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Fürth beendet die Röslauer Serie

Die stark dezimierte Vorwärts-Elf verliert bei der SG Quelle äußerst unglücklich in der Schlussminute. Ein Abwehrfehler bringt den Mittelfranken den Sieg.



Der Röslauer Waldemar Schneider (links) befördert hier das Leder vor dem Fürther Torschützen Abiama aus der Gefahrenzone. Foto: Thomas Färber
Der Röslauer Waldemar Schneider (links) befördert hier das Leder vor dem Fürther Torschützen Abiama aus der Gefahrenzone. Foto: Thomas Färber  

SG Quelle Fürth : Pröll, P. Meyer, Meier, Lawson, Bolz (13. K. Meyer,Uluca, Schimm, Kirschner (82. Peuntinger), Cabrera Diaz (72. Werner), Hutter R., Abiama

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt, S. Knoblauch, Deniz, Schneider, Sturm, Tamo, Benker, Lima, N. Knoblauch (85. Spörl), Siniawa, Tonka

Schiedsrichter: Gutbrod (SV Kürnach) . - Zuschauer: 60 (davon mehr als die Hälfte aus Röslau). - Tor: 90. Min. Abiama 1:0.

Am neunten Spieltag der Fußball-Landesliga Nordost hat es nun auch den FC Vorwärts erwischt. Durch ein vermeidbares Tor in der Schlussminute musste das Team von Ali Sener erstmals in dieser Saison den Platz als Verlierer verlassen.

"Auch wenn für uns die Welt dadurch nicht untergeht, war dieses 0:1 überflüssig wie ein Kropf", ärgerte sich Sener, der auf etliche Stammkräfte verzichten musste, darunter auch die beiden Innenverteidiger Jaroslav Smrha und Jakob Schmidt. Für sie sprangen Waldemar Schneider und Mahsun Deniz in die Bresche, beides eigentlich Offensivkräfte.

Und die beiden hielten die Hintermannschaft exzellent zusammen, ließen in einer intensiven und kampfbetonten Begegnung auf dem kleineren Nebenplatz nahezu keine Fürther Chancen aus dem Spiel heraus zu - bis zur Schlussminute. Und da unterlief ausgerechnet Waldemar Schneider ein Lapsus. Anstatt den Ball nur aus der Gefahrenzone zu dreschen, wollte er die Situation spielerisch lösen. Er verlor den Zweikampf mit Schimm. Der lief alleine auf das Vorwärts-Tor zu, bewahrte die Übersicht und legte uneigennützig auf den mitgelaufenen Abiama quer, der letztlich kein Problem mehr hatte, die Kugel im Gehäuse der Oberfranken unterzubringen.

Nicht die Fürther, wie erwartet, sondern die Röslauer waren es, die das Spiel in der ersten Halbzeit klar bestimmten. Bereits in der dritten Spielminute konnte sich der Fürther Keeper erstmals auszeichnen, als er einen fulminanten Kopfball von Tonka mit den Fingerspitzen über seinen Kasten zur Ecke lenkte. Röslau erwies sich als zweikampfstark und ließ auf Grund seiner guten Defensivarbeit kaum Chancen der Heimelf zu. In der 22. Minute setzte Schneider nach einem Eckball das Leder nur knapp am Pfosten vorbei. Wenig später setzte sich Patrick Lima auf der linken Seite excellent durch. Seine Hereingabe verpasste Marco Siniawa freistehend vor dem Fürther Tor nur ganz knapp. Eine Röslauer Führung wäre zur Halbzeit hochverdient gewesen.

Im zweiten Durchgang kamen die Fürther deutlich besser ins Spiel. Richtig Gefahr vor dem Röslauer Tor kam erst in der 65. Minute auf, als Torwart Blechschmidt nach einem langen Ball außerhalb seines Strafraumes mit dem Knie klärte. Das Leder landete dabei beim Fürther Meyer, der aus gut 20 Metern über das leere Gehäuse zielte.

In der 70. Minute dann eine Großchance auf Röslauer Seite: Fabian Sturm flankte den Ball in den Strafraum, und Tonka verfehlte das Leder nur um Haaresbreite.

In den letzten zehn Minuten deutete alles auf ein torloses Unentschieden hin, doch kurz vor dem Abpfiff schlugen die Fürther zu, und die Röslauer Träume, zumindest einen Punkt mit nach Hause ins Fichtelgebirge zu nehmen, zerplatzten wie eine Seifenblase. T.F. /B.N.

SG Quelle Fürth -

FC Vorwärts Röslau


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Veröffentlicht am:
26. 08. 2018
20:48 Uhr

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