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Bayern Hof

Livestream: SpVgg Bayern Hof - TSV Karlburg

Fußball-Bayernligist SpVgg Bayern Hof steht im Heimspiel am Samstag gegen den TSV Karlburg schon wieder unter Zugzwang. "Nur Punkte bringen Ruhe", weiß Coach Bifano.



Es ist Druck auf dem Kessel: Der Hofer Abwehrspieler Nico Schmidt (links) im verbalen Clinch mit Bernd Rosinger vom SV Seligenporten.
Es ist Druck auf dem Kessel: Der Hofer Abwehrspieler Nico Schmidt (links) im verbalen Clinch mit Bernd Rosinger vom SV Seligenporten.   Foto: red

Fulvio Bifano hat einen Wunsch. Er will das "Hochgefühl nach dem Würzburg-Spiel" wieder spüren. So lange ist das nicht her: Vor sieben Tagen war es, als die SpVgg Bayern Hof bei Bifanos Premiere als Trainer auf der Bank des Bayernligisten 3:2 gegen den Würzburger FV siegte.

Der Gegner: TSV Karlburg

Der TSV Karlburg ist als Meister der Fußball-Landesliga Nordwest in die Bayernliga Nord aufgestiegen.

Mit dem 32-jährigen Markus Köhler hat der TSV den jüngsten Trainer aller Bayernligisten auf der Bank sitzen. Er trat sein Amt in diesem Sommer an. Als Co-Trainer assistiert ihm der vom Würzburger FV gekommene Sebastian Fries. Der 26-jährige Angreifer ist der verlängerte Arm Köhlers auf dem Feld.

Der TSV Karlburg ist aktuell mit sechs Punkten als Elfter einen Rang vor der SpVgg Bayern Hof (vier Punkte) platziert.

Die Tabellennachbarn haben beide bisher drei ihrer fünf Spiele verloren. Während die SpVgg Bayern Hof zuletzt in Seligenporten eine Niederlage quittierte, ist der Aufsteiger offenbar nach drei Pleiten in den ersten Partien mit nun zwei Heimsiegen in Folge (1:0 gegen Viktoria Kahl und 2:0 gegen DJK Don Bosco Bamberg) in der Bayernliga angekommen.

Eine Handvoll Tore hat der TSV Karlburg bisher in seinen fünf Partien erzielt. Auffällig: Es waren fünf verschiedene Torschützen.

Trainer Markus Köhler kann für das Ziel Klassenerhalt auf einen breiten Kader bauen. Neben vielen jungen Spielern holte der TSV Karlburg im Sommer erfahrene Kräfte hinzu - wie eben Fries, Pascal Jeni (TSV Abtswind) oder Josef Burghard (U 23 Würzburger Kickers), die alle schon höherklassig gespielt haben.

Doch der Fußball ist schnelllebig. Noch vor seinem zweiten Heimspiel auf der Grünen Au an diesem Samstag, 15 Uhr, gegen den Aufsteiger TSV Karlburg hat Bifano mit seiner Mannschaft unter der Woche auch schon eine Niederlage quittieren müssen. In Seligenporten hatten die Hofer am vergangenen Dienstag das Spiel zwar lange offen halten können, am Ende dann aber doch 0:2 verloren. Bifano: "In der ersten Halbzeit haben wir noch etwas Glück gehabt. Nach dem Seitenwechsel aber haben wir im Grunde bis zum 0:1 nichts zugelassen. Dieses Gegentor ist insofern ärgerlich, weil wir in dieser Phase etwas zu mutig vorn attackiert hatten und in einen Konter gelaufen sind. Aber das ist dann halt auch eine Frage der Cleverness."

Der erfahrene 56-jährige Trainer weiß um die Schwächen in seinem Team. Taktische Fehler ließen sich im Training korrigieren, die der Jugend geschuldete fehlende Erfahrung jedoch erfordere von allen Geduld, wirbt er um Verständnis für schwankende Leistungen. Die Niederlage in Seligenporten sei insofern auch lehrreich gewesen. "Wir haben einmal mehr gesehen, woran es krankt - am Defensivverhalten." 13 Gegentore hat die SpVgg Bayern Hof schon kassiert, so viele wie sonst nur noch die Viktoria aus Kahl. "Daran müssen wir weiter arbeiten - als Mannschaft", betont der Trainer. Ausdrücklich nimmt er dabei auch die vorderen Reihen, seine Offensivkräfte, in die Pflicht. "Die Verteidigung beginnt von vorn. Es geht nicht nur um die Viererkette hinten."

Stabilität ist für Bifano das Zauberwort, die stimmige Balance hinzubekommen zwischen der Defensive und der Offensive. Das zu erreichen, setzt der Coach auf eine Stammelf und ein fixes System. "Eine hohe Rotationsquote ist in unserer Situation eher kontraproduktiv." Vertrauen ist für ihn der Schlüssel, eine Mannschaft stark zu machen.

Stellen sich dann noch Erfolgserlebnisse ein, dann wecken diese in jedem Fußballer neue Kräfte. Der Würzburg-Sieg hatte die Stimmung seiner Spieler sichtlich aufgehellt, die Seligenporten-Pleite aber kratzte schon wieder schnell an deren Selbstvertrauen.

Stabilität ist nicht nur eine Eigenschaft, die auf dem Feld gefordert ist, Stabilität ist auch eine mentale Frage. Insofern sieht Bifano seine Mannschaft wieder in einer ähnlichen Situation wie vor dem Würzburg-Spiel: "Der Druck ist wieder da. Da brauchen wir nicht drüber zu reden. Unser Anspruch muss es sein, die Punkte in Hof zu behalten."

Autor

Thomas Schuberth-Roth
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
02. 08. 2019
15:38 Uhr

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Autor

Thomas Schuberth-Roth

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Veröffentlicht am:
02. 08. 2019
15:38 Uhr



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