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Selb

Selber entdecken Reize der Fränkischen Schweiz

Die Wanderer des Alpenvereins genießen Aus- und Tiefblicke nahe Hersbruck. Die Ruine Rothenberg birgt zahlreiche Geheimnisse.



Die Wandergruppe des Selber Alpenvereins war beeindruckt von den Reizen der Hersbrucker Schweiz. Foto: pr.
Die Wandergruppe des Selber Alpenvereins war beeindruckt von den Reizen der Hersbrucker Schweiz. Foto: pr.  

Selb - Steile Täler, schroffe Felsen, weite Blicke - Dies alles ist typisch für die Fränkische Schweiz. Neun Wanderer des Selber Alpenvereins erlebten allerdings noch zusätzliche Reize bei einer Tagestour in der Nähe von Hersbruck. Das Ziel war die Ruine Rothenburg am Fuße des Hienberges bei Schnaittach, die auch Autofahrer auf der nahen A 9 ins Auge sticht.

Dorthin gelangte die Gruppe vom Bahnhof Reichenschwand aus, der an der Bahnlinie Hof - Nürnberg zwischen Hersbruck und Lauf liegt. Von 337 Metern Meereshöhe erklommen sie den Berg, auf dem die Ruine steht, in etwa eineinhalbstündiger Wanderung über Kersbach. Oben erwartete die Selber ein ortskundiger Führer, den Wanderleiter Siegfried Wagenführer eigens verpflichtet hatte. Der Mann entpuppte sich als typischer Franke: ein wenig grummelig, auf Gott und die Welt schimpfend - aber gerne bereit, die vielen Fragen erschöpfend zu beantworten.

Er führte die interessierten Besucher durch die Kasematten unter der bedeutenden geschichtlichen Festung in 561 Metern Höhe, deren Erstbau aus dem 13. Jahrhundert stammt. Stollen von mehreren 100 Metern Länge sind auf der Rothenburg erhalten und restauriert worden. Die Keller boten den Wanderern willkommenen Schutz vor einem heftigen Regenschauer. Wieder am Tageslicht genossen sie dann im Trockenen traumhafte Aussichten von der nahen Umgebung bis zur Stadt Nürnberg.

Der Weg führte in weiteren eineinhalb Stunden über Siegesdorf zum 572 Meter hohen Glatzenstein. Ein großes Kreuz krönt diese Felsformation, die ebenfalls weite Blicke bietet. Der nahe "Gasthof Glatzenstein" entpuppte sich als urige fränkische Wirtschaft mit der landestypischen deftigen Küche.

Drittes und letztes Ziel war der Hansgörgl in 601 Metern Höhe - heute ein Fels mitten im Wald. Ein historischer Pavillon dokumentiert, dass diese Erhebung früher freie Blicke gewährt hatte. In einer weiteren Wanderstunde gelangen die Wanderer des Selber Alpenvereins schließlich zurück zum Ausgangspunkt nach Reichenschwand.

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Veröffentlicht am:
14. 08. 2019
17:28 Uhr

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14. 08. 2019
17:28 Uhr



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