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Regionalsport

Gluth kommt mit der Höhe nicht zurecht

Bei der Weltmeisterschaft der Mountainbiker hat der Wüstenselbitzer nicht nur mit der Konkurrenz zu kämpfen. Die 1500 Meter Höhe in der Lenzerheide machen ihm zu schaffen.



Über 25 000 Zuschauer säumten die Strecke in der Lenzerheide in der Schweiz, wo Martin Gluth bei der Mountainbike-WM startete.
Über 25 000 Zuschauer säumten die Strecke in der Lenzerheide in der Schweiz, wo Martin Gluth bei der Mountainbike-WM startete.  

Nachdem sich der Wüstenselbitzer Martin Gluth in den letzten beiden Jahren nicht für die Mountainbike-Weltmeisterschaften qualifizieren konnte, ging er in dieses Jahr umso motivierter seine dritte WM in der Elite Kategorie an. In der Weltrangliste lag er vor der WM auf Position 99. Dies bedeutete für ihn, dass er mit der Startnummer 69 in den Cross-Country-Wettkampf einsteigen konnte, der in Lenzerheide in der Schweiz vor über 25 000 Zuschauern ausgetragen wurden.

Mit einem passablen Start kam der Wüstenselbitzer gut ins Rennen und hatte nach einer Runde auf Position 57 gelegen. Zwar nicht unbedingt eine optimale Ausgangsposition, aber unter Berücksichtigung seiner Startposition war es für Gluth völlig in Ordnung. Von hier aus hatte er sich vorgenommen eine Aufholjagd in die Top-40 zu starten. Mit konstanten Rundenzeiten machte er die eine und andere Positionen gut, verlor aber zwischenzeitlich auch immer wieder ein paar Plätze. "Die Tendenz zeigte zwar nach vorne, aber leider nur sehr gering", resümierte er. Am Berg fühlte er sich eigentlich kraftvoll und in den technischen Passagen hatte er gute Linien. Allerdings hatte er das Gefühl, dass er nicht wie gewohnt an seine Leistungsspitzen gehen konnte. Deshalb versuchte Guth möglichst konstant zu fahren und immer Druck zu machen. Doch es reichte nicht weiter nach vorne als auf Platz 53. "Es lief leider nicht wirklich zufrieden stellend für mich. Ich konnte nicht das Ergebnis erreichen, das ich mir vorgenommen hatte. Wie schon beim Weltcup in Andorra hat sich die Höhe zu negativ auf meine Leistung ausgewirkt", sagte der Wüstenselbitzer. "Ich habe alles gegeben, deshalb muss ich zufrieden sein."

Weltmeister wurde in seiner Heimat Nino Schurter, der zum vierten Mal hintereinander den Titel holte. Die Saison ist für Gluth noch nicht zu Ende. Nach einer Woche Pause geht er in zwei Wochen bei einem HC Rennen in Polen an den Start. Danach fährt er noch zwei XCO Rennen in Israel und zum Abschluss das "Epic Israel" zusammen mit seinem ehemaligen Teamkollegen Shlomi Haimy. Helmut Engel

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Helmut Engel
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Veröffentlicht am:
10. 09. 2018
21:38 Uhr

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10. 09. 2018
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