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Selb

Kolpingsfamilie dankt Robert Frenzl

Nach 50 Jahren als Vorsitzender übergibt Frenzl das Amt in die Hände von Stefanie Wondra. Er selbst erhält das bronzene Ehrenzeichen.



Der neue Vorstand der Kolpingsfamilie Schönwald mit der neuen Vorsitzenden Stefanie Wondra (Mitte) und ihrem Vorgänger Robert Frenzl, der von Diözesanvorsitzendem Josef Sander (rechts daneben) besonders geehrt wurde. Foto: Silke Meier
Der neue Vorstand der Kolpingsfamilie Schönwald mit der neuen Vorsitzenden Stefanie Wondra (Mitte) und ihrem Vorgänger Robert Frenzl, der von Diözesanvorsitzendem Josef Sander (rechts daneben) besonders geehrt wurde. Foto: Silke Meier  

Schönwald - 50 Jahre ist Robert Frenzl Vorsitzender der Kolpingsfamilie Schönwald gewesen. Jetzt wurde er bei der Mitgliederversammlung im Katholischen Jugendheim würdig aus dem Amt verabschiedet. Begleitet von stehenden Ovationen im voll besetzten Saal und ausgezeichnet mit dem bronzenen Ehrenzeichen im Kolpingwerk Deutschland, überreicht durch Diözesanvorsitzenden Josef Sander, verabschiedete sich Frenzl verdient und hoch geschätzt aus dem Amt. Dem Vorstand bleibt er als Schriftführer erhalten. Zur neuen Vorsitzenden wählten die Mitglieder Stefanie Wondra.

Der Diözes anvorsitzende Sander blickte zurück auf "50 engagierte Jahre eines Ideengebers und Motivators, der begeistern kann und es versteht, alle Altersgruppen anzusprechen". Wie Sander schilderte, trat der 14 Jahre alte Robert Frenzl im Dezember 1963 in den katholischen Sozialverband Kolping ein. Mit 19 Jahren wurde Frenzl zum Senior gewählt. "Damals gab es keine Vorsitzenden, und der Senior war der Vertreter der Ledigen", erläuterte Sander. Nach zwei Jahren im Dienst als Diözesansekretär in Regensburg wurde Frenzl als 22-Jähriger in Schönwald in den Stadtrat gewählt. Das Ergebnis nach 50 Jahren Kolping-Vorsitz könne sich sehen lassen: 181 Mitglieder habe die Kolpingsfamilie Schönwald. Die Hälfte der Mitglieder ist jünger als 50 Jahre. 20 Prozent der Mitglieder sind in der Jugend. Frenzl zeichnete sich nach den Worten des Diözesanvorsitzenden auch im Bezirksverband aus, als Kirchenpfleger in der Pfarrgemeinde und in der politischen Gemeinde. "Frenzl ist ein Vorsitzender, auch in Gummistiefeln, der sich nie zu schade war, auch Hilfsarbeiten zu leisten."

Bescheiden nahm Frenzl die Würden entgegen. "Wenn man vorne dran ist, auch mit Gummistiefeln, gewinnt man Leute", betonte er und blickte auf den Wandel während fünf Jahrzehnten zurück. In den Anfangsjahren habe er vor allem eines gewollt: Die Kolpingsfamilie, einen Verein in der Pfarrei, zu öffnen, um im Ort zu wirken und Angebote für die breite Öffentlichkeit zu schaffen. Von 1970 an konnten Frauen und evangelische Christen eintreten. "Jutta Habiger und Monika Ille waren die ersten Frauen in unserem Verein", erinnerte Frenzl und zitierte Kolping, der gesagt habe: "Das Christentum ist nicht nur für die Betkammern, sondern auch für die Gesellschaft." Die Altkleidersammlung habe hohe Erlöse erzielt, die in der Entwicklungshilfe, bei Familienferien in Lambach, dem Jugendwohnen in Regensburg und der Arbeit vor Ort zugute kamen.

Der Durchbruch kam nach den Worten Frenzls im Jahr 1978, zum 50. Jubiläum. "Wir haben in einem 2000-Mann-Zelt auf dem Festplatz den Hutschenreuther-Abend ausgerichtet, das hat uns Achtung und Anerkennung gebracht." Gartenfeste im Freien und später im Zelt, richten die Vereinsmitglieder bis heute aus. Seit der Rathausplatz fertig ist, organisiert die Jugend im Sommer das Open-Air-Kino. "Wir haben in der Öffentlichkeit hohes Ansehen und sind eine tragende Säule in der Pfarrgemeinde", stellte Frenzl fest.
Mitglieder der Kolpingsfamilie sind im Pfarrgemeinderat, in der Kirchenverwaltung und der Schola, sind Lektoren und Kommunionhelfer, Caritas-Sammler, Mesner und Hausmeister. Frenzl erwähnte auch die "Frühschichten" im Advent und der Fastenzeit, Familiengottesdienste und die Sternsingeraktion.

Mit bewegenden Worten dankte auch Bürgermeister Klaus Jaschke der Kolpingsfamilie und dem scheidenden Vorsitzenden: "Die Fähigkeit, etwas voran zu treiben und für Harmonie zu sorgen, hat Robert Frenzl auch in die Politik mitgebracht, und das hat mich immer beeindruckt."

Aus dem Vereinsleben und der Jugendarbeit berichteten die bisherige zweite Vorsitzende Stefanie Wondra und Felix Birkner. Nach dem Kassenbericht, geprüft von Johanna Theilmann und Jürgen Schneider, wurdeder Vorstand entlastet. Aus beruflichen Gründen standen Felix Birkner und Norbert Kärner nicht mehr zur Wahl. Gewählt wurden: Stefanie Wondra als Vorsitzende, Jörg Landgraf als ihr Stellvertreter, Werner Eisert zum Kassier, Robert Frenzl als Schriftführer, Markus Fischer (Internetaktualisierung), Elisabeth Kempf und Jürgen Schneider zu Kassenprüfern, Simon Pusch und Kathrin Frenzl als Jugendvertreter. Weitere Vorstandsmitglieder sind: Gabi Birkner, Tanja Fickenscher, Alexander Frenzl, Reinhard Frenzl, Hans-Peter Goritzka, Egon Habiger, Leo Schönberner, Sven Simon, Wolfgang Theilmann und Jörg Wondra.

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Silke Meier
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Veröffentlicht am:
17. 02. 2019
16:34 Uhr

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17. 02. 2019
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