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Konradsreuth künftig in der Landesliga

Die Tischtennis-Herren überspringen als Meister der 2. Bezirksliga eine Spielklasse. Grund ist die Strukturreform. Die TVK-Damen spielen künftig in der Verbandsliga.



Die meisterlichen Tischtennisspieler des TV Konradsreuth (von links): Markus Wiggers, Patrick Steinmeyer, Thomas Stelzer, Wolfgang Söllner, Johannes Bauer und Hans-Jürgen Müller. Foto: Verein
Die meisterlichen Tischtennisspieler des TV Konradsreuth (von links): Markus Wiggers, Patrick Steinmeyer, Thomas Stelzer, Wolfgang Söllner, Johannes Bauer und Hans-Jürgen Müller. Foto: Verein  

Die zur Spielzeit 2018/19 anstehende Strukturreform im Bayerischen Tischtennis-Verband wirbelt die verschiedenen Spielklassen von der Oberliga bis zur Kreisliga (künftig Bezirksklasse) durcheinander - in anderen Zusammensetzungen und mit anderen Ligenbezeichnungen. Maßgeblich dafür war die Saison 2017/18, die die höherklassigen Teams des Tischtennis-Kreises Hof erfolgreich beendeten. Zwei Titel gab es dabei für die Herren des TV Konradsreuth und für die Jungen des SV Berg.

Starke Nachwuchsteams aus dem Kreis Hof

In der Bayernliga Nord der Jungen schob sich der TTC 1990 Hof am letzten Spieltag noch auf dem sechsten Rang vor - eine starke Leistung des Aufsteigers in dem Feld der zehn Teams. TTC-Spitzenspieler Lorenzo Valvason (29:18) zählt zu den besten Spielern der Bayernliga. Der TTC hat damit den Klassenerhalt geschafft. Die Bayernliga ist künftig aber aufgeteilt in vier Ligen und wird in der Region Verbandsliga Nordost heißen.

Rang zwei belegte der TSV Hof in der Oberfrankenliga und darf nun auch in der Verbandsliga Nordost spielen. Fabian Dietrich (28:2) und Sebastian Peschke (23:6) zählen zu den vier Besten in dieser Spielklasse.

Mit vier Punkten Vorsprung sicherte sich der SV Berg die Meisterschaft in der 2. Bezirksliga Ost. TV Konradsreuth wurde Dritter, CVJM Naila Vierter. Elias Wolfrum (34:4/Berg), Philipp Müller (36:7/Konradsreuth) und Maximilian Kaufmann (20:3/Naila) zählten zu den stärksten Spielern.

Als Sechste beendeten auch die Bayernliga-Mädchen des ATSV Oberkotzau die Spielzeit und werden in einer möglichen Verbandsliga Nord spielen. Denn auf Antrag der Vereine soll es nur eine zweigeteilte Spielklasse in Bayern geben. Julia Schenk (19:12) zählte zu den besten Spielerinnen der Bayernliga Nord.

Als Fünfter von zehn Teams schloss der ATSV Oberkotzau II die Spielzeit in der Oberfrankenliga ab. Leonie Morawietz (26:14) spielte die beste Bilanz der ATSV-Mädchen. peck


Die Damen des TV Konradsreuth legten in der Landesliga Nordwest eine starke Serie hin - und belohnten sich dafür mit dem dritten Rang. Janine Garbisch (24:15-Siege) und Stefanie Voigt (29:12) spielten starke Bilanzen, auch Sabrina Goller (9:15) und Heike Müller (20:16) überzeugten. In der neuen Spielzeit werden die TVK-Damen in der Verbandsliga Nordost mit Teams aus Ober- und Mittelfranken sowie der Oberpfalz an den Start gehen. Die weiten Fahrten nach Unterfranken fallen weg.

