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Pohls Tor ist der Türöffner

Es geht doch! Die SpVgg Selbitz fährt den fünften Saisonsieg in der Fußball-Landesliga ein. Gegner Quelle Fürth spielt am Ende nur zu neunt.



Albert Pohl brachte Selbitz auf die Siegerstraße.	Foto: Katharina Hübner
Albert Pohl brachte Selbitz auf die Siegerstraße. Foto: Katharina Hübner  

SG Quelle Fürth: Kredel - Seiler, Lawson, Werner, Würkert (46. Reinholz), Uluca, Schimm, Peuntiner (46. Canez), Hutter, Abiama, Haag.

SpVgg Selbitz: Schall - Drechsel, Vuckov, Lang, Renger, Findeiß, Narr-Drechsel (63. Gebhardt), Hackenberg, Wich (78. Czaban), Gerull (81. Schödel), Pohl.

Schiedsrichter: Dotzel (Heidenfeld). - Zuschauer: 100. - Tore: 11. Min. Pohl 0:1, 90. Min. Renger 0:2. - Gelb-Rote Karte: 75. Min. Abiama (Fürth). - Rote Karte: 56. Min. Werner (Fürth).

Der sportliche Leiter der SpVgg Selbitz hat einen ungewöhnlichen Plan. "Vielleicht sollten wir nur noch auswärts spielen", sagt Norbert Drobny. Seine Worte sind natürlich nicht ernst gemeint, denn die Frankenwäldler werden natürlich nicht auf die beiden Oster-Heimspiele gegen Neudrossenfeld und Feucht verzichten. Aber ein Fünkchen Wahrheit steckt in seiner Aussage. Denn die SpVgg Selbitz kann in dieser Saison vor allem eins: Wenn schon mal Punkte rausspringen, dann auswärts. Auch am Samstag überraschte der SVS mit einem Dreier bei der SG Quelle Fürth. "Es war ein verdienter Sieg", sagt Drobny, "und es macht mich fast schon nachdenklich, was alles im Jahr 2019 drin gewesen wäre." Drei oder vier Siege mehr, das war im Bereich des Möglichen - und damit auch der direkte Klassenerhalt.

Neben dem guten Gefühl, in der Fremde zu spielen, kam in Fürth noch der Faktor Ehrgefühl hinzu. Vier Tage nach der bitteren 1:6-Pleite gegen Memmelsdorf zeigten die Selbitzer eine Reaktion. "Natürlich war das etwas überraschend nach der Schlappe am Mittwoch", sagt Drobny. Das 1:6 gab es natürlich: daheim. Doch warum der Unterschied zwischen Heim- und Auswärtsspielen? Es sei der guter Rasenplatz in Selbitz, meint Drobny. "Spielstarke Mannschaften sind da im Vorteil", sagt er. In Fürth war der Rasen diplomatisch gesprochen nicht auf Frankenwald-Niveau.

Das kam wiederum dem Kellerkind aus Selbitz entgegen. Sie setzten großes Engagement der spielerischen Klasse der Gastgeber entgegen - und waren zudem sehr effektiv. Das zeigte sich schon in der Anfangsphase, als Albert Pohl zur Führung traf. Beim Tor harmonierte er mit Sturmpartner Tjark Gerull. Pohl hätte kurz darauf sogar das 2:0 nachlegen können, aber es blieb beim 1:0 zur Pause. "Die ersten zehn Minuten nach der Pause mussten wir überstehen", sagte Drobny. "Die Mannschaft stand stabil in der Abwehr." So hatte Fürth keine klare Torchance in den gesamten 90 Minuten - bis auf einen Freistoß, den SVS-Keeper Andreas Schall entschärfte. Das nagte an den Nerven der Hausherren. Als Wich an Werner bei einem Angriff hängen blieb, zeigte der Unparteiische Rot. "Den Feldverweis kann man geben, muss man aber nicht", sagte selbst Drobny. Ihm war‘s egal. Selbitz war trotz der Überzahl noch nicht der sichere Sieger. Allerdings versteckten sich die Gäste nicht, hatten über zwei Freistöße die dicke Chance zum 2:0. Als dann Quelle noch einen Spieler verlor, hätte Selbitz die Führung auf mehr als nur das 2:0 durch Renger ausbauen müssen. "Das wäre des Guten aber zu viel gewesen", so Drobny. "Es war ein verdienter Sieg und gut für die Moral." Und vielleicht auch ganz gut, um den Heimfluch in den nächsten Wochen zu besiegen. msc

SG Quelle Fürth -

SpVgg Selbitz


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14. 04. 2019
20:24 Uhr

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14. 04. 2019
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