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Selb

Wiesenfest heuer im L-Format

Weil Festwirt Hans-Rainer Spannruft Jubiläum feiert, herrscht bereits am Donnerstag Party-Stimmung auf dem Goldberg. Bis Montag kennen die Selber kein Halten mehr.



Zum Wiesenfest in Selb gehört natürlich auch ein großer Vergnügungspark mit Fahrgeschäften aller Art. Archivfoto: Silke Meier
Zum Wiesenfest in Selb gehört natürlich auch ein großer Vergnügungspark mit Fahrgeschäften aller Art. Archivfoto: Silke Meier  

Selb - Das Jahr in Selb neigt sich dem Ende entgegen, die Tage auf dem "Söllwer Wiesenfestkalenner" sind gezählt. Beginnt in Selb die neue Zeitrechnung, wünscht man sich "A gsund’s Neis" - und gemeint ist natürlich das Wiesenfest. Normalerweise ist die Stadt am zweiten Wochenende im Juli vier Tage - von Freitag bis Montag - außer Rand und Band. In diesem Jahr sind es allerdings sogar fünf Tage, die die Selber und ihre Gäste im Ausnahmezustand verbringen.

Parkplätze

Unbewachte Parkmöglichkeiten gibt es an folgenden Stellen: auf der Wiese unterhalb des Festplatzes, in der Försterstraße, der Heidestraße, der Zeppelinstraße, der Franz-Heinrich-Straße, der Hainstraße, auf den Parkplätzen am Schützengarten und am Rosenthal-Theater in der Hohenberger Straße sowie in der Tiefgarage mit Parkdeck an der Burg-/Schlossstraße.

 

Der Grund ist ein runder Jahrestag: Hans-Rainer Spannruft feiert 50. Jubiläum als Festwirt. So lange schon sind die Spannrufts auf dem Selber Goldberg im Einsatz. Das Jubiläum feiert die Festwirtsfamilie schon am Donnerstag, zunächst um 18 Uhr mit einem Umzug mit musikalischer Unterstützung über den Festplatz. Gefeiert wird dann bis Mitternacht.

 

Und auch am "Freitag vor dem Wiesenfest", wie Hans-Rainer Spannruft den inoffiziellen Start bezeichnet, ist natürlich auf dem Goldberg schon Remmidemmi.

Offiziell beginnt das Selber Wiesenfest mit einem Standkonzert am Samstag, 13. Juli, um 17 Uhr auf dem Martin-Luther-Platz. Anschließend herrscht Festbetrieb rund um das Außen-Podium und im Festzelt. Dann wird der traditionelle Heimatabend gefeiert, im Zelt mit der Egertaler Blaskapelle. Es ist die Nacht, in der die Stadt nicht schläft. Die einen kommen im Morgengrauen erst nach Hause, die anderen gehen 6 Uhr morgens zum Weckruf.

Der Selber Spielmanns- und Fanfarenzug weckt die ehrenwerten Bürgermeister am Sonntag mit Marschmusik - auch dies ist eine gute Tradition. Der Gesangverein Thalia singt um 8 Uhr auf dem Marktplatz. Um 9 Uhr gestaltet die Stadtkirche Sankt Andreas in Oberweißenbach einen Gottesdienst, musikalisch umrahmt vom Malergesangverein.

Der Spielmanns- und Fanfarenzug "Markgräfliche Jäger" ist heuer zum 40. Mal beim Selber Wiesenfest dabei. Die Musiker in den bunten Uniformen sind beim Publikum äußerst beliebt. Die "Markgräflichen Jäger" erfreuen die Senioren im Wohnheim der Arbeiterwohlfahrt auf der Kappel gegen 9 Uhr. Anschließend, um 10 Uhr, spielen sie vor dem Rathaus. Der Schalmeienzug aus Auerbach gibt um 10.30 Uhr ein Standkonzert vor dem Paul-Gerhardt-Haus. Um 13 Uhr zieht der Selber Spielmannszug voran, um am Rathaus die Ehrengäste abzuholen und mit den Schulkindern durch die Straßen der Stadt hinauf zum Goldberg zu marschieren - die stolzen Fahnenträger immer vorneweg.

Die Spiele auf dem Festplatz beginnen um 14.15 Uhr. Und auch dort geht es um gelebte Traditionen: Die Reigen der Mädchen, das Hahnenschlagen, das Kegeln und das Armbrustschießen gehören zu einer Selber Kindheit einfach dazu. Geplant ist am Sonntag, 14. Juli, um 22.30 Uhr dann natürlich wieder ein Feuerwerk.

Traditionell geht es am Wiesenfestmontag um 9 Uhr zum Frühschoppen ins Festzelt oder in die Anlagen im Freien. Der Festzug beginnt wieder um 13 Uhr, die Spiele um 14.15 Uhr. Um 18 Uhr ziehen Hunderte von Schülern mit bunten Luftballons auf den Markplatz. Der Oberbürgermeister und seine beiden Stellvertreter stehen dann mit dem Fahnenjunker und den Ehrendamen auf dem Balkon des Hauses Marktplatz 1. Nach der Ansprache intoniert die Egertaler Blaskapelle das Heimatlied und "Kein schöner Land" sowie die Nationalhymne. Und dann folgt das Bild, das sich jedem Besucher einprägt: Die Kinder lassen ihre Ballons in den Abendhimmel steigen.

Wer dann noch Lust hat weiterzufeiern, zieht hinter der Kapelle oder dem Spielmannszug wieder hinauf auf den Berg. Am nostalgischen Kinderkarussell verklingen die Töne der Trommeln und Fanfaren, der Piccoloflöte und der Lyra. Im Zelt und am Außen-Podium herrscht noch einmal Betrieb bis Mitternacht.

In seinem Grußwort bringt Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch auf den Punkt, warum das Wiesenfest bei den Selbern so beliebt ist: "Denn zum Wiesenfest kommen alle."

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Silke Meier
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Veröffentlicht am:
09. 07. 2019
17:26 Uhr

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09. 07. 2019
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