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Die Stadt Selb ernennt Heidelinde Bundermann zur "Helferin des Jahres". Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch lobt das enorme Engagement der Geehrten.



Mit Heidelinde Bundermann, mit Urkunde und Blumen, freuen sich (von links): die Stadträte Christine Hippmann und Erwin Benker, die langjährige Wegbegleiterin Erika Schneider, dritter Bürgermeister Dr. Klaus von Stetten, Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch, Schwiegertochter Martina Ruppel, zweite Bürgermeisterin Dorothea Schmid, die Söhne Matthias Ruppel und Martin Bundermann und Stadtrat Walter Wejmelka. Foto: Silke Meier
Mit Heidelinde Bundermann, mit Urkunde und Blumen, freuen sich (von links): die Stadträte Christine Hippmann und Erwin Benker, die langjährige Wegbegleiterin Erika Schneider, dritter Bürgermeister Dr. Klaus von Stetten, Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch, Schwiegertochter Martina Ruppel, zweite Bürgermeisterin Dorothea Schmid, die Söhne Matthias Ruppel und Martin Bundermann und Stadtrat Walter Wejmelka. Foto: Silke Meier  

Selb - Mit handgearbeiteten Socken, Schals, Decken, Babysachen und vielen anderen Artikeln hat sich Heidelinde Bundermann in die Herzen der Selber gestrickt. Für ihr außerordentliches Engagement ist sie im Rathaussaal als "Helferin des Jahres" ausgezeichnet worden. Der Anerkennungspreis der Stadt Selb ist mit 250 Euro dotiert.

"Es war der ausdrückliche Wunsch des Stadtrates, dass sich Heidelinde Bundermann von diesem Geld einmal selbst etwas gönnt", betonte Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch bei der Übergabe im Saal des Selber Rathauses. Selten denke die engagierte Helferin an sich selbst, dafür habe sie stets ein offenes Ohr für die Mitglieder der Selbsthilfegruppe für Menschen mit Tumorerkrankung und Multipler Sklerose. Laut Pötzsch leitet Bundermann seit 25 Jahren eine Selbsthilfegruppe der Bayerischen Krebsgesellschaft für Menschen nach Tumorerkrankung. Sie habe diese Selbsthilfegruppe damals gegründet, nachdem sie selbst an Krebs erkrankt war. Seit 2011 organisiert Bundermann einen Strick- und Bastelkreis, der sich regelmäßig in der Gaststätte "Eisstadion" trifft. Im Nebenraum wird gestrickt und gehäkelt, geplaudert und Kaffee getrunken. Auf Basaren, die Bundermann unermüdlich organisiert, werden die Wollsachen dann verkauft. Und mit den Erlösen können MS- und Tumorerkrankte unterstützt werden. Geldspenden kommen der Selbsthilfegruppe zugute oder lindern den finanziellen Aufwand einzelner Erkrankter.

"In Notsituationen bleibt Heidelinde Bundermann gelassen, gibt Tipps und organisiert Hilfsmaßnahmen", hob Pötzsch hervor. Der Oberbürgermeister würdigte das ehrenamtliche Engagement besonders vor dem Hintergrund der schwierigen familiären Verhältnisse. Trotz ihrer Erkrankung habe Bundermann vier Söhne allein erzogen. "Finanziell und gesundheitlich ist es nicht leicht gewesen, und doch haben die Söhne schulisch wie beruflich ihren Weg gemacht", stellte Pötzsch fest. Auch den Brüdern stehe Bundermann zur Seite, wenn sie Hilfe benötigten. Und auch dabei sei sie nie auf ihren eigenen Vorteil bedacht.

Das gute familiäre Verhältnis bestätigten nach der Ehrung die Söhne Martin Bundermann und Matthias Ruppel mit Ehefrau Martina Ruppel. Auch Erika Schneider, langjährige Wegbegleiterin der Geehrten, sowie die Stadträte Erwin Benker, Christine Hippmann und Walter Wejmelka, zweite Bürgermeisterin Dorothea Schmid und dritter Bürgermeister Dr. Klaus von Stetten gratulierten.

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Silke Meier
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Veröffentlicht am:
09. 09. 2019
17:52 Uhr

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Silke Meier

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Veröffentlicht am:
09. 09. 2019
17:52 Uhr



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