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Bayern Hof

Hof ist wieder da

Nach fünf Spielen ohne Sieg ist die SpVgg Bayern Hof zurück in der Erfolgsspur: Am Samstagnachmittag gewann das Team von Trainer Alexander Spindler mit 3:0 gegen den Würzburger FV.



SpVgg Bayern Hof - Würzburger FV 3:0

SpVgg Bayern Hof: Guyon - Miranda, Chocholousek, Schuberth, Schraps, Knoll (71. Winter), McLemore (87. Hamann), Fleischer, Hajek, Feulner, Kyndl (78. Kavalir).

Ein ehrgeiziger Typ

Hof ist wieder da. Aber was bedeutet das für die Zielsetzung? Alexander Spindler sagt: "Ich bin ein ehrgeiziger Typ, deshalb setze ich gerne optimistische Ziele." Über einen bestimmten Tabellenplatz will der Coach aber (noch) nicht reden. Eher solle sein Team folgendes verinnerlichen: "Wenn wir so spielen, können wir jeden Gegner schlagen." Die Bayern sind nun Sechster.

Würzburger FV: Koob - Lorenz, Drösler, Müller, Hofmann, Istrefi, Dan, Fries, Schömig (71. Barthel), Hänschke, Michel (84. Kadiric).

Schiedsrichter: Ehrnsperger (Ensdorf). - Zuschauer: 395. - Tore: 9. Min. Knoll 1:0, 12. und 68. Min. McLemore 2:0 und 3:0.

03.11.2018 - SpVgg Bayern Hof - Würzburger FV - Foto: Mario Wiedel

SpVgg Bayern Hof - Würzburger FV 3:0 Hof
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Zwei Trainer, zwei Gefühlswelten. Genau das gab es am Samstagnachmittag auf der Grünen Au zu sehen. Auf der einen Seite Alexander Spindler. Ein Mann, der während eines Fußballspiels relativ gelassen wirkte, an der Seitenlinie nur selten eingreifen musste - und nach dem Schlusspfiff schnell wieder mit seinem kleinen Sohn herumalbern durfte. Auf der anderen Seite: Marc Reitmaier. Ein Mann, der genervt wirkte. Einer, der viel gestikulierte - und einer, der seine Ersatzspieler schon nach 13 Spielminuten zum Aufwärmen schickte. Warum? Weil ihm das, was das Stammpersonal auf dem Rasen bot, überhaupt nicht gefiel.

Mit 3:0 siegte die SpVgg Bayern Hof in der Bayernliga Nord gegen den Würzburger FV. Die einen, betreut von Spindler, machten dabei so ziemlich alles richtig. Die anderen, betreut von Reitmaier, bekamen kaum einen Fuß auf den Boden. Und so ist es kein Wunder, dass die Statements der Trainer nach Spielende höchst unterschiedlich ausfielen. Spindler: "Heute muss man unsere Mannschaftsleistung wirklich einmal herausheben. Wir haben kompakt verteidigt und waren vor dem gegnerischen Tor sehr kaltschnäuzig. Das erfüllt mich mit Stolz." Reitmaier: "Was Kampfgeist und Leidenschaft angeht, haben wir einiges vermissen lassen."

Der Würzburger Coach war mit seiner Analyse noch nicht am Ende. Er legte nach: "Unsere ersten beiden Gegentore haben nichts mit Defensivverhalten zu tun." Irgendwann wollte er es gut sein lassen. Er richtete den Blick nach vorne.

Zurück schaute Spindler noch einmal. Sein Team zeigte, besonders in der ersten Halbzeit, erfrischenden Offensivfußball. Andreas Knoll und Malik McLemore, die jeweils mutterseelenallein vor dem WFV-Tor auftauchten, stellten mit ihren Treffern die Weichen früh auf Sieg. Überhaupt stiftete das Duo in der gegnerischen Hälfte sehr viel Unruhe - ebenso wie Matej Kyndl und Adam Hajek. Diese Vier gönnten der Gästeabwehr kaum eine Verschnaufpause. Und so hätten die Hofer zur Pause durchaus auch 3:0 oder 4:0 führen können.

Auf der anderen Seite war im ersten Durchgang nichts los. Die Hofer Abwehr wirkte sattelfest, sie wurde vom enttäuschenden Tabellendritten aber auch nicht gefordert. So hatte Yannick Schuberth zunächst einen verhältnismäßig ruhigen Arbeitstag. Der Außenverteidiger der Bayern war nach Spielschluss mehr als erleichtert: "Endlich hat es wieder mit einem Sieg geklappt. Es war eine sehr harte Zeit für uns."

Der Abwehrspieler spricht damit die jüngste Hofer Negativserie an. Fünf Partien in Folge hatten die Hochfranken nicht gewinnen können - eben bis zum Samstagnachmittag. "Wir wollten hier ein anderes Gesicht zeigen. Wir wollten zeigen, dass wir wieder in die Erfolgsspur zurückkommen können. Das ist uns, denke ich, eindrucksvoll gelungen", betonte Schuberth.

In der zweiten Hälfte kam auf Schuberth und Co. dann schon etwas mehr Arbeit zu. Würzburg traute sich im Spiel nach vorne etwas mehr zu, allerdings sprang dabei lediglich ein Pfostenschuss in der 77. Minute heraus. Ansonsten stand die Hofer Defensive kompakt, sie hielt die Räume eng und ließ ein temporeiches Offensivspiel des Gegners so gar nicht erst zu. Die Null stand.

Und vorne wurde aus der Zwei noch eine Drei. McLemore wertete seinen starken Auftritt mit seinem zweiten Treffer noch zusätzlich auf. Das 3:0 war damit auch so etwas wie das i-Tüpfelchen auf einen nahezu perfekten Hofer Nachmittag.

Nahezu perfekt? Wer Spindler kennt, der weiß, dass der Coach auch im Siegesfall immer wieder den ein oder anderen Kritikpunkt anbringen will. So auch am Samstag: "Die letzten fünf bis zehn Minuten vor der Halbzeit haben mir nicht so gefallen. Da waren wir zu weit von den Leuten weg - und deshalb musste ich das in der Kabine auch deutlich ansprechen." Das klingt nach Meckern auf hohem Niveau.

Verleiht dieser klare Heimsieg gegen ein Team aus dem oberen Tabellendrittel jetzt einen Schub für kommende Aufgaben? Eine Antwort darauf werden die Hofer schon am Samstag geben. Um 14 Uhr empfangen sie den SV Seligenporten - und vor dem hat Bayern-Coach Spindler allerhöchsten Respekt: "Für mich ist das in der Bayernliga ganz klar die Mannschaft der Stunde." Von den vergangenen 13 Spielen verlor der SV nur ein einziges, jüngst gab es einen klaren 4:0-Heimsieg gegen Jahn Forchheim.

Verstecken will sich bei der SpVgg Bayern aber niemand - das verdeutlichen die Worte von Außenverteidiger Schuberth: "Bis zur Winterpause sind es noch drei Spiele. Die wollen wir alle gewinnen." Das Hofer Selbstvertrauen, mit einem Schlag ist es wieder da.

Autor
Hannes Huttinger

Hannes Huttinger

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Veröffentlicht am:
02. 11. 2018
18:15 Uhr

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Hannes Huttinger

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Veröffentlicht am:
02. 11. 2018
18:15 Uhr



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