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Bayern Hof

Kyndl mit Köpfchen

Das 1:0 besorgt der Top-Torjäger der SpVgg Bayern Hof selbst, das zweite bereitet er vor: Mit 2:1 gewinnt die Spindler-Elf im vorletzten Bayernliga-Spiel dieser Saison in Vach.



Jubelpose: So sehen die Fans der SpVgg Bayern Hof Matej Kyndl am liebsten. Archivfoto: Mario Wiedel
Jubelpose: So sehen die Fans der SpVgg Bayern Hof Matej Kyndl am liebsten. Archivfoto: Mario Wiedel  

ASV Vach : Dirr - Gambel, S. Röder, Meleleo, R. Röder, Konrad, Krapfenbauer (78. Pishdar),Takmak, Kohl, Hufnagel (78. Haas), Schwesinger (87. Tischler).

Wichtiges Puzzleteil im Hofer Kader

Bereits am Freitagabend hat sich mit Matej Kyndl ein weiterer Spieler an den Verein gebunden. Der mit 16 Saisontoren interne Torschützenkönig der Hofer geht somit in seine dritte Saison im gelb-schwarzen Trikot. Für Kyndl, der auch andere Offerten vorliegen hatte, sprach nach eigenem Bekunden vor allem das Gesamtpaket für den Verbleib in Hof. Der 26-jhrige Tscheche will künftig seinen Lebensmittelpunkt in die Saalestadt verlegen und sich hier auch eine berufliche Zukunft aufbauen. Der Verein wird ihn hierbei tatkräftig unterstützen und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem sympathischen Sturmtank. T.P.

 

SpVgg Bayern Hof: Lang - Vogel, Chocholousek, Schraps, Winter, Fleischer, Hajek, Feulner, Kyndl (87. Schuberth) , Kavalir (69. Seiter), Bifano (89. Miranda).

 

Schiedsrichter : Götz (TV Wackersdorf). - Zuschauer : 120. - Tore: 36. Min. Kyndl 0:1, 53. Min. Winter 0:2, 90.+3 Min. Meleleo 1:2.

Am Ende stand die pure Freude: Mit dem 2:1 (1:0)-Auswärtserfolg beim ASV Vach hatte die SpVgg Bayern Hof nicht nur drei Punkte aus Vach entführt, sondern auch ihre Bilanz gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel etwas aufpoliert.

Einer, der dafür hauptsächlich verantwortlich zeichnete, war Matej Kyndl. Er unterstrich einmal mehr, wie wichtig er für das Spiel der Hofer ist und entwickelte sich in dieser Partie zum spielentscheidenden Mann. Erst traf er mit dem Kopf (36.), dann legte er per Kopf dem Torschützen des zweiten Hofer Treffers, Kevin Winter, herrlich auf. Zuschauer, die nicht wussten, dass er sich am Abend zuvor bereits für ein weiteres Jahr an die Hofer gebunden hatte (siehe "Wichtiges Puzzleteil im Hofer Kader"), konnten seine Leistung glatt als Bewerbungsschreiben im Verhandlungspoker um einen neuen Vertrag interpretieren. So aber war es wohl die Last, die von seinen Schulter gefallen war, die ihn befreit aufspielen ließ. Kyndl war ein ständiger Unruheherd, immer anspielbar, durchsetzungsstark und nie in den Griff zu bekommen.

Dabei ging es für die auf einem Relegationsplatz rangierende Mittelfranken um viel. Sie mussten gewinne, wollten sie ihre kleine Chance auf den direkten Klassenerhalt wahren. Doch die Gäste aus Oberfranken, für die es rein tabellarisch gesehen um nichts mehr ging, zeigten von Beginn an, dass sie die Punkte nicht herschenken wollten. Zwar erwischte Vach den besseren Start - Rico Röder traf in der 7. Minute per Freistoß aus 18 Metern nur die Unterkante der Latte - , aber in der Folge kam die Mannschaft von Trainer Alexander Spindler immer besser ins Spiel und übernahm nach einer halben Stunde das Kommando auf dem Platz. Die Führung war nach einer Reihe guter Abschlüsse nur eine Frage der Zeit. Nach 36 Minuten, Fleischer hatte nach einem Sturmlauf auf der linken Seite nach innen geflankt, köpfte Kyndl freistehend aus sieben Metern ein. Und drei Minuten später hatten die Vacher Glück: Patrik Kavalir zirkelte einen direkten Freistoß aus 20 Metern über die Mauer an die Unterkante der Latte, von dort sprang der Ball wohl hinter die Torlinie, wie Augenzeugen bestätigten, doch der Schiedsrichter ließ weiterlaufen. "Wir haben es versäumt, uns in dieser Drangphase vor der Halbzeit mit einem weiteren Tor zu belohnen", konstatierte Trainer Alexander Spindler.

 

Nach dem Seitenwechsel setzte Kapitän Christian Schraps bereits in der 46. Minute das erste Hofer Ausrufezeichen mit strammem Distanzschuss. Die Gäste machten dort weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten: druckvoll. Dabei zeigten sie sich allerdings anfällig für Konter: Erneut war es der Vacher Rico Röder, der einen Heber aus gut 25 Meter, Torwart Jonas Lang war aus seinem Tor geeilt, knapp übers Tor setzte (51.). Praktisch im Gegenzug fiel die Vorentscheidung: Ein langer Ball von Harald Fleischer in die Spitze landete auf dem Kopf von Kyndl, der glänzend den in den Strafraum nachrückenden Kevin Winter bediente - 0:2 (53.). Vach war nun sichtlich durchgeschüttelt und Takmak musste in höchster Not gegen Kyndl retten (60.). Adam Hajek, Kavalir, Winter und abermals Kyndl verpassten es in der Folgezeit, mit dem dritten Treffer den Deckel draufzumachen.

Denn auch die sich nun aufbäumenden Vacher kamen noch zu zwei richtig guten Chancen: Julian Konrads Schuss aus halblinker Position sprang von der Unterkante der Latte auch noch an den Innenpfosten, aber nicht ins Tor (63.). Und ein Heber, ebenfalls von Konrad, ging knapp neben den Kasten (74.). Der Anschlusstreffer von Yuri Meleleo, der bereits in der Nachspielzeit einen Abpraller von der Latte im Nachsetzen versenkte, kam zu spät.

"Gemessen an den Spielanteilen und dem klaren Chancenplus war das ein alles in allem verdienter Sieg für uns", stellte Trainer Spindler fest.

Schon am Freitag kommt es für die SpVgg Bayern Hof zum vorgezogenen Finale der Bayernliga-Saison 2018/19: Um 18.30 Uhr ist der SC Eltersdorf zu Gast. Thomas Schuberth-Roth

ASV Vach -

SpVgg Bayern Hof

 

1:2

 

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Veröffentlicht am:
12. 05. 2019
21:40 Uhr

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12. 05. 2019
21:40 Uhr



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