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Bayern Hof

Die offene linke Seite

SpVgg Bayern Hof kontert den ASV Neumarkt aus und siegt 3:0. Der Fußball-Bayernligist macht damit beste Werbung für den Pokalschlager gegen die SpVgg Bayreuth.



Patrik Kavalir (rechts) hatte ein weiteres Hofer Tor auf dem Schlappen, doch scheiterte er ebenso wie kurz vor dem Schlusspfiff sein Sturmpartner Kaan Özdemir (Mitte). Foto: Frank Unglaub
Patrik Kavalir (rechts) hatte ein weiteres Hofer Tor auf dem Schlappen, doch scheiterte er ebenso wie kurz vor dem Schlusspfiff sein Sturmpartner Kaan Özdemir (Mitte). Foto: Frank Unglaub  

SpVgg Bayern Hof: Guyon - Miranda, Chocholousek, Feulner, Schuberth, Seiter, Schraps, Winter (72. Vogel), Kyndl (61. Schmidt), Hajek (46. Özdemir), Kavalir.

ASV Neumarkt: Haid - Schoen, Stephan, Bindner, Grunner (69. Bulinger), Schrödl (46. Semmler), Ammon, Haubner, (46. Mjaki), Iatrou, Marx, Moratz.

Schiedsrichter: Speckner (Runding). - Zuschauer: 702. - Tore: 2. Min. Hajek 1:0, 23. Min. Winter 2:0, 32. Min. Seiter 3:0.

18.08.2018 - SpVgg Bayern Hof - ASV Neumarkt 3:0 - Foto: Mario Wiedel

SpVgg Bayern Hof - ASV Neumarkt 3:0
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Während die Spieler des ASV Neumarkt auf Geheiß ihres Trainers noch zum Auslaufen über den Rasen der Grünen Au trabten, feierten die Hofer bereits lautstark ihren vierten Saisonsieg in der Kabine. Und der junge Hofer Coach Alexander Spindler kam sehr entspannt zur Pressekonferenz, auf dem Arm - im Trikot der Gelb-Schwarzen - seinen knapp einjährigen Sohn Joshua. "Das frühe 1:0 hat uns in die Karten gespielt", resümierte er.

Tatsächlich war es ein Auftakt nach Maß für seine Elf: Bereits in der zweiten Minute kullerte der Ball ins Neumarkter Tor, Adam Hajek hatte sich nach einem weiten Schlag von Miranda aus der eigenen Hälfte links durchgesetzt und aus spitzem Winkel Gäste-Torwart Maximilian Haid überlistet.

Spindler freute sich, dass sein akribisch ausgetüftelter Matchplan einmal mehr voll aufgegangen war: Denn in der Folge beherrschten die Hofer, bei denen der zuletzt herausrotierte Kapitän Christian Schraps wieder seinen angestammten Platz im Mittelfeld einnahm, das Geschehen auf dem Platz - ohne allerdings zunächst für weitere Torgefahr zu sorgen. "Wir wollten stabil in der Defensive stehen und nach Ballgewinn schnell zum Abschluss kommen", so Spindler. Er durfte zufrieden sei., der Plan ging auf - zu einhundert Prozent gerade in der ersten Hälfte. Hinten ließ die Viererkette nichts anbrennen - Torwart Guyon wurde lediglich bei zwei Schüssen aus der Distanz auf die Probe gestellt -, und vorne nutzte man die sich bietenden Chancen mit hoher Effizienz.

Ein Vorhaben, wie es ursprünglich auch Gästetrainer Marco Christ verfolgte: "So wie Hof tief stehen und blitzartig Nadelstiche nach vorne setzen - und vielleicht das eine oder andere Tor machen." Das sei das Ziel gewesen. Doch der Trainer des ASV Neumarkt, der in der Vorsaison noch in der Südgruppe der Bayernliga spielte und diese Saison dem Norden zugeteilt wurde, sagte auch gleich, warum seine Mannschaft diese Vorgabe nicht umsetzte: "Ich habe vor allem in der ersten Halbzeit keine Laufbereitschaft gesehen und keinen Willen. Wenn du das vermissen lässt, dann kannst du nichts holen." So sei für ihn "der Käse nach 32 Minuten eigentlich schon gegessen" gewesen, sagte Christ.

Denn: Nach einer guten halben Stunde stand es bereits 3:0. Die SpVgg Bayern Hof hatte mit zwei blitzsauberen Kontern auf eigenem Platz getroffen: In der 23. Minute hatte sich Matej Kyndl auf der linken Seite auf Höhe der Mittellinie durchgesetzt und klug in den Lauf von Winter gepasst. Aus gut 20 Metern schlenzte der Mittelfeldspieler - er ist mit nun vier Treffern der beste Torschütze im Hofer Team - den Ball gekonnt über Gästekeeper Haid hinweg ins Tor.

Und nur knapp zehn Minuten später ging es wieder viel zu schnell für die Gäste - und wieder ging es schulbuchmäßig über die linke Seite. Da hatte der ASV erstmals mit zwei Schüssen aus der Distanz für einen Hauch von Gefahr gesorgt, als Kyndl in einen zu kurz geratenen Eckball der Gäste spritzte und Patrik Kavalir auf die Reise schickte. Der setzte zu einem unwiderstehlichen Sprint an, ließ einen Gegner stehen, spielte dann nach innen auf den mitgelaufenen Kyndl und der leitete den Ball weiter auf den freistehenden Seiter, der keine Mühe hatte zum 3:0 einzuschieben.

"Das Spiel in Abtswind bedeutete ein Leistungstief, nach dem wir zu Recht auf die Mütze bekommen haben. Angefangen mit dem Spiel gegen Don Boso, erst recht aber heute haben wir uns daraus herausgearbeitet", freute sich der Hofer Trainer. Und Spindler beschwor einmal mehr die Mentalität und den Mannschaftsgeist. Zwar müsse angesichts des breiten Kaders der eine oder andere aus unterschiedlichsten Gründen mal draußen bleiben, aber: "Das Miteinander stimmt."

Wider Erwarten konnte Spindler nach dem Seitenwechsel etablierte Stammkräfte schonen. Für Hajek kam Kaan Özdemir (46.), für Kyndl der junge Nico Schmidt (61.) und Loris Vogel ersetzte Winter (72.). Ein größerer Leistungsknick war dadurch im Hofer Spiel nicht zu erkennen. Zwar gestaltete Neumarkt die Begegnung in der zweiten Hälfte etwas ausgeglichener, und einmal musste Guyon gegen den durchgebrochenen Leon Schoen auch Kopf und Kragen riskieren, um ein Tor zu verhindern, aber dennoch hatten die Gastgeber weiterhin die klareren Einschussmöglichkeiten. In der Schlussphase versäumten es Özdemir, Schmidt und Kavalir das Ergebnis auszubauen.

Trainer Alexander Spindler hatte nach der Partie bereits den Pokalschlager gegen die SpVgg Bayreuth am morgigen Dienstag, 18.15 Uhr auf der Grünen Au, im Blick: "Das Spiel heute stimmt mich positiv für die Aufgabe gegen den Regionalligisten." Die beiden leicht angeschlagen vom Platz geholten Hajek und Kyndl werden beide im Kader stehen, gab der Trainer Entwarnung.

 

SpVgg Bayern Hof - ASV Neumarkt 3:0

Autor

Thomas Schuberth-Roth
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
18. 08. 2018
16:53 Uhr

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Autor

Thomas Schuberth-Roth

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Veröffentlicht am:
18. 08. 2018
16:53 Uhr



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