Lade Login-Box.
Topthemen: KinderfilmfestAutonomes Fahren in OberfrankenBilder vom WochenendeBlitzerwarner

Selb

Netzsch feiert Jubilare und Erfolge

Das Selber Unternehmen blickt auf ein gutes Jahr zurück. Bei der Feierstunde für treue Mitarbeiter lässt Geschäftsführer Moritz Netzsch Zahlen sprechen.



Sie feierten gemeinsam mehrere Mitarbeiter-Jubiläen (von links): Michael Wermuth (25 Jahre, Netzsch-Feinmahltechnik ), Paul Netzsch, Silvia Frohmader (40 Jahre, Netzsch-Gerätebau), Geschäftsbereichsleiter Analysieren & Prüfen Dr. Thomas Denner, Andreas Strobel (25 Jahre, Netzsch-Gerätebau), Elli Netzsch, Dr. Elisabeth Kapsch (25 Jahre, Netzsch-Gerätebau), Helga Netzsch, Christian Netzsch, Cornelia Menzel (40 Jahre, Netzsch-Feinmahltechnik), Dr. Claudia Netzsch, Claudia Berger (25 Jahre, Netzsch-Feinmahltechnik), Geschäftsbereichsleiter Mahlen & Dispergieren Dimitrios Makrakis und Geschäftsführer Moritz Netzsch.	Foto: Uwe von Dorn
Sie feierten gemeinsam mehrere Mitarbeiter-Jubiläen (von links): Michael Wermuth (25 Jahre, Netzsch-Feinmahltechnik ), Paul Netzsch, Silvia Frohmader (40 Jahre, Netzsch-Gerätebau), Geschäftsbereichsleiter Analysieren & Prüfen Dr. Thomas Denner, Andreas Strobel (25 Jahre, Netzsch-Gerätebau), Elli Netzsch, Dr. Elisabeth Kapsch (25 Jahre, Netzsch-Gerätebau), Helga Netzsch, Christian Netzsch, Cornelia Menzel (40 Jahre, Netzsch-Feinmahltechnik), Dr. Claudia Netzsch, Claudia Berger (25 Jahre, Netzsch-Feinmahltechnik), Geschäftsbereichsleiter Mahlen & Dispergieren Dimitrios Makrakis und Geschäftsführer Moritz Netzsch. Foto: Uwe von Dorn  

Selb - Sechs Jubilare hat die Netzsch-Gruppe in Selb geehrt. Sie blicken auf insgesamt 180 Jahre Betriebszugehörigkeit zurück. Bevor es an die Ehrungen ging, berichtete Geschäftsführer Moritz Netzsch über das abgelaufene Kalenderjahr, die Entwicklung der Netzsch-Gruppe und besondere Ereignisse.

Die Jubilare

Für 40 Jahre Betriebszugehörigkeit hat die Netzsch-Gruppe Silva Frohmader und Cornelia Menzel ausgezeichnet. 25 Jahre Betriebszugehörigkeit feierten Claudia Berger, Dr. Elisabeth Kapsch, Robert Planer, Andreas Strobel und Michael Wermuth.


Für die Netzsch-Gruppe war das Geschäftsjahr 2018/2019 insgesamt ein sehr gutes Jahr. Dem Geschäftsführer zufolge steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um vier Prozent auf 567 Millionen Euro. Weiter wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr für 18,8 Millionen Euro Investitionen getätigt. Davon entfielen 8,2 Millionen Euro auf das Inland.

Im Einzelnen erzielte der Geschäftsbereich Analysieren & Prüfen einen Umsatz von 109 Millionen Euro, erstmals in der Unternehmensgeschichte wurde hier die 100-Millionen-Marke übersprungen. Der Geschäftsbereich Mahlen & Dispergieren erreichte einen Umsatz von 180 Millionen Euro und der Geschäftsbereich Pumpen & Systeme einen Umsatz von 279 Millionen Euro. Im Ergebnis erreichte nur der Geschäftsbereich Mahlen & Dispergieren das Budgetziel knapp nicht.

Rund 40 Prozent des Umsatzes generiert Netzsch zwischenzeitlich in Asien. Für das Geschäftsjahr 2019/2020 plant das Unternehmen ein Investitionsvolumen von 37,7 Millionen Euro. Dies entspricht einer Investitionsquote von 6,5 Prozent. Das Gruppenergebnis überschritt im Oktober erstmalig die Planzahlen, was laut Netzsch dem Geschäftsbereich Pumpen & Systeme zuzuordnen ist. Die Geschäftsbereiche Analysieren & Prüfen und Mahlen & Dispergieren erzielten bis Oktober zwar ein besseres Ergebnis gegenüber dem Vorjahr, liegen bislang aber noch unter Budget.

