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Bayern Hof

Kyndl ebnet dem Favoriten den Weg

Die SpVgg Bayern Hof gewinnt den Pokal-Schlager in Selb vor knapp 1000 Zuschauern verdient mit 3:1. Die Kickers bieten dem Bayernligisten lange Paroli.



Packender Zweikampf zwischen dem Hofer Matej Kyndl (links) und dem Selber Petr Rehak. Foto: Mario Wiedel
Packender Zweikampf zwischen dem Hofer Matej Kyndl (links) und dem Selber Petr Rehak. Foto: Mario Wiedel  

Kickers Selb: Maisel - Bösel, Rehak, Kura, Güven, Damrot, Durkan, Sturm (71. Zitterbart), Gezer, Pleva, Caliskan (80. Karatas).

Stimmen zum Spiel

Alexander Spindler, Trainer der SpVgg Bayern Hof: "Es war zunächst verdammt schwer, gegen eine Mannschaft, die tief steht, Lücken zu finden. In der ersten Viertelstunde hat unser Gegen-Pressing überhaupt nicht funktioniert. Nach 45 Minuten hätte es 1:1 stehen können. Nach dem unglücklichen Gegentor war bei einigen Spielern das Pokal-Aus im vergangenen Jahr beim Bezirksligisten in Meeder allgegenwärtig. Doch die Mannschaft hat ruhig und souverän weitergespielt und auf ihre Chancen gewartet. Bei Selb haben dann zunehmend die Kräfte nachgelassen. Am Ende war es dann ein auch in der Höhe verdienter Sieg für uns."

Jakob Schleicher, Trainer von Kickers Selb: " Wenn ich Caliskan nicht auswechseln hätte müssen, wären wir wohl ins Elfmeterschießen gekommen. Hof hat dann einen katastrophalen Fehler von uns eiskalt zur 2:1-Führung ausgenutzt. Meine Mannschaft war stabil gestanden und hat lange Zeit nichts anbrennen lassen. Wer weiß, wie das Spiel gelaufen wäre, wenn der junge Zitterbart das 2:1 gemacht hätte. Aufgrund der Schlussphase geht der Hofer Sieg aber in Ordnung.

Thomas Popp, sportlicher Leiter der SpVgg Bayern Hof: "Es war das erwartet schwere Spiel, das wir verdient gewonnen haben. Selb, mit mehreren ehemaligen Hofer Spielern, ist aggressiv zu Werke gegangen. Dass unser Trainer die Partie nicht auf die leichte Schulter genommen hat, hat die Aufstellung gezeigt."

Martin Damrot, Kapitän von Kickers Selb: "Glückwunsch an die Hofer, sie haben verdient gewonnen. Aber auch wir können stolz auf unsere Leistung sein. Leider haben uns individuelle Fehler auf die Verliererstraße gebracht." B. N.

 

SpVgg Bayern Hof: Guyon - Schuberth, Vogel, Chocholousek, Seiter (80. Fleischer), Schraps, Winter (88. Oxenfart), Feulner, Hajek, Kyndl, Kavalier (52. McLemore).

 

Schiedsrichter: Potemkin (SV Friesen). - Zuschauer: 1000. - Tore : 47. Min. Caliskan 1:0, 57. und 82. Min. Kyndl 1:1 und 1:2, 90.(+1) Min. Schraps 1:3.

Keine Frage: Es war mehr als nur ein Pokalspiel, das Aufeinandertreffen der SpVgg Bayern Hof beim aufstrebenden Bezirksligisten Kickers Selb. Es war auch eine Prestige-Duell. Dort, wo die Hofer derzeit spielen, in der Bayernliga, da wollen die Kickers einmal hin, auch wenn dies der Selber Trainer Jakob Schleicher - zumindest öffentlich - weit von sich weist.

Beide Mannschaften schickten ihre derzeit stärkste Elf aufs Feld, wie die Trainer bestätigten. Mit dem länger verletzten Fernando Redondo fehlte bei den Kickers allerdings ein wichtiger Führungsspieler. Neuzugang Jonas Zeidler vom FC Marktleuthen hatte noch keine Freigabe erhalten.

