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Selb

Selber Läufer meistern schwierige Panorama-Tour

Sechs Mitglieder der Hutschenreuther-Laufgruppe nehmen an einem Drei-Tage-Etappenlauf teil. Er führt sie durch das Elbsandsteingebirge.



Die Läufer der Hutschenreuther-Laufgruppe Selb im Ziel (von links): Harald Meichner, Gerd Brunner, Christine Schneider, Roland Schneider, Bettina Ploß und Stefan Sieder. Foto: prl
Die Läufer der Hutschenreuther-Laufgruppe Selb im Ziel (von links): Harald Meichner, Gerd Brunner, Christine Schneider, Roland Schneider, Bettina Ploß und Stefan Sieder. Foto: prl  

Selb - An einem Lauf-Event der besonderen Art haben sechs Mitglieder der Hutschenreuther-Laufgruppe Selb teilgenommen. Im Rahmen der "11. Panorama-Tour Sächsische Schweiz" ging Roland Schneider bei zwei Nordic-Walking-Wettkämpfen an den Start, während Bettina Ploß, Christine Schneider, Gerd Brunner, Harald Meichner und Stefan Sieder an der Königsdisziplin, dem Drei-Etappen-Lauf, teilnahmen. Dabei galt es, an drei Tagen insgesamt 53 Kilometer zu laufen, wobei die einzelnen Laufzeiten am Ende zu einem Gesamtergebnis addiert wurden. Die unterschiedlichen Streckenprofile machten den Lauf dabei so besonders.

Kaum angekommen, ging es für die Selber schon auf die erste Etappe: den Festungslauf Königstein. Die Läufer erwartete ein anspruchsvolles, bergiges Profil auf der 7,8 Kilometer langen Strecke. Nach dem Startschuss absolvierten die 650 Läufer zuerst eine Stadtrunde, bevor sie in den Wald einbogen, um dann auf größtenteils schmalen, wurzelreichen Pfaden stetig bergauf bis zur Festung Königstein zu laufen. Die Teilnehmer mussten dabei 255 Höhenmeter überwinden. Auf dem Festungsplateau umrundeten sie zuerst die Festung auf dem Patrouillenweg, bevor sie durch das Burgtor in die Festung einbogen. Entlang der inneren Festungsmauer ging es dem Ziel entgegen, das die Selber nach 57 Minuten erreichten. Bei der abendlichen Läufer-Party stärkte man sich für den nächsten Lauftag.

Früh am nächsten Morgen startete der zweite Etappen-Lauf über 30 Kilometer in Krippen bei Bad Schandau. Ziel war Hinterhermsdorf nahe der tschechischen Grenze. Die ersten sechs Kilometer führten flach an der Elbe entlang, die das Läuferfeld bei Bad Schandau überquerte. Bevor die fünf Läufer der Hutschenreuther-Laufgruppe in den Nationalpark Sächsische Schweiz gelangten, mussten sie den steilen Wolfsgraben erklimmen, was teilweise nur im Gehen möglich war. Die anspruchsvolle Strecke führte dann quer durch den Nationalpark mit den wuchtigen Felsformationen. Auf den zu überwindenden 580 Höhenmetern passierten sie auch das wunderschöne Kirnitzschtal. Bei Kilometer 25 erwartete sie noch ein knapp drei Kilometer langer Anstieg, bevor das Ziel der zweiten Etappe in Hinterhermsdorf nach 3:24 Stunden erreicht war.

Roland Schneider nahm derweil in Hinterhermsdorf an einem zehn Kilometer Nordic-Walking-Wettkampf durch das Kirnitzschtal teil und erreichte mit der Zeit von 1:18 Stunden den zweiten Platz in seiner Altersklasse. Am Nachmittag erholten sich die Selber in der Therme in Bad Schandau, um sich auf den letzten Tag vorzubereiten.

Am dritten Etappentag stand ein 15-Kilometer-Lauf mit 200 Höhenmetern Unterschied auf dem Programm. Start und Ziel des deutsch-tschechischen Grenzlaufes war Hinterhermsdorf. Die Strecke war in Untergrund und Landschaft sehr abwechslungsreich und führte auch durch das wunderschöne Khaatal in Tschechien. Nach 1:24 Stunden erreichten die Selber das Ziel.

In einer Gesamtzeit von 5:47 Stunden absolvierten die Selber Ausdauersportler die drei Läufe über insgesamt 53 Kilometer.

Hervorzuheben ist der dritte Platz für Gerd Brunner in der Gesamtwertung seiner Altersklasse. Ein hervorragendes Ergebnis für den Selber, das mit einem Pokal gewürdigt wurde.

Am Zehn-Kilometer-Nordic-Walking-Wettkampf "Rund um den Weifberg" nahm Roland Schneider teil. Die anspruchsvolle Strecke bewältigte er in 1:30 Stunden und errang damit den ersten Platz in seiner Altersklasse.

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Veröffentlicht am:
13. 08. 2019
17:34 Uhr

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13. 08. 2019
17:34 Uhr



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