Die Anzahl der Mitarbeiter stieg von 3605 im Oktober 2018 auf 3802 im Oktober 2019. In Deutschland beschäftigt Netzsch 1584 Mitarbeiter, dies ist ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 43 Mitarbeitern. Die Mitarbeiter verteilen sich in Deutschland wie folgt: Standort Selb und Tirschenreuth (761), Waldkraiburg (614), Hanau (104), Bobingen (47) und Standort Weyhe (58). Die Anzahl der Auszubildenden ist auf 104 gestiegen. Wie Moriz Netzsch weiter berichtete, hat das Unternehmen seinen Mitarbeitern zum zwöften Mal in Folge eine Beteiligung am Unternehmenserfolg im Rahmen eines Mitarbeitergenussscheines angeboten. "Und es haben sich noch mehr Mitarbeiter entschlossen, das Angebot anzunehmen", sagte Moritz Netzsch. Die letzte Auflage führte zu einer Zeichnung der angebotenen Genussrechte in einer Höhe von mehr als 6,6 Millionen Euro, und somit beträgt der Gesamtumfang aktuell 14,9 Millionen Euro. Mehr als 890 Mitarbeiter der deutschen Belegschaft profitieren vom Erfolg der Netzsch-Gruppe. "Die nach wie vor sehr hohe Beteiligung der Mitarbeiter sehen wir als Indiz für die große Identifikation mit dem Unternehmen und das nachhaltige Vertrauen der Mitarbeiter in den Erfolg und die Strategie der Netzsch-Gruppe", sagte Moritz Netzsch. Weiter teilte er mit, dass die 2016 gestartete fünf-Jahres-Strategie fortgeführt wird. Hierzu werden die drei Geschäftsbereiche in fast allen Segmenten weiter zu den Technologie- und Marktführern gehören, und in den neueren Segmenten wird die Technologie- oder Markführerschaft angestrebt. "Somit ist in den einzelnen Geschäftsbereichen wieder eine Menge geschehen", sagte Netzsch.

Der Geschäftsbereich Analysieren & Prüfen habe die 100-Millionen-Euro-Umsatz-Marke geknackt, sagte Netzsch. Die neue Produktion am Standort Selb hat bereits im vergangenen Jahr die mittelfristig angestrebten Ziele zur Produktivitätssteigerung übertroffen, was mit dem "Proven Excellence Award" der Netzsch-Gruppe ausgezeichnet worden ist.

Was den Auftragseingang betrifft, vermeldete der Geschäftsführer "Rekorde aus allen Ecken der Welt". So stellt auch das Geschäftsjahr vom Ergebnis her einen Rekord dar. Neben Rekorden in China und den USA habe auch die japanische Organisation ihre Spitzenstellung weiter ausgebaut, sagte Moritz Netzsch.

Auch in Sachen Klimaschutz hat die Netzsch-Gruppe laut Geschäftsführer Moritz Netzsch einen Schritt nach vorne getan. Dank der neu eingeführten Eco-Line würden die Instrumente nur einen Bruchteil der Energie der Vorgängersysteme verbrauchen. Im Geschäftsbereich Mahlen & Dispergieren hätten sich die Maschinen- und Anlagen-Aufträge im Bereich der Batterie-Herstellung zur stärksten Einzelanwendung entwickelt, sagte Netzsch.

Die Integration der im Vorjahr akquirierten Firma Tramega in Spanien ist erfolgreich abgeschlossen worden. Damit hat das Unternehmen ein Kompetenzzentrum für die Herstellung von komplexen Edelstahl-Komponenten, wie Kessel oder Behälter, aufgebaut. Im Geschäftsbereich Mahlen & Dispergieren arbeitet man derzeit an einem neuen Logistikkonzept für die Standorte Selb und Tirschenreuth, um die Abläufe zwischen beiden Standorten zu optimieren. In Südafrika wird aktuell ein neuer Endmontage-Standort entsprechend der neuen Strategie für das Produktionsnetzwerk aufgebaut.

Anfang des Jahres wurde die Digitaleinheit der Netzsch-Gruppe gegründet und nun in eine eigene Gesellschaft, die Nedgex GmbH, überführt. Hier wird losgelöst von den Geschäftsbereichen an neuen Digitalen Geschäftsmodellen und reinen Softwareprodukten gearbeitet.

Nach den positiven Ausführungen über die Aktivtäten der Netzsch-Gruppe im abgelaufenen Jahr ehrte Moritz Netzsch gemeinsam mit den Gesellschaftern die Jubilare. Mit kleinen Geschichten über die Jubilare, ihre Hobbys und die Erlebnisse während ihrer Firmenkarriere wurden die Jubilare vorgestellt. Im Anschluss gratulierte ihnen Betriebsrat Hubert Reichel.

