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Wunsiedel

Freude über Geldregen

Die Stadt Wunsiedel bekommt für 2018 eine Stabilisierungshilfe in Höhe von 3,5 Millionen Euro zum Schuldenabbau. Zehn Prozent können investiert werden.



Wunsiedel - Bei der Jahresabschlusssitzung hat Bürgermeister Karl-Willi Beck bekannt gegeben, dass die Stadt Wunsiedel eine Konsolidierungshilfe von 3,5 Millionen Euro vom Freistaat erhält. Das Geld ist zur Schuldentilgung vorgesehen. Bis auf zehn Prozent der Summe, die für Investitionen verwendet werden können. Dazu kommen noch vom Landkreis ein Zuschuss von 50 850 Euro für die Luisenburg-Festspiele und 13 684 Euro für die LED-Beleuchtung. Beck freute sich in diesem Zusammenhang über die Gründung einer Stiftung zugunsten der Luisenburg.

Abgesetzt bis zur nächsten Stadtratssitzung wurde der Antrag des Jugendreferenten Wilfried Kukla zum Bau einer Pump-Track-Anlage in Wunsiedel.

Diese Bestandaufnahme, erwiderte Professor Rainer K. Schöffel von der Fraktionsgemeinschaft Bunte Liste/Grüne, ersetze nicht eine Prioritätenliste, die als Entscheidungsgrundlage dienen könnte. Damit könnte dann nicht willkürlich entschieden werden. Nach längerer Diskussion wurde der Antrag mit zehn zu sieben Stimmen abgelehnt.

Keine Diskussionen gab es über den Widerruf der Bestellung von Frank Müller zum Standesbeamten und von Alfred Raithel zum Stellvertreter. Wie berichtet, werden Aufgaben des Standesamtes im Zuge der Zusammenarbeit im gemeinsamen Oberzentrum mit Marktredwitz in Marktredwitz erledigt. Die Bestellung von Alfred Raithel als Standesbeamter aber bleibt erhalten.

Stadtrat German Schlaug hatte in der Novembersitzung beantragt, eine historische Tafel der Luisenburg-Festspiele wieder in der Klingergrotte anzubringen. Die Tafel war wegen der Montage einer Beleuchtung entfernt worden. An der Entscheidungsfindung über den Platz für die Tafel wird auch die neue Intendantin Birgit Simmler beteiligt.

Ohne Diskussion wurden auch die Entwässerungssatzungen für Kleineinleiter zugunsten einer neuen Satzung aufgehoben.

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Herbert Scharf
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Veröffentlicht am:
26. 12. 2017
18:03 Uhr

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Herbert Scharf

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Veröffentlicht am:
26. 12. 2017
18:03 Uhr



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