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Lösung zeichnet sich ab

Der Hort "Kunterbunt" in Marktleuthen kämpft mit einem Platzproblem. Um Abhilfe zu schaffen, sollen die Kinder künftig auf Räume in der Grundschule ausweichen.



Bürgermeister Florian Leupold (links), AWO-Vorsitzender Dieter Batrla (hintere Reihe, Dritter von links) und Hortleiterin Kerstin Rennhack (hintere Reihe, Zweite von rechts), die Betreuer und die Hortkinder freuen sich über die guten Nachrichten. Foto: H. G.
Bürgermeister Florian Leupold (links), AWO-Vorsitzender Dieter Batrla (hintere Reihe, Dritter von links) und Hortleiterin Kerstin Rennhack (hintere Reihe, Zweite von rechts), die Betreuer und die Hortkinder freuen sich über die guten Nachrichten. Foto: H. G.  

Marktleuthen - Der AWO-Kinderhort "Kunterbunt" in Marktleuthen ist rappelvoll. Für weitere Kinder gibt es dort aktuell keinen Platz. Deswegen hat in dem Kinderhort im Erdgeschoss der Grundschule kürzlich eine Besichtigung stattgefunden, um nach einer Lösung zu suchen. Daran nahmen unter anderem AWO-Ortsvorsitzender Dieter Batrla, Kinderhortleiterin Kerstin Rennhack sowie Bürgermeister Florian Leupold teil.

Wie Batrla berichtete, darf der Kinderhort mit einem Gruppenraum, einem Hausaufgabenzimmer, einer Küche, einem Waschraum, einem Lagerraum sowie einem Büro für das Personal seit dem Jahr 2003 25 Kinder betreuen. Seit Herbst 2018 besuchen den Hort bis zu 31 Kinder, nachdem das Landratsamt einige Notplätze genehmigt hatte. Im vergangenen Jahr hat die Nachfrage nach weiteren Hortplätzen aber entscheidend zugenommen. Deshalb war der Platzmangel auch bei Stadtverwaltung und Stadtrat Thema. Sie legten den Bedarf auf 35 Plätze fest. Wie Batrla weiter ausführte, müssten diese für die Einrichtung genehmigt werden. Noch fehlen dafür aber die räumlichen Voraussetzungen. Denn es müsste zwei Hausaufgabenzimmer, zwei Gruppenräume, ein Intensivraum sowie Verwaltungs- und Lagerräume geben.

Bei der gemeinsamen Begehung wurde deutlich, dass die erforderlichen Räume für einen zweigruppigen Kinderhort tatsächlich vorhanden wären. Da es in den Obergeschossen der Grundschule freie Zimmer gibt, ist es möglich, die fehlenden Räume dorthin zu verlagern, waren sich die Anwesenden einig. Dazu müssten Stadt und Grundschule noch klären, ob der Platz für die Erweiterung des Hortes tatsächlich genutzt werden kann.

Batrla und Leupold sicherten bei der Veranstaltung zu, sich umgehend um die angesprochenen räumlichen Voraussetzungen für einen erweiterten Kinderhort zu kümmern und nach erfolgreicher Absprache mit der Schulleitung einen Antrag für einen zweigruppigen Kinderhort beim Landratsamt zu stellen. Dadurch sollen die Kinder auf der Wartliste in Zukunft aufgenommen werden können.

Wie Rennhack berichtete, betreuen vier pädagogische Kräfte die Hortkinder. Sie wechseln nach Unterrichtsschluss in den Kinderhort und bleiben dort in der Regel bis ungefähr 17 Uhr. Zur Mittagszeit essen die Kinder eine Mahlzeit, die die Küche des Louis-Röll-Seniorenzentrum zubereitet und liefert. Im Laufe des Nachmittags gibt es dann im Kinderhort ein umfangreiches Betreuungsangebot. Es deckt das Erledigen der Hausaufgaben, aber auch beliebte Freizeittätigkeiten ab. Hinzukommen weitere Bildungs- und Ferienangebote.

Autor

Hans Gräf
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Veröffentlicht am:
28. 06. 2019
17:36 Uhr

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Hans Gräf

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28. 06. 2019
17:36 Uhr



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