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Mit dem letzten Aufgebot

Die Personalsorgen beim Handball-Landesligisten TV Münchberg werden immer größer. Zumal die HSG Fichtelgebirge eine Rechnung offen hat.



Im Hinspiel setzten sich die Münchberger um David Meyer (vorne) gegen die HSG knapp durch. Foto: Peter Perzl
Im Hinspiel setzten sich die Münchberger um David Meyer (vorne) gegen die HSG knapp durch. Foto: Peter Perzl  

Die Handball-Saison befindet sich auf der Zielgeraden - und in der Landesliga Nord geht es in die heiße Phase. Vier Spieltage vor Saisonende stehen noch einige Entscheidungen aus. Nur die TG Heidingsfeld hat die Meisterschaft und den damit verbundenen Bayernliga-Aufstieg bereits unter Dach und Fach gebracht.

SG bei Erwachsenen erst 2020

In Münchberg und Helmbrechts kursieren Gerüchte, dass sich beide Handballvereine schon nach dieser Spielzeit auch bei den Erwachsenen zusammenschließen werden. Peter Fleischmann, Vorsitzender des TV Münchberg, widerspricht: "Das wird erst, wie geplant, im nächsten Jahr, passieren." Allerdings laufen derzeit schon Gespräche um das Prozedere des Zusammenschlusses zwischen dem TVM und dem TV Helmbrechts im Herren- und Damenbereich. Im Jugendbereich wird die SG Helmbrechts/Münchberg allerdings, wie vorgesehen, im Herbst 2019 an den Start gehen. Mittlerweile trainieren beide Vereine schon zusammen. peck


Absteiger sind die HSV Hochfranken, der TV Helmbrechts und der HC Sulzbach-Rosenberg. Um den vierten Direktabsteiger streiten sich momentan die HG Kunstadt, die nach der Niederlage beim TV Münchberg mit 17 Pluspunkten die schlechtesten Karten besitzt, die SG Auerbach/Pegnitz und der TV Erlangen-Bruck II. Ebenfalls noch nicht ganz aus dem Schneider sind der MTV Ingolstadt, der TSV Mainburg und der TV Münchberg, wobei sich diese drei Mannschaften mit 23 und 24 Pluspunkten doch schon sehr nahe am Ziel Klassenerhalt befinden.

Mit einem Blick auf das Restprogramm, wo die Grün-Schwarzen noch gegen drei Mannschaften aus dem Tabellenkeller spielen müssen, scheint zumindest der Klassenerhalt für den TVM realisierbar. Ob natürlich schon am heutigen Samstag in Wunsiedel ein weiterer Punkt gesammelt werden kann, muss im Vorfeld doch stark angezweifelt werden. Denn die Schützlinge von Trainer Frank Lichtinger gastieren um 16.30 Uhr bei der HSG Fichtelgebirge, die nach der Chamer Niederlage aus der Vorwoche plötzlich wieder Morgenluft schnuppert. Der Kampf um den Relegationsplatz zur Bayernliga ist wieder näher gerückt. Cham besitzt noch drei Zähler Vorsprung, muss zum Oberpfälzer Derby nach Sulzbach-Rosenberg, wo jedes Ergebnis möglich scheint. Diese Konstellation wird die Fichtelgebirgler zusätzlich motivieren. Zudem hat die Spielgemeinschaft aus Wunsiedel und Marktredwitz jüngst in Helmbrechts einen Kantersieg eingefahren, der die Brust noch breiter werden lässt.

Und da war auch noch die 25:27-Vorrundenniederlage. Die Begegnung damals hätte vom Ergebnis her auch genau anders herum ausgehen können. Wobei es sich eigentlich um eines jeder Spiele gehandelt hat, die keinen Verlierer verdient hatte. Umso mehr wurmt die HSG Fichtelgebirge diese Niederlage, zumal bei einem Vorrundensieg der Rückstand auf Rang zwei jetzt nur noch einen Zähler betragen würde. Viel Zündstoff im Vorfeld? Nicht ganz. Bei aller Rivalität ist es in den jeweiligen Aufeinandertreffen auf dem Hallenboden meist fair zugegangen. Wenige Ausnahmen außer Acht gelassen. Freilich, schenken werden sich beide Mannschaften nichts. Auch deshalb nicht, weil für beide noch viel auf dem Spiel steht. Für die einen nach oben und für die anderen nach hinten.

Die HSG Fichtelgebirge scheint auch ihr Personal so nach und nach wieder an Bord zu bekommen. Beim TV Münchberg mündet das Ganze gerade ins Gegenteil. Über die Langzeitverletzten und fehlenden Leistungsträger wird schon gar nicht mehr gesprochen. Da gesellen sich nochmals zwei, beruflich bedingt vielleicht sogar vier Ausfälle hinzu.

Die Chancen für eine Überraschung in Form eines Münchberger Auswärtspunktes sinken somit auf ein Minimum. Man muss schon fast befürchten, dass der TVM dieses Derby mit einer Notbesetzung bestreiten muss. Da bleibt für die Grün-Schwarzen nur der alte Spruch: Absolut keine Chance - und genau die gilt es dann zu nutzen. Allerdings wäre alles andere als eine klare Niederlage wirklich eine Überraschung. K.H.R.

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Veröffentlicht am:
05. 04. 2019
20:00 Uhr

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05. 04. 2019
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