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Wunsiedel

Spatenstich für den Pumptrack

In nur einer Woche bauen das Rad-Quartier-Team und die Workshop-Kids die Fun-Strecke. Gut 1700 Tonnen Erde werden dafür mit Schaufel und schwerem Gerät bewegt.



Beim Spatenstich unterstützen (vorne, von links) Wilfried Kukla, Christine Lauterbach, Bürgermeister Karl-Willi Beck, Jasmin Thoma, die Vorsitzende des Fördervereins, Anna Föhst vom Jugendzentrum und Jürgen Thoma das RadQuartier-Team mit Geschäftsleiter Robin Specht (hinten, Zweiter von rechts) und die Kinder des Workshops "Pumptrack". Foto: David Trott
Beim Spatenstich unterstützen (vorne, von links) Wilfried Kukla, Christine Lauterbach, Bürgermeister Karl-Willi Beck, Jasmin Thoma, die Vorsitzende des Fördervereins, Anna Föhst vom Jugendzentrum und Jürgen Thoma das RadQuartier-Team mit Geschäftsleiter Robin Specht (hinten, Zweiter von rechts) und die Kinder des Workshops "Pumptrack". Foto: David Trott  

Wunsiedel - Natürlich liegen die obligatorischen Schaufeln für den symbolischen Spatenstich zur Pumptrack-Anlage auf dem Wunsiedler Burgermühlweiherplatz bereit. Ausrichten können die Gäste damit aber nicht sonderlich viel. Viel zu viel Erde muss zum Baubeginn der Anlage bewegt werden. In der kommenden Woche wollen die Arbeiter mindestens 1700 Tonnen an Material für den Bike-Spaß aufschütten. Direkt nach dem offiziellen Baubeginn ging das Rad-Quartier-Team eifrig an die Arbeit. Mit Radlager, Bagger und Rüttelplatte entstanden die ersten Steilkurven und Sprünge.

"Die Streckenplanung steht schon fest", erklärt Mountainbike-Profi und Rad-Quartier-Geschäftsleiter Robin Specht. Trotz einer relativ kleinen Grundstücksfläche von zirka 1300 Quadratmetern wäre die geplante Strecke ein echtes Highlight. "Es wird auch nicht nur ein 120 Meter langer Rundkurs, der eigentliche Pumptrack, sondern auch ein kürzerer Jumptrack mit erhöhtem Startpunkt entstehen. Diese Route mit einigen Sprüngen führt dann direkt in den Kurs." Diese Strecken, bei denen man im optimalen Fall, ohne in die Pedale zu treten, seine Runde meistern kann, seien für jeden Fitnessgrad und vom Vierjährigen bis zum Senior befahrbar. "Weil unsere Sportwissenschaftler Hügel mit organischen Formen erschaffen, sind die Kräfte, die auf den Körper wirken, extrem gering", weiß der Bikeprofi.

Auch wenn die Jugendlichen vom Workshop des Fördervereins Pumptrack Wunsiedel und des Jugendzentrums bei den groben Arbeiten an den ersten Tagen nicht viel helfen können, langweilig wird ihnen nicht. Die Radbegeisterten nutzen diese Zeit, um die Buchstaben "Pumptrack Wunsiedel" aus Holz zu bauen. Diese werden zum Abschluss mit in die Anlage eingearbeitet. "Natürlich werden die Jugendlichen uns auch bei den Feinheiten an der Strecke unterstützen", erzählt die Vorsitzende des Fördervereins Jasmin Thoma. Schließlich würde die Anlage nach den Wünschen und Vorlieben der Wunsiedler Jugendlichen entstehen. "Gerade bei den abschließenden Feinarbeiten können die Nachwuchsradler mit reichlich Proberunden und tatkräftig mit der Schaufel helfen", erzählt Specht. Zwar werde die Strecke in Wunsiedel nicht wie der Selber Kurs mit Asphalt überzogen, der Haltbarkeit solle dies aber keinen Abbruch tun. "Weil die Bahn noch mit gut 30 Zentimetern Frostschutzschotter stabilisiert wird, werden auch bei Fahrten im Regen nicht direkt Spuren oder Rinnen entstehen", verspricht der Geschäftsleiter.

"Die offizielle Eröffnung ist für den 28. September geplant", verrät Jasmin Thoma. Bis dahin sei die Begrünung schon etwas angewachsen und würde der Strecke zusätzlichen Halt und eine schönere Optik verleihen. Zur Eröffnung sei dann ein großes Fest mit Ehrengästen und Radsportgrößen geplant.

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David Trott
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Veröffentlicht am:
06. 08. 2019
17:22 Uhr

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Autor

David Trott

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Veröffentlicht am:
06. 08. 2019
17:22 Uhr



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