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Nach 32 Minuten war alles gelaufen

Der Fußball-Landesligist FC Vorwärts Röslau kommt gegen den TSV Buch unter die Räder. Abwehrchef Jaroslav Smrha sieht die Rote Karte.



Der Röslauer Matthias Dadder (links) kommt in dieser Szene gegen Oliver Ell (rechts) vom TSV Nürnberg-Buch zu spät.	Foto: Hannes Bessermann
Der Röslauer Matthias Dadder (links) kommt in dieser Szene gegen Oliver Ell (rechts) vom TSV Nürnberg-Buch zu spät. Foto: Hannes Bessermann  

FC Vorwärts Röslau : Blechschmidt, S. Knoblauch, Smrha, Sturm, Benker (55. Baran), Hermann, Kahrig (68. Blaumann), Kurdoglu, Gezer, Dadder, Tonka.

TSV Nürnberg-Buch : Bogner, G. Ell, O. Ell (61. Tech), Fleischmann, A. Ell, Schreiner (57. Musha), Hofer (70. Lang), Müller, Scholz, Schindler, Flora.

Schiedsrichter : Fischer (Ebermannsdorf). - Zuschauer : 100. - Tore: 16. Min. O. Ell 0:1, 18. Min. Müller 0:2, 25. Min. Schreiner 0:3, 32. Min. Schreiner 0:4 (Handelfmeter), 80. und 85. Min. Blaumann 1:4 und 2:4, 90. Min. Musha 2:5. - Rote Karte : Smrha (31./Röslau/Handspiel im Strafraum).

Von wegen Wiedergutmachung nach dem 0:5-Debakel in Selb! Waren die bisherigen Aufeinandertreffen zwischen Röslau und Buch immer eine ganz enge Kiste, endete dieses Heimspiel für die Vorwärts-Elf erneut mit einer Pleite. Nach 32 Minuten stand es bereits 4:0 für die Gäste. Damit war das Spiel gelaufen, zumal Abwehrchef Jaroslav Smrha nach einem vermeintlichen Handspiel im Strafraum die Rote Karte sah.

"Ich weiß nicht, was zwischen der 16. und 31. Minute passiert ist? Wir hatten uns so viel vorgenommen", sagte ein niedergeschlagener Röslauer Trainer Ali Sener. "Wieder waren es individuelle Fehler, die uns aus der Bahn geworfen haben", sah der Coach die Körner einiger Spieler extrem verschlissen.

In den ersten 15 Minuten war es eine absolut ausgeglichene Partie mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Doch als Oliver Ell in der 16. Minute den Ball im Nachsetzen über die Linie gestochert hatte, war es um die Platzherren geschehen. Nur drei Minuten später zappelte das Leder nach einem Flachschuss von Marco Müller erneut im Netz. Und dann kam auch noch Pech dazu. Zunächst hatte Ertac Tonka den Anschlusstreffer auf dem Fuß, im Gegenzug landete ein abgefälschter Schuss von Fabian Schreiner erneut im Tor.

Und es kam noch schlimmer für die Platzherren: Bei einem Abwehrversuch im Strafraum rutschte Smrha weg. Am Boden liegend, soll der Ball seinen angelegten Arm touchiert haben. "Das war nicht der Arm, das war meine Brust", echauffierte sich der Kapitän. Der Schiedsrichter entschied aber auf Elfmeter und der Roten Karte wegen Verhinderung einer klaren Torchance. Den fälligen Elfmeter von Schreiner hätte Blechschmidt beinahe entschärft.

Die Röslauer Fans befürchteten nun ein richtiges Debakel. Erst recht, als in der 56. Minute Tobias Benker nach einem Pressschlag verletzt vom Platz musste. Doch die Sener-Elf steckte nicht auf, war bemüht, zumindest keine weiteren Gegentore mehr zu kassieren. Neuer Schwung ins Röslauer Spiel kam durch die Einwechslung von Andre Blaumann. Mit zwei herrlichen Toren in der 80. und 86. Minute betrieb der nur so vor Spielfreude strotzende Youngster zumindest Ergebnis-Kosmetik. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Andi Musha, der einen Röslauer Fehlpass erlief und Blechschmidt mit einem Heber überlistete.

Buchs Trainer Manuel Bergmüller war trotz des klaren Erfolgs nicht ganz zufrieden. "Ich muss den Röslauern ein großes Kompliment machen, die in Unterzahl nie aufgesteckt und bis zum Schluss gekämpft haben. Wir dagegen haben nach einer Stunde komplett aufgehört zu spielen." Natürlich sei der Sieg dank der starken Leistung in der ersten Halbzeit verdient gewesen.

Auf der Röslauer "Hut" ist spätestens seit Sonntag das Abstiegsgespenst allgegenwärtig. B.N.

FC Vorwärts Röslau -

TSV Nürnberg-Buch


2:5


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Veröffentlicht am:
17. 11. 2019
20:28 Uhr

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17. 11. 2019
20:28 Uhr



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