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Selb

"S san mir" geht auf Tournee

Am Samstag ist die Gruppe in Schönwald zu Gast. Ihre Lieder hören auch Menschen in Brasilien und Finnland gerne, sagt Sänger Andreas Berger.



Die Band "S san mir" tritt am Samstag in Schönwald auf.	Foto: pr.
Die Band "S san mir" tritt am Samstag in Schönwald auf. Foto: pr.  

Selb/Schönwald - Seine Kindheit und Jugend hat Andreas "Anderl" Berger in Schönwald verbracht, deshalb sieht sich der heutige Selber immer noch als Schönwalder. Aus diesem Grund gibt er am Samstag, 14. Oktober, um 19 Uhr im Katholischen Jugendheim mit seiner Band "S san mir" im Rahmen der "Jessas na"-Tour 2017/18 ein Konzert mit Texten vom Wolfgang Ambros, Reinhard Fendrich, STS und Co. "Schäiwal ist für mich sehr wichtig", sagt Anderl Berger und freut sich, den Erfolg seiner Band mit seiner alten Heimatstadt und den Konzertbesuchern teilen zu können.

Anderl Berger lernte zunächst den Beruf des Industriekeramikers in der Porzellanfabrik Schönwald, ging dann freiwillig vier Jahre zur Bundeswehr und wurde danach Fernfahrer aus Leidenschaft. In dieser Zeit hat er auch seine Liebe zur österreichischen Musik entdeckt. Gert Steinbäcker von STS habe ihn inspiriert, selbst Musik zu machen.

Doch bis dahin verging noch einige Zeit. Anderl Berger spielte 15 Jahre für die Heimatbühne Selb Laientheate, ehe er mit einem Freund vor drei Jahren die Band "Tom und Anderl Austro Pop Live" gründete. Anfang 2016 spielte die Band im Tonstudio von Erich Meinlschmidt eine CD ein, die sehr erfolgreich war und noch immer ist. "Wir haben die CD in alle Welt verkauft, bis Brasilien und Finnland", freut sich Anderl Berger über die große Nachfrage.

Im Verlauf der Zeit wurde "S san mir" eine mehrköpfige Band, die inzwischen auch eigene Lieder spielt, zum Beispiel "The Guitar Man" oder "Jessas na", der Titel, nach dem die aktuelle Tour benannt ist. "Jessas na ist ein beliebter Ausspruch von mir, wenn's mal nicht so klappt", erklärt Berger.

"S san mir" setzt sich aktuell zusammen aus Anderl Berger (Gesang und Bongo) , Lothar Schmid (Gitarre und Solos), Jürgen Heinrich (Gitarre, Flöte und Geige) und Udo Kunz (Gitarre und Mundharmonika). Die drei Letztgenannten hätten einfach mal "reingeschnuppert, sind geblieben und gehören nun zum festen Stamm", so Berger. Weiterhin mit von der Partie ist Jürgen Held von der Chicken House Band (Bass) sowie der Schönwalder Hartmut Kreuzer, ebenfalls von der Chicken House Band (Schlagzeug). Die Letztgenannten bezeichnet Berger als "feste Aushilfen", die gerne dabei sind, wenn sie nicht gerade mit ihrer anderen Band einen Auftritt haben.

"Angefangen haben wir völlig gaudimäßig als sogenannte Kellermusiker", erzählt Berger, doch inzwischen sei die Band sehr gefragt und werde auch von Firmen oder Veranstaltern der Region gebucht. "Unser Ziel ist es, auch mal in Österreich oder Sachsen zu spielen", erklärt Berger, der mit seinen Mannen für 2018 ein Open-Air-Konzert plant. Die Musiker von "S san mir" sind inzwischen ein "eingespieltes Team und enge Freunde", sagt Berger. Ihr Repertoire umfasst rund 30 Lieder. Natürlich muss eine so gefragte Band auch regelmäßig proben. Dazu kommen die Hobbymusiker zweimal in der Woche im Horst-Schaller-Haus in Mühlbach zusammen. Ihr Equipment haben sich die Musiker im Laufe der Zeit selbst zusammengespielt. "Wir haben inzwischen eine professionelle Anlage und mit Bernd Frank auch einen eigenen Tontechniker", freut sich Anderl Berger. Und in Sabine Kanhäußer hat die Band eine weitere Mitstreiterin, die sich engagiert um das Marketing kümmert.

Großen Wert legt Bandchef Berger darauf, dass "S san mir" keine Stimmungsmusik spielt. "Deshalb ist der Auftritt in Schönwald auch ein reines Zuhörkonzert", wie Berger betont. Das Publikum ist aufgefordert, sich von den österreichischen Liedern begeistern zu lassen. "Wir spielen Songs von Ambros, Fendrich und STS, aber nicht gänzlich als Cover, sondern im eigenen Stil - einfach ein bisserl poppiger", verrät Berger vorab. Die Band hat auch Lieder anderer bekannter Gruppen aufgegriffen und umgesetzt, so zum Beispiel den "Schwanenkönig" von Karat oder das Lied "Sind so kleine Hände" von Bettina Wegener, das 1972 in der ehemaligen DDR verboten wurde. "Bettina Wegener war von der Art, wie wir ihr Lied wiedergeben, begeistert", erzählt Berger dazu.

Wer den Austro-Pop im Stil von "S san mir" live erleben möchte, ist am Samstag, 14. Oktober, um 19 Uhr im Katholischen Jugendheim in Schönwald genau richtig. Berger verspricht, dass seine Band Wohnzimmer-Atmosphäre in den Saal bringen wird.

Karten gibt es im Vorverkauf, auch Tische können reserviert werden. Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 0163/1943197. Für Essen und Trinken mit österreichischen Schmankerln sorgt am Konzertabend das Wirtsteam.

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08. 10. 2017
18:48 Uhr

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08. 10. 2017
18:48 Uhr



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