In der Bezirksoberliga beendete der SV Sparneck die Serie auf dem neunten Rang unter zwölf Teams. Nicht zuletzt, weil das Team die ganze Saison auf seine Spitzenspielerin verzichten musste. Christine Schöppel (19:16) und Larissa Völtl (20:15) hatten positive Bilanzen. Das Team hat sich für die neue Bezirksoberliga Oberfranken-Ost qualifiziert.

Die Damen der FT Naila waren als Dritte der 2. Bezirksliga Ost bestes Team aus dem Kreis, dicht gefolgt vom TTC Stammbach und SV Berg. Der SV 1911 Hof wurde Siebter, einen Rang vor dem TV Konradsreuth II. Unter den vier besten Spielerinnen liegen gleich drei aus der Region: Karin Wiedholz (37:2/Stammbach), Stefanie Pohl (32:7/Naila) und Judith Fellner (30:8/Hof). Naila und Stammbach werden wohl künftig in der Bezirksoberliga spielen, eventuell auch Berg. Hof und Konradsreuth II bleiben in der Bezirksliga.

Um lediglich einen Punkt schrammte der SV Berg II nach einer tollen Spielzeit an der Meisterschaft in der 3. Bezirksliga Hof/Kronach vorbei und belegte den zweiten Rang. Dieser berechtigt aber zum Start in der neuen Bezirksliga. Pamela Simon (34:14) und Julia Wohlrab (31:14) legten starke Auftritte hin.

Aufgrund von vielen Ausfällen beendeten die Herren des TTC 1990 Hof als Neunter die Serie in der Oberfrankenliga. Das bedeutete zwar einen Abstiegsrang, der am Ende aber dennoch zum Aufstieg in die neue Landesliga Nordnordost reichen sollte. Eine herausragende Serie lieferte allerdings TTC-Spitzenspieler Edmond Cirpaci-Szanto ab, der eine makellose Bilanz von 28:0-Siegen auf den Tisch zauberte - und das in einer Spielklasse mit vielen ehemaligen höherklassigen Spitzenspielern.

Mit einem Punkt Vorsprung sicherte sich der TV Konradsreuth die Meisterschaft in der 2. Bezirksliga Ost. Durch die Strukturreform dürfen die TVK-Herren eine Liga überspringen und künftig in der Landesliga Nordnordost an den Start gehen. Ob die Konradsreuther ihr Aufstiegsrecht auch wahrnehmen werden, ist noch nicht klar. Denn Spitzenspieler Johannes Bauer wird den Verein verlassen. Den anvisierten Klassenerhalt schaffte der TSV Zell als Sechster, während der TTC 1990 Hof II Zehnter und damit Letzter wurde. Zell wird wohl künftig in der Bezirksoberliga aufschlagen, während die TTC-Reserve in der Bezirksliga spielen dürfte. Ligabester Spieler war Alexander Heinold (33:3/Zell). Auch Johannes Bauer (24:5), Markus Wiggers (20:9) und Wolfgang Söllner (20:4/alle Konradsreuth) überzeugten.

Großes Pech hatte die zweitplatzierte SV Berg in der 3. Bezirksliga Hof/Kronach. Am Ende war das Team punktgleich mit Meister TSV Windheim II, doch drei Spielpunkte fehlten zum Titel. Dennoch kann das Team wohl in die Bezirksoberliga aufsteigen. SG Regnitzlosau (5.), TV Gefrees (7.) und TV Konradsreuth II (8.) schafften den Klassenerhalt. Sie spielen künftig ebenso in der Bezirksliga wie wohl auch der TV Rehau (9.), der auf dem ersten Abstiegsrang landete. Die drei besten Spieler dieser Klasse kommen aus dem Kreis: Alexander Greim (29:3/Berg), Özcan Saritekin (28:3/Regnitzlosau) und Bohuslav Vala (26:5/Regnitzlosau).

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Arndt Peckelhoff

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Veröffentlicht am:
16. 05. 2018
21:44 Uhr

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16. 05. 2018
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