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Viele Teilnehmer beim Fassadenwettbewerb

In Schönwald siegt Nicole Posner mit ihrem Haus in der Brauereistraße. Insgesamt gingen zwölf Hausbesitzer an den Start.,



Das historische Haus in der Brauereistraße 2 hat Nicole Posner saniert und hergerichtet. Der Lohn: Platz 1 im Fassadenwettbewerb. Foto: pr.
Das historische Haus in der Brauereistraße 2 hat Nicole Posner saniert und hergerichtet. Der Lohn: Platz 1 im Fassadenwettbewerb. Foto: pr.  

Schönwald - Viele Gebäude in Schönwald werden saniert und instandgesetzt. Dies zeigt sich laut einer Mitteilung der Stadt auch am gestiegenen Interesse am Fassaden- und Erhaltungswettbewerb. Während sich in den vergangenen Jahren zum Teil nur fünf oder weniger Hauseigentümer meldeten, gab es in diesem Jahr zwölf Teilnehmer, die ihre Immobilie 2017 und 2018 saniert hatten.

Zur Bewertungsjury gehörten Jürgen Eimert (Siedlerverein), Uwe Silbermann (Haus- und Grundbesitzerverein), Maximilian Stöhr (Stadtenwicklungsbüro Planwerk und Stadtumbaubüro) sowie zweiter Bürgermeister Rudolf Stich. Wie die Stadt mitteilt, wirken die ausgeführten Maßnahmen allesamt positiv auf das Ortsbild und sichern vor allem die Bausubstanz. Die angemeldeten Gebäude mit Ein- und Mehrfamilienwohnhäusern zeigen die Vielfältigkeit der Gebäudestruktur. Bewertet wurden nicht nur die Gestaltung der Fassade, sondern auch der Umfang der Maßnahmen, so etwa Neuanstrich, Putzerneuerung, Wärmedämmung oder Sockelbehandlung und die Erneuerung von Fenstern, Eingangstüren oder Dächern.

Im Haus Brauereistraße 2 wohnte einst der Braumeister der benachbarten Brauerei Bergschlösschen (später Bergschlossbrauerei), die von Michael Müller 1898 errichtet und 1921 stillgelegt wurde. Heute ist das Anwesen im Besitz von Nicole Posner, die zusammen mit ihren Eltern das geschichtsträchtige Haus 2018 umfangreich saniert hat. Dabei wurden Fenster, Eingangstür und Dach erneuert. Nach der Sanierung des Außenputzes folgte der Neuanstrich in Verbindung mit der Sockelbehandlung. Nicole Posner erreichte mit 54,5 Punkten den ersten Platz. Durch die Farbwahl bei der Fassade werden die Verzierungen um Tür und Fenster mit weißer Farbe auf grauem Hintergrund hervorgehoben. Die farblich abgesetzten Gebäudekanten vervollständigen das Bild. Erhalten sind auch die ursprünglichen Rundbögen bei den Fenstern im Dachgeschoss.

Das Haus Robert-Koch-Straße 11 von Nevzat und Sevtap Özköse zeigt Mut zur Farbe. Nach dem Erwerb des Anwesens begann die Sanierung des Gebäudes. Das Dach ist neu gedeckt, Fenster und Haustür sind erneuert. An der Fassade folgten die Sanierung des Putzes und der Neuanstrich. Auch das Balkongeländer ist erneuert. Die Wertung der Jury ergab 42,5 Punkte für das sanierte Gebäude und damit den zweiten Platz.

Grafische Ornamente zeigen sich an der Fassade des Hauses Am Rabenberg 8 von Hans-Jürgen Korn. Durchgeführt wurden Putzerneuerung, Wärmedämmputz und ein Neuanstrich. Die Fenster sind erneuert, auch Spenglerarbeiten waren notwendig. 31 Punkte brachten das sanierte Gebäude auf den dritten Platz.

Mit nur einem Punkt weniger kam das Gebäude Richard-Wagner-Straße 5 von Ruth Fisch ebenfalls auf den dritten Platz. Neu angebracht ist die Fassadenverkleidung im Dachgeschoss. Erneuert wurden Fenster und Balkon sowie die Außentreppe zur Haustür. An diesem Gebäude hat der Materialmix die Jury überzeugt, heißt es in der Mitteilung.

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Veröffentlicht am:
29. 09. 2019
16:10 Uhr

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Veröffentlicht am:
29. 09. 2019
16:10 Uhr



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