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Kanzer setzen auf Prominenz

Beim Kreisligisten tritt Heiko Gröger die Nachfolge von Trainer Markus Zeitler an. Der ehemalige Altstadt-Coach hat viel vor.



Steht ab jetzt beim Kreisligisten TSV St. Johannis in der Verantwortung: Heiko Gröger, der in der abgelaufenen Saison beim ASV Pegnitz tätig war, den Abstieg aus der Landesliga Nordost aber nicht verhindern konnte. Foto: Peter Mularczyk
Steht ab jetzt beim Kreisligisten TSV St. Johannis in der Verantwortung: Heiko Gröger, der in der abgelaufenen Saison beim ASV Pegnitz tätig war, den Abstieg aus der Landesliga Nordost aber nicht verhindern konnte. Foto: Peter Mularczyk  

Kreisligist TSV St. Johannis hat einen neuen Trainer. Und der ist in Bayreuth und Umgebung kein Unbekannter: Heiko Gröger, in der vergangenen Spielzeit noch beim Nordost-Landesligisten ASV Pegnitz tätig und seitdem im Wartestand, tritt die Nachfolge von Markus Zeitler an, der vor zwei Wochen bei den Kanzern das Handtuch warf. Heute wird Gröger erstmals das Training beim Tabellenzehnten leiten.

"Wir sind uns in den letzten Jahren immer wieder einmal über den Weg gelaufen", erzählt der Vorsitzende des TSV St. Johannis, Martin Pröhl. "Und da ich nirgends gelesen oder gehört habe, dass er ein neues Engagement hat, haben wir einfach mal Kontakt aufgenommen." Und offensichtlich passte das Konzept, das die Kanzer dem 46-Jährigen unterbreiteten. "Er hat bei uns zugesagt, und wenn ich ehrlich bin, war er von Anfang an unser Wunschkandidat. Und ich glaube, er passt zu uns", sagt Pröhl.

Den Kanzern war es wichtig, einen Übungsleiter zu finden, der den eingeschlagenen Weg des Vereins weiterverfolgt. Soll heißen: die junge Mannschaft taktisch und spielerisch weiterentwickeln. "Und er muss mit jungen Leuten arbeiten können", umreißt Martin Pröhl das Anforderungsprofil.

Heiko Gröger, der seinen größten Erfolg als Übungsleiter mit der SpVgg Bayreuth feierte, die er in die Regionalliga führte, lagen auch einige andere Anfragen vor: "Doch die Kanzer Ideen haben mich schließlich überzeugt. Der Verein ist gut aufgestellt, hat vernünftige Ansichten und ist bodenständig. Und die Mannschaft selbst ist ja auch nicht schlecht", sagt der Übungsleiter. "Immerhin klopften die Kanzer im letzten Jahr ans Tor zur Bezirksliga. Heuer ist es ein wenig schlechter angelaufen, aber es ist eine gute, ausbaufähige Truppe." Mit der er das Ziel verfolgt, in den nächsten Wochen wieder in ruhigeres Fahrwasser zu kommen und den Druck von der Mannschaft zu nehmen. Derzeit sind die Kanzer punktgleich mit dem SC Hummeltal, der auf dem ersten Relegationsplatz steht. Man erinnert sich: Zu Beginn seiner Übungsleiterkarriere startete Gröger ebenfalls in den Niederungen des regionalen Fußballs. Zunächst als Spielertrainer führte er den ASV Hollfeld aus der Kreisklasse bis in die Bayernliga.

Spielt dann der TSV St. Johannis auch irgendwann einmal in dieser Liga? "Das in Hollfeld war in unserer Gegend eine einmalige Sache, die sich wohl nicht wiederholen lassen wird", sagt Heiko Gröger.

Der Vertrag bei den Kanzern läuft erst einmal bis zum Saisonende. "Wir haben aber eine Option für eine weitere Spielzeit vereinbart", sagt Martin Pröhl. Seine erste Bewährungsprobe an der Seitenlinie hat Gröger am kommenden Sonntag, wenn um 15 Uhr das Gastspiel beim Tabellenvorletzten TSV Stadtsteinach auf dem Programm steht.

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Herbert Steininger
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Veröffentlicht am:
11. 10. 2017
22:03 Uhr

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Herbert Steininger

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Veröffentlicht am:
11. 10. 2017
22:03 Uhr



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