sich der junge Mensch richtig bewegt, bietet die Kiss unter anderem auch Hausaufgaben- und Mittagsbetreuung inklusive -essen an, ebenso wie Basteln, Ausflüge, Beteiligung an Projekttagen oder Kochen. "Es werden noch mehr Schulen hinzukommen", freut sich Tina Weiser. 14 Mitarbeiter der Kindersportschule ergänzen das dortige Sportangebot und sind dort herzlich willkommen.

Die Struktur der Übungsleiter hat sich jüngst etwas verändert - zugunsten von hauptamtlichen Mitarbeitern. Aber es sind, wie bisher, auch junge Leute willkommen, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) dort ablegen wollen. "Auf Dauer möchten wir aber mehr Beständigkeit erreichen", erklärt Tina Weiser. Die Mitarbeiter, unter ihnen auch einige Dual-Studenten, sollen deutlich länger als nur ein Jahr zur Verfügung stehen.

Jüngst hat die Kiss-Leitung fünf Neue begrüßt: die Dual-Studenten Jonas Roßner aus Münchberg und Lisa Dorschner aus Hohenberg sowie die FSJler Felix Pöhlmann aus Höchstädt, Valentin Zechel aus Rehau und Sydney Hollering aus Selb. Letztere, eine erfolgreiche Leichtathletin, gibt wie ihre Chefin die Erfahrungen, die sie auch im Leistungssport gesammelt hat, nun an die Jugend weiter. Und alle haben sicher schon mitbekommen: Die Kiss setzt immer neue Anreize, um ihr qualifiziertes Angebot attraktiver zu machen - und sei es eben durch die Förderung durch die Krankenkassen.

Autor

Wolfgang Neidhardt
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
12. 09. 2019
16:52 Uhr

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Autor

Wolfgang Neidhardt

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Veröffentlicht am:
12. 09. 2019
16:52 Uhr



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