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Bayern Hof

Jonas Lang hält den Sieg fest

Fußball-Bayernligist SpVgg Bayern Hof gewinnt gegen den TSV Abtswind. Dabei haben die Bifano-Schützlinge aber viel Glück - und einen Torwart in Topform.



SpVgg Bayern Hof - TSV Abtswind 3:2 Hof
  Foto: Mario Wiedel

SpVgg Bayern Hof - TSV Abtswind 3:2

SpVgg Bayern Hof : Lang - Chocholousek, Seidel, Schraps, Sevcik, Bifano, Seifert, Hajek, Feulner, Kavalir (85. Schmidt), Holek (69. Fischer).

TSV Abtswind: Reusch - Ruft, Graf, Wirsching, Endres, Wolf, Dietl (78. Hummel), Dußler, Herrmann, Sturm (58. Hillenbrand), Steinmetz (46. Lehmann).

Schiedsrichter : Götz (Schwandorf). - Zuschauer : 480. - Tore : 34. Min. Kavalir 1:0, 41. Min Hajek 2:0, 53. Min. Graf (Foulelfmeter) 2:1, 59. Min. Dietl 2:2, 73. Min. Hajek 3:2.

"Fußball ist komisch." Der Hofer Trainer Fulvio Bifano konnte nach dem Spiel sein Glück über den 3:2 (2:0)-Heimsieg und die damit verbundenen drei Punkte kaum fassen. Und warum? "Das war heute ein Grottenkick meiner Mannschaft. Wir haben heute das Glück gehabt, das uns in unseren beiden letzten Auswärtsspielen gefehlt hat", analysierte er die vorangegangenen nervenzehrenden 90 Minuten auf der Grünen Au. In Vilzing und Großbardorf, Topmannschaften der Liga, hatte es zuletzt nur zu Unentschieden gereicht, obwohl die Hofer beide Male dem Sieg nahe waren. Und am Samstag brauchte es viel Glück und in Jonas Lang einen Torwart, der in zwei drei Szenen über sich hinauswuchs, um am Ende als Sieger vom Platz zu gehen.

Dabei hatte es zur Halbzeit des Spiels noch ganz anders ausgesehen. Mit einer beruhigenden 2:0-Führung ging es in die Kabine. Doch schon dieses Ergebnis war trügerisch. Bifanos Spieler hatten zuvor alles andere als gut gespielt. "Die Partie in der ersten Hälfte war sehr zerfahren. Und wir schenken uns auch noch durch zwei individuelle Böcke zwei Tore selbst ein", kommentierte Mario Schindler, der Trainer der Unterfranken das Geschehen der ersten 45 Minuten auf dem Rasen. Tatsächlich hatte sich bis zum Halbzeitpfiff herzlich wenig auf dem Feld getan. Beide Teams wollten wohl, brachten aber kaum etwas zuwege.

21.09.2019 - SpVgg Bayern Hof - TSV Abtswind 3:2 - Foto: Mario Wiedel

SpVgg Bayern Hof - TSV Abtswind 3:2 Hof
SpVgg Bayern Hof - TSV Abtswind Hof
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Und dabei war der Einstieg in die Partie verheißungsvoll. Keine Minute war auf der Uhr abgelaufen, als Hajek eine schöne Kavalir-Flanke an den Pfosten köpfte. Doch so flott ging es bei Weitem nicht weiter. Das Spiel entwickelte sich äußerst zäh. Abtswind zog sich tief in die eigene Hälfte zurück und überließ den Gastgebern die Initiative. Die allerdings wussten an diesem Tag nicht so recht was mit ihren Freiheiten anzufangen. Torgefahr jedenfalls entwickelten sie selten. Vor dem Gästestrafraum war die SpVgg Bayern Hof mit ihrem Latein zu Ende.

Und der Gegner? Der entwickelte erst nach einer halbe Stunde Vorwärtsdrang. Dann aber richtig. Nach schnellem und präzisem Kombinationsspiel durchs Zentrum stand Sturm plötzlich einschussbereit vor Lang. Seidel kratzte für seinen schon geschlagenen Torwart den Ball von der Linie.

