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Die dicken Brocken kommen erst

Kaan Gezer sieht den FC Vorwärts Röslau auf einem guten Weg in der Fußball-Landesliga. Vor allem baut er auf die Heimstärke.



Starker Antritt: Kaan Gezer (rechts) enteilt in dieser Szene dem Kornburger Ogonnaya Okoro. Foto: Michael Ott
Starker Antritt: Kaan Gezer (rechts) enteilt in dieser Szene dem Kornburger Ogonnaya Okoro. Foto: Michael Ott  

"Man kann in der Liga keine Mannschaft abschreiben", verweist Kaan Gezer, zentraler Mittelfeldspieler des Fußball-Landesligisten FC Vorwärts Röslau, in einem Gespräch mit dem Internetportal Anpfiff auf die Tabelle. Auch wenn Platz acht - punktgleich mit dem Fünften - auf den ersten Blick ganz gut ausschaut, trennt Schwabach als Fünfter nur ein Zähler von Jahn Forchheim auf Platz zwölf. "Man muss in der Liga immer hundert Prozent geben, sonst kann es ganz schnell nach hinten losgehen", weiß Kaan Gezer. Nach sieben Spieltagen haben die Röslauer mittlerweile so ihre Erfahrungen gemacht. Noch vor zwei Wochen sprach Trainer Ali Sener von einer Partie "Not gegen Elend", als sich seine Elf gegen Großschwarzenlohe in der Schlussminute noch das entscheidende Gegentor fing. "Das war bislang unsere schlechteste Saisonleistung", geht Kaan Gezer nach der 0:1-Pleite mit seinem Trainer völlig d’accord und bezeichnet jene Partie aber als Ausrutscher.

Für den Ex-Hofer fehlte den Blau-Weißen da im ersten Fünftel der Saison noch die notwendige Konstanz: "Die gilt es, nun möglichst schnell zu finden." Die jüngsten zwei Heimsiege sind hier bereits ein Schritt in jene Richtung. Vor allem gegen Kornburg wusste die Sener-Elf zu überzeugen. "Wir waren in der Vorsaison heimstark", merkt hier der Mittelfeldspieler treffend an. Gerade im heimischen BD-Sensors-Sportpark "Auf der Hut" sollen die notwendigen Punkte eingefahren werden. "Da fühlen wir uns einfach wohl und sind nur schwer zu schlagen", gibt Kaan Gezer die Statistik Recht. Denn drei der vier Heimspiele konnte die Vorwärts-Elf in dieser Saison bereits für sich entscheiden. Gegen Kornburg wäre letztlich sogar noch ein höherer Sieg drin gewesen. Nach der 4:0-Führung zog die Sener-Elf jedoch die Handbremse an. Das gestattete den Gästen aus Nürnberg in der Schlussphase noch zwei Ehrentreffer. "Es war dennoch eine unserer besten Leistungen bisher. Wir hätten bereits in der ersten Halbzeit schon höher führen können. Wir haben dieses Mal die Spielintelligenz und die notwendige Aggressivität auf den Platz gebracht", stimmte für Kaan Gezer dieses Mal die Tagesform.

Diese ist für ihn in jener Liga oftmals entscheidend. "Wir sind alle keine Profis. Wenn man mal den Kopf voll hat, dann kann man nicht immer die volle Leistung abrufen. Gegen manche Teams hat man aber grundsätzlich schon eine höhere Motivation", erklärt der Edeltechniker. Die dürfte auch gegen den nächsten Gegner durchaus hoch sein. Denn nach dem Gastspiel in Baiersdorf am Dienstag (Anstoß 19 Uhr) kommen für Röslau mit den Bayernliga-Absteigern Erlangen-Bruck und Forchheim, dem aktuellen Tabellenführer Stadeln und Vizemeister Feucht erst die dicken Brocken. Da würden drei Punkte am Dienstag bei den Krenkickern zur Entspannung beitragen. "Wir hatten letzte Saison bis zur Winterpause 31 Punkte. Das muss auch heuer wieder unser Ziel sein", haben sich die Röslauer um Kaan Gezer vorgenommen.

Aktuell sieht er die Vorwärts-Elf hier auf keinem schlechten Weg. Das Formbarometer zeigt in diesen Tagen nach oben. "Aber oft entscheiden wenige Prozent über keinen, einen oder drei Punkte", weiß der 21-Jährige, dass sich das auch schnell wieder ändern kann. Von daher wären drei Punkte am Dienstag in Baiersdorf wichtig. Die Partie wurde auf Röslauer Wunsch auf Dienstag hin verlegt, nachdem mehrere Spieler am heutigen Tag zur Hochzeitsfeier von Ex-Torjäger Markus Walther eingeladen sind. Gegen Baiersdorf ist Kaan Gezer noch mit von der Partie, gegen Erlangen-Bruck und Forchheim befindet er sich im Urlaub.

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Veröffentlicht am:
23. 08. 2019
21:20 Uhr

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Veröffentlicht am:
23. 08. 2019
21:20 Uhr



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