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Selb

Lauras Stern bringt Augen zum Leuchten

Auf eine wunderbare Reise ins All entführt das Selber Theater die kleinen Besucher des Musicals. Die Kinder sind begeistert.



Familienfreundlich in Szene gesetzt: "Lauras Stern" im Rosenthal-Theater. Foto: Silke Meier
Familienfreundlich in Szene gesetzt: "Lauras Stern" im Rosenthal-Theater. Foto: Silke Meier  

Selb - "Lauras Stern - Das Musical" und die Figuren aus dem Kinderbuch von Klaus Baumgart faszinierten einmal mehr die jüngsten Besucher im Selber Rosenthal-Theater. Mit leuchtenden Augen, dem Stern als Kissen, bunt-blinkenden Leuchtstäben und hübsch zurechtgemacht gingen die Mädchen und Jungen mit ihren Verwandten erwartungsvoll in den Theatersaal.

Dort erlebten sie auf der Bühne Laura, die nachts ihren Teddy weckt und mit ihm aus dem Fenster in den Sternenhimmel schaut. Plötzlich fällt ein Stern vom Himmel und bricht sich einen Zacken, den Laura liebevoll mit einem Pflaster verarztet. Natürlich soll der Stern wieder in den Himmel. Da fällt dem Teddy ein, dass ein Luftballon den Stern nach oben transportieren kann. Der Plan gelingt, der Stern schwebt in die Galaxis - und Laura ist traurig, weil sie ihren Stern vermisst. Teddy macht sich mit ihr auf die Reise. Die beiden bauen eine Rakete. Der Antrieb, um in den Weltraum zu starten, ist die Kraft des Willens. Ganz fest wünschen sie sich den Flug. Im All angekommen treffen sie auf Frau Luna, die über die Gestirne wacht. Auch über Lauras Stern, den diese nicht behalten kann.

In der romantischen Geschichte tritt in der letzten Szene der gefürchtete Bärenwächter Botis auf. Quietschfidel nervt im Stück die kreischende, in rosa Plüsch gekleidete Tante, im Weltraum in der Rolle eines weiß springenden Karnickels. Eine fürsorgliche Rolle spielt die moderne Mama der kleinen Laura. Die familienfreundliche Inszenierung von Cocomico Theater und Karma Theater in Köln bekam vom Publikum tausend Dank mit langem Beifall zurück. Draußen im Foyer spielte, kaum dass sich die Saaltüren öffneten, der Selber Spielmanns- und Fanfarenzug. Eigentlich ein Konzert der Musikschule, die zehnjähriges Bestehen des Musikschulgebäudes feierte. Theater und Musik, Schule und Schauspiel, liegen gelungenermaßen nah beieinander.

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Silke Meier
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Veröffentlicht am:
10. 10. 2017
18:57 Uhr

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Silke Meier

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10. 10. 2017
18:57 Uhr



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