Im Namen der Jubilare blickte Andreas Strobel auf seine 25jährige Betriebszugehörigkeit bei der Netzsch-Gruppe zurück.

Autor

Uwe von Dorn
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
04. 12. 2019
17:40 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Firmenmitarbeiter Geschäftsbereiche Geschäftsführer Geschäftsjahre Mitarbeiter und Personal Netzsch-Gruppe Pumpen Standorte Unternehmen Unternehmenserfolg Unternehmensgeschichte
Selb
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


 
Mehr zum Thema
Am 11. Januar schließen sich die Türen des Trigema-Testgeschäftes in Selb endgültig.

04.12.2019

Trigema schließt in Selb

Jetzt ist es endgültig: Das Textilunternehmen kündigt seine Flächen im Rosenthal-Outlet. Firmenchef Wolfgang Grupp nennt als Grund die schlechten Umsatzzahlen. » mehr

Das Azubi-Team "Faszination Gesundheit" legte sich an diesem Tag kräftig ins Zeug	Foto: pr.

06.06.2019

Rapa will gesunde Mitarbeiter

Die Firma in Selb bietet ihren Beschäftigten einen Nachmittag mit großem Angebot. Nicht nur Sport, auch Ernährung steht hierbei im Mittelpunkt. » mehr

Nach 48 Berufsjahren geht Elli Netzsch in den Ruhestand und schließt die Drogerie Dittmar.

02.08.2019

Traditionshaus schließt Ende August

Nach 60 Jahren macht in Selb die Drogerie Dittmar zu. Inhaberin Elli Netzsch geht Ende August mit einem lachenden und einem weinenden Auge in den Ruhestand. » mehr

Martin Pape und Renate Wölfel (Forum "Selb erleben"), Peter Enzi (Selber Tafel), Rebecca Devon (Diakonisches Werk Selb-Wunsiedel), Irene Pohl ("Zuflucht in Selb"), Sabine Neudert (Unterstützerkreis "Haus am Park"), Karin Wolf, Geschäftsführerin der Rapa, Heidi Prell (Diakonieverein "Seniorenbus"), Elke Schlecht ( Verein "Hilfe für Frauen in Not") und Roman Pausch, CEO von Rapa (von links). Foto: Silke Meier

16.01.2020

Rapa unterstützt "die großen Helden"

Mitarbeiter und Geschäftsleitung der Rapa spenden 3000 Euro für mehrere Hilfsprojekte und -aktionen. CEO Roman Pausch ist beeindruckt von den zahlreichen Helfern. » mehr

Mitglieder und Gäste des Lions Clubs Selb an der Porzellanstraße besuchten die Firma Kyocera Fineceramics Precision in Selb. Geschäftsführer Dr. Carsten Rußner (links) führte durchs Unternehmen, Lions-Präsident Felipe Wolff-Fabris (Zweiter von links) dankte für die Informationen. Foto: Hanna Cordes

16.08.2019

Keramikteile in höchster Präzision

Der Lions Club besucht das Unternehmen Kyocera, das die Firma H.C. Starck übernommen hat. 230 Mitarbeiter fertigen 32.000 verschiedene Produkte. » mehr

Glück für den Eishockey-Nachwuchs: Am Mittwoch sah es noch so aus, als ob die Spieler die Kabinen im Untergeschoss des Eisstadion-Gebäudes nicht mehr nutzen dürften. Am Donnerstagmorgen fanden Stadtverwaltung und VER eine Lösung des Problems. Archivfoto: Andreas Godawa

28.11.2019

VER-Vorschlag verhindert Schließung

Eine Brandschutztür in Standardmaßen könnte die Lösung für die Umkleidekabinen im Stadiongebäude sein. Deren Schließung stand am Mittwochabend noch im Raum. » mehr

Bildergalerie » zur Übersicht

Auftaktveranstaltung zum Klimaschutz

Klimaschutz-Auftakt | 22.01.2020 Hof
» 36 Bilder ansehen

Faschingsgilde Marktredwitz-Dörflas Marktredwitz

Gala-Abend Faschingsgilde in Marktredwitz | 18.01.2020 Marktredwitz
» 37 Bilder ansehen

EV Lindau - Selber Wölfe 3:2 Lindau

EV Lindau - Selber Wölfe 3:2 | 19.01.2020 Lindau
» 42 Bilder ansehen

Autor

Uwe von Dorn

Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
04. 12. 2019
17:40 Uhr



^