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Selb

Spitzenstellung in der Region

Das Kulturprogramm im Rosenthal-Theater ist auch 2018 stark nachgefragt. Die Auslastung steigt auf 60,5 Prozent.



Mit ihrem Kulturprogramm im Rosenthal-Theater nimmt die Stadt Selb in und über die Region hinaus eine Spitzenstellung ein. Foto: Florian Miedl
Mit ihrem Kulturprogramm im Rosenthal-Theater nimmt die Stadt Selb in und über die Region hinaus eine Spitzenstellung ein. Foto: Florian Miedl  

Selb - "Es ist ein Herzstück unseres Zusammenlebens." Mit diesen Worten hat Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch das kulturelle Angebot in Selb gewürdigt. Offensichtlich werde das Angebot in der Stadt und der Region gern angenommen, sagte Pötzsch im Kulturausschuss.

Kulturamtsleiter Hans-Peter Goritzka dokumentierte mit statistischen Auswertungen, dass die Stadt Selb mit ihrem Kulturprogramm im Rosenthal-Theater weiterhin eine Spitzenstellung im gesamten fränkischen Raum einnimmt. Die Auslastung des Rosenthal-Theaters sei im Berichtszeitraum 2017/2018 bei 82 Veranstaltungen auf 60,5 Prozent gestiegen. Die Gesamtbesucherzahl habe im Durchschnitt der Vorjahre bei rund 34 750 gelegen.

Der Aufgabenbereich umfasse zusätzlich zu den Veranstaltungen die Koordination von etwa 200 jährlichen Belegungstagen. Grund sei, dass das Theater in hohem Maße auch von Fremdveranstaltern genutzt werde.

Daneben seien Kunstausstellungen im Theater und im Rathaus organisiert worden. Die städtische Kunstsammlung sei durch Spenden und Schenkungen auf weit über 600 Bilder und Objekte angewachsen. Zu den Aufgaben des Bereichs Kultur gehöre außerdem die Organisation der "Wochen des Weißen Goldes", die aktuell zum 32. Mal stattfänden.

Die Personalstärke in der Verwaltung umfasse eine Vollzeit- und eine Teilzeitstelle, erläuterte Hans Peter Goritzka. Die zweite Sachbearbeiterstelle sei mit 29 Wochenstunden besetzt. Im Theater seien zwei Meister für Veranstaltungstechnik, ein Bühnenhandwerker ohne Meisterprüfung und zwei Reinigungskräfte mit je 30 Wochenstunden beschäftigt. Die Entscheidung, den Eismeister ins Rosenthal-Theater zu versetzen, sei aufgrund der ständig wachsenden Anforderungen erforderlich gewesen.

Eine negative Entwicklung sei beim Budget des Bereichs Kultur 2018 zu verzeichnen. Es habe zum 31. Dezember mit einem Minus in Höhe von 109 847,76 Euro abgeschlossen. Im Vorjahr habe der Minusbetrag mit 109 932,79 Euro etwa auf gleicher Höhe gelegen. Seit dem Januar 2011 belaufe sich das Minus des Budgets somit auf 762 561,50 Euro.

Die Vorgabe, den Theaterbetrieb auf hohem Niveau zu halten oder noch zu steigern, sei mit den veranschlagten Mitteln nicht umzusetzen, warnte Goritzka. Um ein qualitativ hochwertiges und kontinuierliches Kulturprogramm aufrechtzuerhalten, sei für Gastspielhonorare im Haushaltsjahr 2018 ein Mehrbetrag von rund 102 500 Euro aufgewendet worden. Für Werbung seien im Berichtsjahr Mehraufwendungen in Höhe von rund 34 000 Euro erforderlich gewesen. Goritzka legte Wert auf die Feststellung, dass die Ausgaben für Werbung im vergangenen Jahr trotz gestiegener Kosten auf dem Niveau wie zu Beginn der 1990er-Jahre gelegen hatten. Dass der Bereich Kultur vernünftig wirtschafte, zeige ein Beispiel: Trotz aller Schwierigkeiten habe aus dem Theaterbetrieb 2018 ein Betrag von rund 61 200 Euro an Mehreinnahmen gegenüber den Haushaltsansätzen erzielt werden können.

Goritzka wies ausdrücklich darauf hin, dass es unter den derzeitigen Voraussetzungen zukünftig nicht möglich sein wird, den Minusbetrag signifikant abbauen zu können.

Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch dankte Goritzka und seinem Team für die engagierte Arbeit. Das Kulturangebot im Rosenthal-Theater sei für eine Stadt in der Größe von Selb einzigartig. Bürgermeisterin Dorothea Schmid schloss sich dem Dank an.

Der Fraktionsvorsitzende der SPD, Walter Wejmelka, hatte dem Kulturausschuss einen Antrag auf Erhöhung des Budgets um 100 00 Euro ab 2020 für das Rosenthal-Theater Selb vorgelegt. Der Kulturausschuss beauftragte die Haushaltskommission, dies im Haushaltsentwurf zu berücksichtigen.

Autor

Hanna Cordes
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Veröffentlicht am:
23. 07. 2019
17:14 Uhr

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Autor

Hanna Cordes

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Veröffentlicht am:
23. 07. 2019
17:14 Uhr



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