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Fichtelgebirgsmarathon: Auch die Zutaten passen

Beim Fichtelgebirgsmarathon erzielen die knapp 300 Läufer trotz heißer Temperaturen gute Zeiten. Die Strecken und die Atmosphäre begeistern Teilnehmer und Zuschauer.



Fast 300 trotz großer Hitze gut gelaunte Teilnehmer machten sich am Samstag auf die drei angebotenen Strecken beim Fichtelgebirgsmarathon.
Fast 300 trotz großer Hitze gut gelaunte Teilnehmer machten sich am Samstag auf die drei angebotenen Strecken beim Fichtelgebirgsmarathon.  

Tolle Ausblicke ins Fichtelgebirge, herausfordernde Strecken, eine entspannte Atmosphäre samt einwandfreier Organisation, heißes Wetter und gut gelaunte Läuferinnen und Läufer: Das waren am Samstag die Zutaten für einen gelungenen Fichtelgebirgsmarathon. Eine vielleicht kleine, aber von vielen Läufern sehr gerne genutzte Annehmlichkeit kam dazu. Der Start- und Zielbereich an den Schlossterrassen in Bad Alexandersbad hat einen begehbaren Springbrunnen und einen großen Wasserspiegel. Beides bot für die brennenden Läuferfüße und heißen Körper, aber auch für Kinder, eine überaus willkommene Abkühlung! "Das gibt es sonst nirgends, das ist ein klasse Alleinstellungsmerkmal für den Fichtelgebirgsmarathon", sagte ein dankbarer Marathonläufer.

Drei verschiedene Streckenlängen standen auf dem Programm. Neben der klassischen Marathondistanz über 42,195 Kilometer und der halben Strecke über 21,098 Kilometer bot die veranstaltende Interessengemeinschaft für Langstreckenlauf (IfL) Fichtelgebirge bereits zum zweiten Mal eine Zehn-Kilometer-Strecke an. Für den Marathon waren 91 Läufer gemeldet, für den Halb-Marathon 130 Läufer und für die Zehn-Kilometer-Strecke 75. Ganz gute Starterzahlen, die Strecken und die Organisation würden jedoch locker doppelt so viele Teilnehmer vertragen. Daher richten die Organisatoren Peter Karl, René Mischik und Markus Morgenroth schon einmal einen Aufruf an alle Laufbegeisterten, nächstes Jahr einmal am Wettbewerb teilzunehmen.

Für die Marathonläufer führte die Strecke von Bad Alexandersbad aus über Sichersreuth und Kössain fast bis auf den Kösseine-Gipfel hinauf, weiter über Fahrenbühl und Tröstau bis zum Wendepunkt in Leupoldsdorf und wieder zurück. Sie laufen also exakt die gleichen An- und Abstiege einmal hinauf und einmal hinunter. Denn eine besondere Herausforderung beim Fichtelgebirgsmarathon sind die rund 800 Höhenmeter, die zu bewältigen sind. Der Halb-Marathon beginnt in Leupoldsdorf und entspricht der zweiten Hälfte der Marathonstrecke. Die Zehn-Kilometer-Strecke umrundet den Wenderner Stein und führt auf gleichem Weg wieder zurück. Alle Strecken sind anspruchsvoll und landschaftlich reizvoll; sie führen fast ausschließlich durch den Wald sowie an Feldern und Wiesen vorbei.

Im Gesamtklassement Marathon siegte Christian Prinz (TDM-Franken) in einer Zeit von 3:15:05 Stunden vor Andreas Pollinger (LLC Marathon Regensburg; 3:16:11) und Thomas Walther (LG Fichtelgebirge/TSV Brand bei Marktredwitz), der 3:17:35 Stunden unterwegs war. Bei den Frauen gewann Andrea Pregler (Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz) mit der ausgezeichneten Zeit von 3:31:23 Stunden. Schneller als sie waren insgesamt nur fünf Männer. Zweite wurde Bettina Prinz (ohne Verein) in 3:56:40 Stunden, den dritten Platz erlief sich Iris Martini (ohne Verein) in 4:07:09 Stunden

Den Halb-Marathon gewann Thomas Heß (ohne Verein) in der Zeit von 1:19:58 Stunden. Er verwies den Vorjahressieger Matthias Flade (SC Münchberg/new balance Team; 1:20:50 Stunden) auf den zweiten Platz. Vorjahreszweiter Frank Petric (Team Klinikum Nürnberg) musste als Dritter ebenfalls einen Platz nach hinten rücken. Bei den Frauen siegte Franziska Härtl (ohne Verein) in der Zeit von 1:35.52 Stunden vor Andrea Schadewell (Team Icehouse; 1:36:14). Dritte wurde, wie schon im Vorjahr, als jüngste Starterin beim Halbmarathon die sehr talentierte Mirjam Maasberg (SC Münchberg) in 1:50:30 Stunden.

Sieger beim Zehn-Kilometer-Lauf wurde Felix Mayerhöfer (DJK Dasswang) in 35:06 Minuten mit großem Abstand vor Martin Schuberth (TV Stammbach; 38:27) und Wolfgang Runneck (ohne Verein; 39:58). Bei den Frauen gewann Tina Sendel (MaliCrew) in 42:52 Minuten mit dem herausragenden Vorsprung von über sechs Minuten vor Silke Wuttke (Grundschule Marktredwitz) in 49:09 Minuten. Dritte wurde Ronja Lebek (ohne Verein) in 53:43 Minuten. Sie war die jüngste Teilnehmerin über alle Laufstrecken hinweg.

Autor

Peter Pirner
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Veröffentlicht am:
07. 07. 2019
21:32 Uhr

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Peter Pirner

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07. 07. 2019
21:32 Uhr



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