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Wunsiedel

Welpen und Finken aus Tiertransport wohlauf

Mitte Mai hat das Tierheim Breitenbrunn 250 Vögel und 27 Hundewelpen aus einem illegalen Tiertransport aufgenommen. Wenn alles gut läuft, könnten die Tiere bald vermittelt werden.



Tierheim Breitenbrunn
  Foto: Flo Miedl

Wunsiedel - Die 27 Hundewelpen und 250 Finken, die das Tierheim Breitenbrunn Mitte Mai aus einem illegalen Tiertransport bei Waidhaus aufgenommen hat, erholen sich gut. Das berichtet Tierheim-Leiterin Manuela Marth auf Nachfrage der Frankenpost.

Kleinere Schwierigkeiten habe es bei den Welpen nur anfangs gegeben. "Sie waren ja total verwurmt, also mussten wir sie entwurfen. Das hat die Hunde ziemlich geschlaucht", berichtet die Tierheim-Leiterin. Doch auch das hätten sie inzwischen gut weggesteckt.

Verhaltensauffällig seien die Welpen - obwohl einige zu jung von ihren Müttern getrennt wurden - nicht. "Das ist aber schwer zu beurteilen, weil sie ja noch in Quarantäne sitzen und damit isoliert sind." Gassi gehen und draußen andere Hunde treffen ist also tabu. Die Tierheim-Mitarbeiter geben sich Mühe, die Welpen trotzdem so gut es geht zu sozialisieren: "Wir versuchen sie so gut wie möglich zu beschäftigen, spielen etwa mit ihnen."

Die 250 Finken bewohnen derweilen einen eigenen Raum. Eine Notlösung, denn auf so viele Vögel war man in Breitenbrunn nicht eingestellt. Manuela Marth ist trotz der hohen Anzahl zuversichtlich, alle vermitteln zu können. "Es gibt für Finken viele Liebhaber, die welche nehmen würden."

Doch noch gehören die Vögel dem Tierheim nicht. "Der Eigentümer hat sein Eigentum an der Hunden abgetreten, an den Finken aber noch nicht. Das ist ein bisschen merkwürdig, immerhin handelt es sich dabei um ein und dieselbe Person", sagt Marth. Allerdings ist sie optimistisch, dass das noch passiert.

Momentan ist das Tierheim Breitenbrunn "absolut ausgelastet". Aber bald könnte es wieder besser aussehen: "Wir haben schon direkt nach dem Transport viele Anfragen für die Welpen bekommen, mussten die Leute aber vertrösten. Wenn die Quarantäne vorbei ist, rechnen wir aber damit, dass Interessenten sich schnell melden."

 

 

 

Autor

Laura Schmidt
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Veröffentlicht am:
12. 06. 2019
12:05 Uhr

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Laura Schmidt

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12. 06. 2019
12:05 Uhr



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