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Bayern Hof

Aus im Sechsmeterschießen

Die SpVgg Bayern Hof zieht bei der bayerischen Hallenmeisterschaft ins Halbfinale ein. Doch der FC Gundelfingen ist vom Punkt glücklicher.



Der Hofer Adam Hajek (Mitte) setzt sich im Halbfinale gegen zwei Gundelfinger Akteure durch.	Foto: BFV
Der Hofer Adam Hajek (Mitte) setzt sich im Halbfinale gegen zwei Gundelfinger Akteure durch. Foto: BFV  

Es wäre zu schön gewesen - doch der große Coup gelang den Bayernliga-Fußballer der SpVgg Bayern Hof dann doch nicht. Im Halbfinale der 37. Bayerischen Hallenmeisterschaft des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) war Schluss für die Mannschaft von Trainer Alexander Spindler.

Das Hofer Team

Trainer Alexander Spindler setzte bei der bayerischen Hallenmeisterschaft folgende Spieler ein: David Guyon (Tor), Loris Vogel, Ondrej Chocholousek, Yannick Schuberth, Nico Schmidt, Mikel Seiter, Harald Fleischer, Adam Hajek, Tom Feulner, Kevin Winter, Patrik Kavalir.

 

Der oberbayerische Vertreter Grün-Weiß Ingolstadt sicherte sich am Samstag vor 768 Zuschauern in der Halle von Stadtbergen bei Augsburg den Titel des im Modus Futsal ausgetragenen Turniers. Der Kreisklassist besiegte im Finale den FC Gundelfingen (Landesliga) mit 1:0. Der schwäbische Vertreter hatte zuvor im Halbfinale die SpVgg Bayern Hof mit 3:2 nach Sechsmeterschießen bezwungen.

 

Der Hofer Coach nahm die Niederlage gelassen. "Wir sind gut durch die Vorrunde gekommen. Aber im Halbfinale hatten wir dann Probleme und ohnehin etwas Glück, dass wir ins Sechsmeterschießen gekommen sind. Und das ist dann eben auch etwas Glückssache", kommentierte er den verpassten Anlauf auf den bayerischen Hallentitel.

Hof startete bestens ins Turnier. Gegen den Gastgeber TSV Leitershofen (Schwaben/Kreisklasse) ließen die Spindler-Schützlinge nichts anbrennen und siegten klar mit 4:1. Allein Patrik Kavalir gelangen hier drei Treffer. Den vierten steuerte Harald Fleischer bei.

In der zweiten Partie wartete mit dem FC Grün-Weiß Ingolstadt der spätere Turniersieger. Die Hofer machten das Spiel - und kurz vor Schluss auch das 1:0 durch Harald Fleischer. Doch die Oberbayern schlugen Sekunden vor dem Abpfiff noch einmal zurück und trafen zum 1:1-Ausgleich.

Im dritten Gruppenspiel gegen den A-Klassisten SG Etzenricht/Luhe-Wildenau verpasste es die SpVgg Bayern Hof auf den ersten Platz zu springen. Sie siegte nur 2:0, Ingolstadt hatte zuvor 3:0 gewonnen. Bereits nach fünf Minuten stand es durch Treffer von Kevin Winter (4.) und einem Eigentor der Oberpfälzer 2:0. Danach hatten die Hofer noch Chancen zuhauf, doch ein weiterer Treffer sollte nicht mehr fallen. So zog die SpVgg Bayern wegen des schlechteren Torverhältnisses lediglich als Tabellenzweiter der Gruppe A ins Halbfinale ein.

"Gegen Etzenricht haben wir wohl unsere Chance aufs Finale verpasst", meinte im Nachgang Trainer Alexander Spindler. Zwar seien mit ihnen und Ingolstadt und dem FC Gundelfingen und dem Vorjahressieger Türkspor Nürnberg aus der mittelfränkischen Bezirksliga die besten vier Mannschaften weitergekommen, wie Spindler sagte. Gerade den Titelverteidiger aber hatte der Hofer Coach dabei als "vielleicht etwas schwächer" gesehen.

Gundelfingen aber, der Sieger der vermeintlich schwereren Gruppe B, machte Hof im Halbfinale richtig Probleme. "Wir sind nicht ins Spiel gekommen", analysierte Spindler. Als Gundelfingen dann zwei Minuten vor dem Abpfiff in Führung ging, schien die Partie bereits gelaufen. Doch Nico Schmidt donnerte einen kurz abgelegten Freistoß zum Ausgleich ins Netz. Sekunden vor Schluss - Hof hatte die Mannschaftsfoulgrenze erreicht - parierte Torwart David Guyon einen Zehn-Meter-Strafstoß von Manuel Müller. Wenige Minuten später sollte ausgerechnet er den letzten Sechsmeter zum 3:2-Sieg seiner Mannschaft verwandeln. Die Hofer Kavalir und Fleischer hatten ebenso wie der Gundelfinger Fabio Kühn verschossen.

Auch Endspielgegner FC Grün-Weiß Ingolstadt musste im zweiten Semifinale gegen Titelverteidiger Türkspor Nürnberg ins Sechsmeterschießen und gewann 4:3. Der oberbayerische Kreisklassist behielt dann gegen den schwäbischen Landesligisten FC Gundelfingen mit 1:0 die Oberhand. Den Treffer erzielte - der Modus erlaubt es - ausgerechnet ein Gastspieler: Tobias Strobl, der Trainer des Regionalligisten FC Ingolstadt 04 II war erfolgreich.

Die vier besten Mannschaften freuten sich zusätzlich über das von Sponsor Lotto Bayern ausgelobte Preisgeld: 1500 Euro für den Sieger, 1000 für den Zweiten und jeweils 750 Euro für die beiden weiteren Halbfinalisten.

Alles in allem war es dann also doch ein "gelungener Mannschaftsausflug", wie der Hofer Spielleiter Thomas Popp bemerkte. Wenn auch nur elf Spieler eingesetzt wurden, so war doch der gesamte Kader an Bord des Mannschaftsbusses, als die SpVgg Bayern Hof morgens um 7 Uhr nach Augsburg aufbrach. "Das Wichtigste ist, dass nun alle verletzungsfrei wieder nach Hause fahren", sagte Popp am Telefon kurz vor der Rückfahrt nach Hof.

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Thomas Schuberth-Roth, Dirk Meier
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Veröffentlicht am:
26. 01. 2019
19:49 Uhr

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26. 01. 2019
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