09.08.2018 - Kickers Selb - SpVgg Bayern Hof 1:3 - Foto: VER_MaWi_Pro PI MAWIYMario Wied

Kickers Selb - SpVgg Bayern Hof 1:3
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"Du kannst als Bayernligist heute nur verlieren", hatte Hofs Coach Alexander Spindler vor dem Anpfiff ein durchaus mulmiges Gefühl. Allerdings räumte er gleich alle Zweifel beiseite: "Wir sind ambitioniert und wollen im Pokal möglichst weit kommen."

Und so traten die Hofer auch auf. Man merkte, dass sie die Partie richtig ernst nehmen. Sie trafen dabei aber auf eine hoch motivierte Selber Mannschaft, die sich ebenfalls viel vorgenommen hatte und den Hofern lange Zeit Paroli bot.

Wegen des riesigen Zuschauerandrangs - für die Kickers war es mit knapp 1000 Besuchern die größte Kulisse in der noch jungen Vereinsgeschichte - und weil Hofer Fans pünktlich zum Anpfiff gelbe Bengalos zündeten, begann die Partie mit gut fünfzehnminütiger Verspätung.

Beide Teams waren sofort hellwach und suchten schnörkellos den Weg zum gegnerischen Tor. Die erste große Chance hatte der Bayernligist in der 16. Minute, als sich Schuberth, nach herrlicher Vorarbeit von Schraps, auf der rechten Seite durchsetzte und ins Zentrum flankte. Feulner nahm die Kugel aus 18 Metern direkt. Für seinen bereits geschlagenen Keeper rettete Kura auf der Torlinie. Das hätte die Hofer Führung sein können. Und etwa fünf Minuten später zog Winter aus 16 Metern ab - Torhüter Maisel brachte gerade noch die Arme hoch.

Die größte Chance der Gastgeber bot sich kurz vor dem Pausenpfiff dem ehemaligen Hofer Sturm. Er hatte, wohl etwas aus abseitsverdächtiger Position, plötzlich freie Bahn in Richtung Hofer Tor. Mit den Fingerspitzen lenkte Guyon den strammen Sturm-Schuss aus 16 Metern noch über den Kasten .

Mit einem Paukenschlag oder Auftakt nach Maß begann für den Bezirksligisten die zweite Halbzeit: Gezer legte den Ball bei einem Freistoß aus gut 20 Metern zu Damrot quer. Der fackelte nicht lange, zog ab, und die Kugel prallte von einem Hofer Abwehr-Bein zum am Fünfmeter-Raum freistehenden Caliskan. Der ehemalige Hofer und Selbitzer hatte keine Mühe, zum viel umjubelten 1:0 einzuschieben. Eine Überraschung lag jetzt in der Luft.

Die SpVgg Bayern antwortete mit wütenden Angriffen. Und der Ausgleich ließ nicht allzu lange auf sich warten. Kyndl stand bei einem Eckball goldrichtig - 1:1. Nun hatte die Selber Hintermannschaft um den überragenden Abwehrchef Kura Schwerstarbeit zu leisten. Dennoch boten sich den Kickers immer wieder Konterchancen. So hatte in der 71. Minute der kurz zuvor eingewechselte Zitterbart die Riesenmöglichkeit zum 2:1. Guyon kam bei einem langen Ball zu zögerlich aus seinem Kasten, und der Selber stand plötzlich völlig frei. Vor dem Hofer Schlussmann versagten Zitterbart jedoch die Nerven, Guyon war nun zur Stelle.

Das sollte sich aus Selber Sicht rächen. Als Karatas bei seiner ersten Aktion im Mittelfeld den Ball vertändelte, ging es bei den Gelb-Schwarzen schnell. Bei einer Flanke in den Strafraum stand erneut Kyndl goldrichtig und köpfte zum 2:1 ein. Wenig später hätte Hajek für klare Verhältnisse sorgen können. Freistehend vor Torwart Maisel setzte er den Ball Zentimeter am rechten Pfosten vorbei. Den Deckel drauf machte schließlich Schraps Nachspielzeit mit einem platzierten Flachschuss aus etwa 14 Metern. 

Kickers Selb - SpVgg Bayern Hof 1:3

Autor
Bernd Nürnberger

Bernd Nürnberger

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Veröffentlicht am:
08. 08. 2018
20:46 Uhr

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Bernd Nürnberger

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08. 08. 2018
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