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Blitzstart bringt Kickers in die Erfolgsspur

Der Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga geht in der ersten Minute in Führung. Eralp Caliskan schnürt beim 3:1-Sieg gegen den ATS Kulmbach einen Doppelpack.



Der zweifache Torschütze der Kickers, Eralp Caliskan (links), kommt vor den Kulmbachern Christian Auner (Mitte) und Memet Topal zum Schuss. Foto: Hannes Bessermann
Der zweifache Torschütze der Kickers, Eralp Caliskan (links), kommt vor den Kulmbachern Christian Auner (Mitte) und Memet Topal zum Schuss. Foto: Hannes Bessermann  

Kickers Selb: Maisel - Bösel (85. Güven), Rehak, Kura, Nerad, Durkan (46. Zeidler), Damrot, Parlakkilic, Pleva, Gezer, Caliskan (85. Zitterbart).

ATS Kulmbach: Schuberth - Lauterbach, Topal, Auner, Zeidler, Wachter, Hohla, Schramm, Nacak, N. do Adro, Neamtu.

Schiedsrichter: Göller (TSV Hirschaid). - Zuschauer: 100. - Tore: 1. Min. Caliskan 1:0, 19. Min. Topal 1:1 (Handelfmeter), 64. Min. Pleva 2:1 (Foulelfmeter), 84. Min. Caliskan 3:1.

Kickers Selb erwischte einen Traumstart. Die erste Spielminute war noch nicht ganz vorüber, als Bösel von rechts nach innen flankte und Caliskans Kopfball sich unter die Latte senkte. Danach spielte sich das Geschehen zunächst einmal fast nur in der Gästehälfte ab. Die Heimelf spielte variabel nach vorne und versuchte es häufig über die Flügel. Die Kulmbacher Innenverteidigung hatte dadurch viel zu tun. Zwingend wurde es aber nur bei einer weiteren Bösel-Flanke, die Pleva knapp über die Latte köpfte.

Nach einer Viertelstunde kamen die Gäste zu einem ersten gefährlichen Konter. Nacak startete von der Mittellinie aus durch, zögerte aber im Strafraum zu lange, sodass Rehak eingreifen konnte. Nach dieser Aktion wurden die Bierstädter etwas mutiger. Bei einem weiten Diagonalpass in den Sechzehnmeterraum verschätzte sich Bösel und kam mit der Hand an den Ball - den fälligen Elfmeter versenkte Topal zum zu diesem Zeitpunkt etwas überraschenden Ausgleich.

Von nun an war es mit der Souveränität der Selber aber vorbei. Sie waren im Spiel nach vorne zwar weiterhin bemüht, kamen aber gegen tiefstehende und geschickt verteidigende Kulmbacher kaum mehr durch, zudem häuften sich unnötige Ballverluste. Einzig zwei Freistöße von Parlakkilic, von denen einer an die Latte klatschte, sorgten für Gefahr. Zunehmend gefährlicher wurden stattdessen die Gegenstöße der Bierstädter. Ein schnell herausgespieltes Tor wurde wegen Abseits aber zurecht nicht anerkannt. Gleich darauf war Nico do Adro alleine Richtung Selber Tor unterwegs, schloss in Bedrängnis aber zu schwach ab.

Der zweite Durchgang begann zunächst zäh, doch wurde die Partie rasch deutlich lebhafter. Den Anfang machten die Platzherren, Gezer verfehlte aus guter Position das lange Eck. Die Gäste antworteten prompt nach einer Ecke. Auner köpfte genau auf Torhüter Maisel, den Nachschuss setzte Topal drüber. Damit hatte der ATS aber sein Pulver verschossen. Es folgten sechs gute bis sehr gute Gelegenheiten der Kickers fast im Minutentakt. Dank Gezers energischem Nachsetzen nahe der Eckfahne war diese Drangperiode am Ende von einem Tor gekrönt: Gezer erkämpfte sich einen schon verlorenen Ball, drang in den Strafraum ein und wurde gefoult - den Foulelfmeter verwandelte Pleva flach ins Eck.

Wer gedacht hatte, die Kulmbacher würden nun offensiver agieren, sah sich getäuscht. Eine Erklärung dafür mag ein Blick auf ihr Mannschaftsaufgebot geben. Mit Trainer Vitor do Adro saß nur ein einziger Akteur auf der Ersatzbank, dazu ließen bei einigen Spielern die Kräfte spürbar nach. Somit war es mehr oder weniger eine Frage der Zeit, wann der nächste Selber Treffer fallen würde. Nach einigen weiteren vergebenen Chancen war es Mittelstürmer Caliskan, der in der Schlussphase mit seinem zweiten Treffer den Deckel draufmachte. Sp

Kickers Selb -

ATS Kulmbach


3:1


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Veröffentlicht am:
09. 09. 2018
20:36 Uhr

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09. 09. 2018
20:36 Uhr



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