Ausgerechnet als Abtswind etwas mutiger wurde, profitierte Hof von zwei individuellen Abstimmungsfehlern in der Gästeabwehr. Erst spritzte Kavalir in einen langen Pass von Sevcic und spitzelte den Ball am herauseilenden Torwart vorbei ins Netz. Und wenig später nutzte Hajek ein Missverständnis zum zweiten Hofer Treffer.

Wer jedoch unter den gut 480 Zuschauern meinte, die 2:0-Führung verleihe der Bifano-Elf Sicherheit für die zweiten 45 Minuten sah sich getäuscht. "Wir haben in der Pause unser System umgestellt, wollten aggressiver attackieren und schnell den Anschlusstreffer erzielen", verriet Trainer Schindler die taktische Marschrichtung der Unterfranken nach dem Seitenwechsel. Das Vorhaben gelang. Die Gäste setzten die Hofer nun mächtig unter Druck. Die Gastgeber reagierten nur noch und schienen völlig den Faden zu verlieren. In der 50. Minute konnte Lang einen Wolf-Schuss gerade noch über die Latte lenken. Nur zwei Minuten später war er aber machtlos, Graf verwandelte einen Foulelfmeter. Schiedsrichter Götz hatte nach einem Foul von Chocholousek an Endres im Hofer Strafraum sofort auf den Punkt gezeigt.

Der Anschlusstreffer verhieß nichts Gutes. Die Hofer Abwehr wackelte bedenklich. Nur fünf Minuten später fiel der Ausgleich. Ein Dietl-Schuss war unhaltbar für Lang im Tor eingeschlagen. Und Abtswind blieb am Dücker. Hofer Entlastungsangriffe hatten Seltenheitswert. Abtswind hatte die Chancen, das Spiel gänzlich zu drehen. Einzig Torwart Lang hatten es die Bifano-Schützlinge in dieser Phase zu verdanken, dass sie im Spiel blieben. Mit zwei tollen Paraden hielt Lang das Unentschieden fest, ein Mal rettete zudem Seifert für seinen schon geschlagenen Torwart.

"Wir haben uns in der zweiten Halbzeit ein klares Chancenplus erarbeitet und waren die bessere Mannschaft. Von Hof war nicht mehr viel zu sehen. Klar ist man dann enttäuscht, wenn es am Ende nicht reicht", sagte Gästetrainer Schindler. Sein Kollege auf der Hofer Trainerbank wollte dieser Analyse nicht widersprechen und unterschlug dabei sein glückliches Händchen. In der 69. Minute hatte er Fischer für den enttäuschenden Holek auf den Platz geschickt. Und ausgerechnet der ehemaligen Abtswinder wurde zum Wegbereiter für den Siegtreffer. Mit einem wunderbaren Pass bediente er Hajek, und der vollendete zum umjubelten 3:2-Siegtreffer. Wie aus dem Nichts hatte Hof damit zurückgeschlagen. Bis zum Schlusspfiff hatten die Gastgeber noch manch brenzlige Situation zu überstehen, ehe sie die drei Punkte unter Dach und Fach hatten.

"Wir dachten alle, gegen Abtswind wird es einfacher als gegen die Spitzenteams. Aber dem war nicht so", bemerkte der Hofer Coach. "Offenbar kommen wir damit nicht richtig klar. Das zeigt, dass unserem Team wohl noch etwas Reife fehlt", stellte Bifano fest. Er wolle aber nicht den Stab über seine Mannschaft brechen. Letztlich zählten in Situationen wie dieser nur die drei Punkte. "Wir brauchen zwei, drei Siege. Das macht die Köpfe frei. Denn was ich Woche für Woche auf dem Trainingsplatz sehe zeigt mir, dass wir auf dem richtigen Weg sind."

Autor

Thomas Schuberth-Roth
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
21. 09. 2019
17:16 Uhr

Aktualisiert am:
22. 09. 2019
20:02 Uhr

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Autor

Thomas Schuberth-Roth

Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
21. 09. 2019
17:16 Uhr

Aktualisiert am:
22. 09. 2019
20:02 Uhr



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