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Wunsiedel

Weißenstädter Heft blickt in der Zeit zurück

Ab Sonntag ist Band 84 der Schriftenreihe erhältlich. Es gibt historische Bilder zu sehen, Amüsantes und Spannendes zu lesen.



Der Gasthof "Zur Eisenbahn" ist Thema im neuesten Weißenstädter Heft, das ab Sonntag zu haben ist.	Repro: pr.
Der Gasthof "Zur Eisenbahn" ist Thema im neuesten Weißenstädter Heft, das ab Sonntag zu haben ist. Repro: pr.  

Weißenstadt - Ab dem Weißenstädter Weihnachtsmarkt am Sonntag ist das 84. Weißenstädter Heft erhältlich. Und da kann beim Lesen leicht ein bisschen Wehmut aufkommen, heißt es in einer Mitteilung aus Weißenstadt. So sei es den vielen Autoren erneut gelungen, alle Leser gut zu unterhalten. Mundartbeiträge und Historisches wechseln ab.

Ein Highlight des 84. Heftes ist sicher die Geschichte "Besuch van Enkala", die Angela Reul in heimischer Mundart verfasste. Dass Weißenstadt einmal Basis für die Segelflieger der Luftsportvereinigung Marktredwitz-Wunsiedel war, recherchierte Heinz Adam. Er berichtet über Starts und Landungen auf dem Gelände des heutigen Weißenstädter Sees. Mit dem Thema "Faksimiles" setzt sich Peter Machold, der über eine hochwertige Sammlung verfügt, auseinander. Adolf Horn, der Archivar der evangelischen Kirche Weißenstadts, berichtet über Geschichte und Inhalt des Pfarrarchivs, einem der ältesten Bayerns und über die Geistlichen der Weißenstädter Gemeinde von 1945 bis heute. Außerdem berichtet Horn über ein starkes Erdbeben im Jahr 1782.

Was gab es nicht alles für Geschäfte und Läden in Weißenstadt? Mit Werbeanzeigen aus der Nachkriegszeit gewährt Dieter Schmidt einen Blick in die vergangenen Tage. Anhand des Lebens des ehemaligen Zahnarztes Robert Wagner zeigt Dr. Bert Wagner, sein Sohn, auf, dass Europa eigentlich durch 100 Jahre Weltkrieg geprägt ist. Einen Nachruf auf Dr. Bert Wagner, der viele Berichte in den Weißenstädter Heften verfasste, schreibt Dieter Schmidt. Man erkennt darin, wie verdienstvoll sein Wirken für Weißenstadt, speziell für die AG Heimatkunde, war. Der Bahnhof war früher Wirtschaftszentrum Weißenstadts. Dazu gehörte auch der "Gasthof zur Eisenbahn". Dessen Geschichte lässt Fritz Kreuzer wieder lebendig werden. Schließlich kommt der Leser auch in den Genuss eines Flugblatt über das zweite Volksschwimmen im Weißenstädter See 1978.

Wie warben Weißenstädter Geschäftsleute wohl 1913, ein Jahr vor dem "Großen Krieg", um Kunden? Was versteht man unter dem "Ostmärker"? Antworten gibt das neue Weißenstädter Heft. Als amüsant preisen die Macher eine Mundart-Geschichte von Ilse Kuklok "Ich gengad so geern amol widda groß aus".

30 Jahre ist es nun her, seitdem die Berliner Mauer fiel. Dieter Schmidt berichtet darüber, wie es früher war, welche Schutzmaßnahmen die DDR ergriff, um Flucht zu vermeiden.

Der "Krankenhausbrunnen", wohl für alle Weißenstädter der beliebteste Brunnen der Stadt und von Christian Neuper geschaffen, hat nun seinen neuen Platz im Kurpark. Adolf Horn zeichnet die Geschichte des Brunnens auf. Ein anderes Thema ist die "Weißenstadter Zeitung". Mit dem "Gesetz über die totale Kriegsführung" kam am 24. April 1943 das Aus für die Zeitung. Eine entsprechende Großanzeige ist im Heft abgedruckt.

Außerdem sind viele seltene Bilder aus der Weißenstädter Geschichte zu sehen. Den Umschlag ziert der Mitteilung zufolge ein Foto des Weißenstädter Bahnhofs: Von 1899 an stand er gegenüber dem Gasthaus "Krokodil" und der Brauerei Michael.

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Das neue Heft ist ab dem Weihnachtsmarkt am 1. Dezember erhältlich. Es kann in der Raiffeisenbank, der Post und der Tourist-Info erworben werden.

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Veröffentlicht am:
25. 11. 2019
18:12 Uhr

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25. 11. 2019
18:12 Uhr



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