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Livestream: SG Quelle Fürth - Kickers Selb

Der Fußball-Landesligist Kickers Selb hat am Samstag um 15 Uhr beim Gastspiel in Fürth nicht nur mit dem Gegner zu kämpfen. Der Trainer weiß erst bei der Abfahrt, wer spielen kann.



Banger Blick bei Kevin Winter (links): Auch hinter dem Einsatz von Kickers-Torjäger Danny Wild (rechts) steht heute ein Fragezeichen.	Foto: Michael Ott
Banger Blick bei Kevin Winter (links): Auch hinter dem Einsatz von Kickers-Torjäger Danny Wild (rechts) steht heute ein Fragezeichen. Foto: Michael Ott  

Das Frühschoppenspiel am vergangenen Sonntag gegen den FC Herzogenaurach war so recht nach dem Geschmack der Kickers-Anhänger. Mit dem zweiten 5:0-Heimsieg in Folge haben die Selber den dritten Tabellenplatz erobert und Spitzenreiter SC Feucht in Sichtweite behalten. Spielertrainer Martin Damrot war mit dem Auftritt seiner Schützlinge durchweg zufrieden. Die von ihm geforderte Bissigkeit war vom Anpfiff weg vorhanden und hat beim Gegner ihre Wirkung hinterlassen. Zu bemängeln hatte er lediglich eine kurze Schwächephase nach der frühen 2:0-Führung: "Eine andere Mannschaft hätte hier sicher das ein oder andere Tor gemacht und wer weiß, wie das Spiel dann weiter verlaufen wäre." Aber etwas Glück und ein starker Torhüter Armin Maisel gehören eben auch dazu und über 90 Minuten hinweg gesehen war der Sieg selbst in dieser Höhe dann doch völlig verdient.

In der Partie am Samstag (15 Uhr) bei der SG Quelle Fürth stecken für Damrot so einige Tücken. Die erste besteht darin, dass die Kickers bislang auswärts nicht an ihre bei den meisten Heimspielen gezeigten Leistungen anknüpfen konnten. Obwohl die ersten beiden Partien in Röslau und Baiersdorf siegreich beendet wurden, waren die Darbietungen keineswegs berauschend. In Forchheim hatte so gut wie gar nichts gepasst, in Feucht eine halbe Stunde guter Fußball nicht ausgereicht. "Wir müssen es endlich auch auswärts schaffen, über die gesamte Spielzeit hinweg unser Potential abzurufen und nicht nur phasenweise zu glänzen", fordert Damrot mehr Beständigkeit.

Was ihm ebenfalls etwas Kopfzerbrechen bereitet, ist der trügerische Tabellenplatz der Fürther. "Wer denkt, wir fahren zum Dreizehnten und nehmen dort locker drei Punkte mit, wird sein blaues Wunder erleben", warnt Damrot vor einer Falscheinschätzung des Gegners. Wenn man dessen Heimbilanz betrachtet, sieht das Ganze gleich völlig anders aus. Auf eigenem Platz ist die SG Quelle noch ungeschlagen. Zwei Spiele wurden gewonnen, zwei Mal wurden die Punkte mit dem Gegner geteilt. Selbst Ligaprimus SC Feucht ist in Fürth nicht über ein torloses Remis hinausgekommen. Das zeigt, dass auf die Kickers ein ganz hartes Stück Arbeit zukommt.

Damrot ist sich dessen bewusst und hat das auch bei der Spielersitzung seiner Mannschaft klargemacht. Unklar ist allerdings, wie diese am Samstag überhaupt aussehen wird. Grund dafür ist ein Magen-Darm-Virus, der sich im Kader breitgemacht hat. Frantisek Kura musste deshalb bereits vor einer Woche passen und seitdem das Bett hüten. Erwischt hat es nun auch Torhüter Lukas Sourek, Eralp Caliskan und zuletzt sogar Torjäger Danny Wild. Wer von ihnen in Fürth mitwirken kann, entscheidet sich erst am Samstagvormittag, wobei es bei Sourek, Kura und Caliskan eher sehr schlecht aussieht.

Erschwerend kommt in Sachen Personal noch hinzu, dass sich Marco Siniawa in den Urlaub verabschiedet hat und somit möglicherweise alle Stürmer nicht zur Verfügung stehen. Da Patrick Meister, Julian Müller und Jonas Zeidler nach wie vor verletzt sind und das Spielrecht für Jiri Vondrasek, der sich nach nur wenigen Wochen beim TSV Thiersheim für einen Wechsel zu den Kickers entschieden hat, noch nicht vorliegt, wird es bei Damrots Kaderplanung möglicherweise richtig eng. Einziger Lichtblick ist, dass Neuzugang Vaclav Heger seit Mittwoch für die Kickers spielberechtigt ist und Kuras Platz in der Innenverteidigung einnehmen kann.

"Aufgrund unserer desolaten Personalsituation und der Heimstärke des Gegners wäre ich mit einem Auswärtspunkt zufrieden", schraubt Damrot seine Erwartungshaltung daher etwas zurück. Dennoch werden die Kickers natürlich alles versuchen, in der Spitzengruppe der Landesliga zu bleiben. Mit welchen Akteuren, weiß der Selber Coach aber erst kurz vor der Abfahrt nach Fürth. Ein Aufgebot konnte deshalb nicht benannt werden. Sp

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Veröffentlicht am:
06. 09. 2019
16:18 Uhr

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06. 09. 2019
16:18 Uhr



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