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Selb

"Weiße Engel" tun Gutes in Schönwald

Staatsministerin Melanie Huml ehrt Gudrun Huber und Brigitte Kispert mit einer raren Auszeichnung. Die beiden Frauen leiten die Selbsthilfegruppe Krebs in Schönwald.



Brigitte Kispert und Gudrun Huber, die Leiterinnen der Selbsthilfegruppe Krebs in Schönwald, erhielten mit dem "Weißen Engel" eine Auszeichnung für ihren ehrenamtlichen Einsatz in den Bereichen Gesundheit und Pflege. Bürgermeister Klaus Jaschke (links) gab mit stellvertretendem Landrat Gerald Schade die Auszeichnung im Namen von Staatsministerin Melanie Huml weiter. Foto: Gerald Lippert
Brigitte Kispert und Gudrun Huber, die Leiterinnen der Selbsthilfegruppe Krebs in Schönwald, erhielten mit dem "Weißen Engel" eine Auszeichnung für ihren ehrenamtlichen Einsatz in den Bereichen Gesundheit und Pflege. Bürgermeister Klaus Jaschke (links) gab mit stellvertretendem Landrat Gerald Schade die Auszeichnung im Namen von Staatsministerin Melanie Huml weiter. Foto: Gerald Lippert  

Schönwald - "Wir werden geehrt? Wieso?" - Als Brigitte Kispert und Gudrun Huber von der Selbsthilfegruppe Krebs in Schönwald erfuhren, dass sie für ihr hilfsbereites Wirken ausgezeichnet werden sollen, konnten sie es erst gar nicht glauben. Beim monatlichen Treffen der Gruppe im Katholischen Jugendheim erhielten sie nun mit dem "Weißen Engel" eine Auszeichnung, die in jedem bayerischen Regierungsbezirk jährlich nur an zehn Personen verliehen wird. Der Freistaat Bayern würdigt damit Bürger, die sich ehrenamtlich in den Bereichen Gesundheit und Pflege einsetzen.

"Das ist etwas Besonderes", hob Bürgermeister Klaus Jaschke den Wert der Auszeichnung hervor. Er gab sie im Namen von Melanie Huml, Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, an die beiden engagierten Damen weiter. Die offizielle Ehrung für die ausgewählten Bürgerinnen und Bürger aus Oberfranken fand Ende November im Landratsamt Bamberg statt, an der auch Jaschke teilnahm. "Es braucht Werte, die nicht nur anerkannt, sondern auch gelebt werden", zitierte der Bürgermeister aus der Laudatio von Melanie Huml. Dabei gehe es nicht darum, etwas Neues oder gar Revolutionäres zu tun. In den meisten Fällen seien es Verlässlichkeit, Zuwendung und Vertrauen, die den Menschen weiterhelfen.

Die mit dem "Weißen Engel" ausgezeichneten Personen habe die Staatsministerin als "Vorbilder für gelebte Mitmenschlichkeit" hervorgehoben, denn sie würden Verantwortung für andere übernehmen und damit einen Beitrag zur aktiven Bürgergesellschaft leisten. Als Dank für ihren Einsatz hat Ministerin Huml an Brigitte Kispert und Gudrun Huber die Auszeichnung "Weißer Engel" mit Urkunde und Anstecknadel verliehen, berichtete Jaschke. Seit 2009 leiten beide die Selbsthilfegruppe für krebskranke Menschen in Schönwald und sind bereits seit 1997 dabei, als die Gruppe von Anna Kretschmer gegründet wurde.

"Für Sie beide ist die Arbeit in der Selbsthilfegruppe eine Herzensangelegenheit. Die monatlichen Treffen sind ein Anker für erkrankte Frauen und Männer in einer schweren Lebensphase. Sie sind dabei gute und verständnisvolle Zuhörerinnen", hob Jaschke hervor. Es würden nicht nur offene Fragen beantwortet oder bei Unsicherheiten beraten, vielmehr sorgten Brigitte Kispert und Gudrun Huber das ganz Jahr für Abwechslung durch Ausflüge und stimmungsvolle Feiern zu verschiedenen Anlässen. Für diesen ehrenamtlichen Einsatz sagte der Bürgermeister Dank im Namen der Stadt Schönwald.

Auch stellvertretender Landrat Gerald Schade lobte die Leiterinnen der Selbsthilfegruppe als Vorbilder, die sich für andere einsetzen. Es werde offen über die Krankheit geredet, Nächstenliebe gelebt und Zuversicht gegeben, sagte er. Für den Landkreis Wunsiedel übergab er das Buch "111 Orte im Fichtelgebirge, die man gesehen haben muss" und war sich sicher, dass darin auch einige Ziele für die nächsten Ausflüge zu finden seien.

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Gerald Lippert
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Veröffentlicht am:
06. 12. 2018
16:22 Uhr

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Gerald Lippert

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06. 12. 2018
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