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Die Landesliga Nordost ist startbereit

Am Donnerstag eröffnen der SV Memmelsdorf und Eintracht Bamberg die Saison. Chef der Nordost-Staffel ist ab jetzt ein Bayreuther: Volker Beck.



Die Landesliga Nordost ist startbereit
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Am Donnerstag startet die Landesliga Nordost mit 18 Vereinen in die siebte Saison seit der Einführung dieser Spielklasse 2012. Der SV Memmelsdorf und der FC Eintracht Bamberg bestreiten im Derby den ersten Kampf um Punkte. Die Liga hat gegenüber der Vorsaison ein stark verändertes Gesicht. Denn nicht nur der TSV Kornburg ist als Absteiger aus der Bayernliga dazugekommen, es sind auch fünf Aufsteiger am Start und somit ist ein Drittel der Vereine neu. Aufgestiegen sind aus Mittelfranken der SC Großschwarzenlohe und der 1. FC Herzogenaurach. Aus Oberfranken sind der FC Eintracht Bamberg, der FC Vorwärts Röslau und der FC Coburg neu dabei. Der FC Vorwärts Röslau; Gründungsmitglied der Landesliga Nordost, hat nach dem Abstieg in der Vorsaison den sofortigen Wiederaufstieg geschafft. Das gelang auch dem FC Coburg, der in der Saison 2016/17 allerdings in der Nordwest-Staffel spielte. Coburg und Röslau treffen gleich am ersten Spieltag, Samstag um 15 Uhr, im Coburger Stadion aufeinander. Wenige Tage später, am Dienstag, 17. Juli, kommt es zum Hochfranken-Derby zwischen dem FC Vorwärts Röslau und der SpVgg Selbitz.

Der Modus ist unverändert. Der Meister steigt in die Bayernliga auf, der Vize darf die Relegationsspiele zur Bayernliga bestreiten und ist im Erfolgsfall mit vier Zusatzspielen dabei. Die beiden letzten Teams steigen ab, die Mannschaften auf den Plätzen 15 und 16 nehmen an der Abstiegs-Relegation teil.

Es kann aber auch den Vierzehnten treffen, wenn der im Vergleich mit den vier anderen Landesligen nicht Bester ist.

Fünf Vereine gehen mit einem neuen Chefanweiser in die Spielzeit 2018/19. Änderungen auf der Trainerbank gab es bei der SG Quelle Fürth, SC 04 Schwabach, 1. SC Feucht, FC Coburg und beim TSV Sonnefeld, der es nach zahlreichen Abgängen schwer haben dürfte. Durchgewechselt haben alle 18 Klubs, der eine mehr, der andere weniger. Ein Topfavorit ist nicht auszumachen, die Klubs selbst nennen die halbe Liga. Immer wieder kommt der 1. SC Feucht und der Vorjahres-Vizemeister TSV Nürnberg-Buch bei den Nennungen vor. Zum Favoritenkreis zählen aber sicher auch der SC 04 Schwabach, der TSV Neudrossenfeld und der TSV Kornburg. Genannt wurden auch die Aufsteiger FC Coburg und FC Eintracht Bamberg sowie der SV Memmelsdorf.

Einen Wechsel hat es auch an der Spitze der Landesliga Nordost gegeben: Neuer Ligenbetreuer ist Volker Beck aus Bayreuth. Der 46-jährige Postbeamte löst Patrick Garbe ab, der ab dieser Saison als Mitglied des Verbandsspielausschusses für die Bayernliga-Nord zuständig ist.

Bei der Sommerarbeitstagung der Nordost-Staffel am Sonntag im Sportheim der SG Quelle Fürth stellte sich Beck den Vereinsvertretern vor. Erfahrung bringt er genug mit. 25 Jahre lang war Beck Vorsitzender und Spielleiter des Landesliga-Absteigers FSV Bayreuth, außerdem ist er noch aktiver Schiedsrichter.

Was hat ihn dazu bewogen, dieses Amt zu übernehmen? "Es ist die gute Zusammenarbeit mit den Vereinen. Die meisten kenne ich ohnehin", sagte der Bayreuther. Er sehe sich zusammen mit den Vereinen in einem Boot sitzen. Deshalb sei ihm auch ein ehrlicher Umgang sehr wichtig.

Beck sprach von einer hochattraktiven Zusammensetzung der Nordost-Liga. "Die Vereine können sich alle darauf freuen."

Neu im Verbands-Schiedsrichterausschuss ist Professor Dr. Sven Laumer, der viele Jahre lang auf höchster Verbandsebene als Schiedsrichter aktiv war und seine aktive Karriere beendet hat.

Vorsitzender des Sportgerichtes Bayern ist jetzt ein echter Richter: Dr. Christoph Kern aus Schwaben. Er hat Heinz Färber abgelöst, der aber dem Sportgericht Bayern als Beisitzer erhalten bleibt.

Für die Sportgerichtsfälle in der Landesliga Nordost ist Peter Wilhelm aus Nürnberg als Einzelrichter zuständig. In seinem kurzen Rückblick wies er darauf hin, dass die Landesliga Nordost mit 42 Roten Karten die Spitzenposition aller fünf Landesligen in Bayern einnimmt.

Zum Ligasprecher der Fußball-Landesliga Nordost wurde, wie schon in der vergangenen Saison, Thorsten Schirmer vom TSV Neudrossenfeld gewählt.

Autor

Dirk Meier, be
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Veröffentlicht am:
09. 07. 2018
18:54 Uhr

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Dirk Meier, be

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09. 07. 2018
18:54 Uhr



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